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Geburt einer Illustration

Hallo zusammen! 

Meine neue Beitragsreihe startet und ich hoffe, sie ist interessant für euch. Ich möchte für die Veröffentlichung von ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ eine Illustration – vielleicht auch zwei – bis Mitte Juni einbauen. Wie so etwas funktioniert und wie man an gute Leute rankommt, möchte ich euch im Eigenversuch präsentieren.

Leider habe ich im Laufe der Zeit zwar Illustratoren, Grafiker und kreative Köpfe kennengelernt, dennoch war niemand dabei, dessen Stil mir zu meinem Buch gepasst hat. Deswegen gehe ich das Risiko ein, mit jemand völlig Unbekannten zu arbeiten. Ich habe mich auf der Plattform für Illustratoren im deutschsprachigen Raum umgesehen und da ist eine Unmenge an Potential versteckt. Womöglich gehen mir hierbei die Schnäppchen wie nicht Deutsch sprechende Künstler oder auch talentierte Anfänger verloren, aber über Facebook, den Plattformen auf Facebook, war in kurzer Zeit nichts in diesem Rahmen aufzutreiben.

Heute kann ich sagen, dass es vielleicht sogar Glück oder Schicksal war, da ich über die Illustratorenplattform auf einen Künstler gestossen bin, der durch seine Geduld und sein herausragendes Engagement sofort im Gedächtnis geblieben ist. Man hat auf dieser Seite die Möglichkeit einen Einblick in das Fachgebiet der Professionisten zu blicken und sieht auch ihre Werke. So habe ich mich von A weg durchgeklickt und mir alle angesehen, die ‚Fantasy‘ in ihrer Rubrik führten oder deren Profilbeispiel mich angesprungen haben. Hier muss ich gestehen, dass ich es nicht geschafft habe alle Buchstaben durchzugehen, dafür sind es eindeutig zu viel. Nach dieser Methode haben wohl die Anfangsbuchstaben mehr Aufträge 😉 So ist ein halber Tag mit Anfragen draufgegangen, wodurch ich aber viele Angebote erhalten habe, um mir auch ein Bild über die Preise und Vorgehensweise zu machen.

Sehr interessant war die Tatsache, dass manche einen fixen Text mit Fixpreisen angeboten hatten, andere sich erkundigten ‚wie erfolgreich‘ ich bin, was für ein Inhalt das Buch hat, wofür ich es nutzen möchte etc. Denn einerseits muss eingeschätzt werden, wie lange die Arbeitszeit ist und andererseits müssen die Lizenzrechte geklärt werden. Nicht jeder gibt diese kostenfrei her. Des weiteren habe ich sogar Beteiligungen am Buch als Bezahlungsform erkennen müssen. Es war sofort ersichtlich, wer wirklich an der Idee meines Konzepts interessiert war und wem es relativ egal war. Dennoch möchte ich dieser Branche ein großes Lob aussprechen. Alle haben sich innerhalb von 24 Stunden bei mir gemeldet und das will was heißen. In der Baubranche und Co. habe ich oft erlebt, dass man es nicht für nötige befand, sich überhaupt zu melden. Die leben wohl von Luft und Liebe und haben keine weiteren Aufträge nötig ;op

So, wen ich mir ausgesucht habe, wie seine ersten Ideen und Muster aussahen, wie er mich überzeugt hat etc. erfahrt ihr in Teil 2 ;o)

lg Celeste

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Erfahrungsbericht Selfpublishing Teil II

Hallo Ihr Lieben,

So, nun ist ‚Ich bin … das Ende‘ bereits sechs Wochen auf Amazon exklusiv erhältlich und seit zwei Wochen auch in allen Shops als Print. Ich habe es wie bereits erwähnt über Tredition vermarktet, die mich wirklich überrascht haben. Sie sind auf all meine Fragen und Anliegen sehr rasch eingegangen und sogar eine saftige Beschwerde meinerseits wurde mehr als zu meiner Zufriedenheit gelöst. Nun gilt es zu prüfen, ob die Bestellungen in Buchhandlungen in Wien möglich ist und wie lange die Wartezeit ist. Ich werde dies in den nächsten Tagen angehen ;o) Wie gesagt bin ich nun drei Jahre gebunden.

Wie ist der Stand der Dinge? Ich habe mit der Wahl ‚Vampirromane‘ als Genre bei Amazon eine gute Wahl getroffen, denn bei SciFi habe ich keinen höhere Platzierung als 18 geschafft. Bei den Vampiren bin ich zwischen Platz 4 und 10 seit fünf Wochen unterwegs und kann mich halten. Wobei es eine Gradwanderung ist. Manchmal glaube ich ‚jetzt ist es aus!‘ und dann kommt wieder ‚Wow, was ist denn jetzt passiert?‘. Durch das Selectprogramm wird das Buch auch nun häufiger geliehen, was vielleicht am neuen Monatsbeginn liegt. Ich habe aber nun mitbekommen, dass man erst in der gesicherten, oberen Liga mitspielt, wenn man im Gesamtrang unter den besten 100 eingereiht ist. Hier muss ich aber leider auf die Zahl #363 blicken, die – so viel ich mitbekommen habe – mein bester Wert war. Nun bewege ich mich in der Range #600 bis 1.300 – leider. Dennoch kann ich mit meinen Werten zufrieden sein, da sich schon eine kleine Summe angehäuft hat, selbst wenn diese erst 60 Tage nach dem Verkaufsmonat ausgezahlt wird.

Was ich immer wieder gefragt werde: Welche Werbemaßnahmen habe ich nun gesetzt?

  1. Alle Leser über meinen FB-Account und meinen Blog angeschrieben
  2. Alle Freunde und Bekannte verständigt
  3. Bei FB in passenden Gruppen die Mitgliedschaft ergattert und das Werk gepostet (wobei ich sagen muss, ich glaube diese Methode wird eindeutig überbewertete. Ich bekomme nun ständig Infos über neue Bücher und reagiere gar nicht mehr darauf. Wenn es anderen auch so geht, ist das für die Katz 😉
  4. Ich habe auf Lovelybooks eine Leserunde gestartet, wobei sehr viele Interessierte, die nicht gewonnen habe, es nachträglich gekauft haben. Der angenehme Nebeneffekt: man erhält Rezis, wird auf Blogs erwähnt und so wird das Buch ebenfalls gestreut. Dies ist EINDEUTIG die beste kostenfreie Methode.
  5. Ich habe über www.xtme.de Werbung für drei Tage um 75 Euro gemacht
  6. Ich habe auf www.eBook-Rabatte.de beworben, derzeit kostenfrei
  7. Und sobald ich Panik bekommen habe, weil die Verkaufszahlen abgetaucht sind, habe ich auf FB einen Betrag beworben (ca. 3 Euro) Wobei ich hier nicht sicher sagen kann, ob und wie viel es bringt. Ich habe ein paar Likes der Hauptseite erhalten und an den meisten Tagen (die ersten Posts) erhöhte Verkaufszahlen gehabt. Dann aber bei meiner letzten Aktion zwei Tage lausige Verkaufszahlen. Nun lasse ich die Finger davon … fürs erste. Womöglich können die Leute die Werbung auch nach einiger Zeit nicht mehr sehen – übrigens sorry, an meine Freunde, dich ich wohl damit mit nerve 😉

ABER NUN DER HIT!!!
Das ist ein Nachtrag! 
Da ich diesen Beitrag bereits vor einer Woche vorbereitet habe, hier nun mein Resümee zu den Werbemaßnahmenwochenende auf xtme und eBook-Rabatte:

Unbenannt

Ich würde meinen, es ist offensichtlich! Drei Tage intensive Werbung habe mich zum Bestseller – ja ihr lest richtig! – Platz Nummer 1 der Vampirromane auf Amazon und Platz 7 der Science Fiction Romane gebracht. Mein Ziel, unter Rang 200 zu kommen, habe ich dennoch nicht erreicht. Es war #203 ;-( Aber nun weiß ich, dass man mindestens 60 Bücher pro Tag über einen längeren Zeitraum verkaufen muss, um da reinzufallen und unter #100 sogar 100 Bücher am Tag. Ob ich das auch einmal schaffe?

Falls ihr Fragen zu meinem Experiment habt, könnt ihr mich gerne fragen ;o) Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

lg Celeste

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Rückerstattung von eBooks

Hallo meine Lieben 😉

Seit einiger Zeit schwirren meine Gedanken um das Thema Rückerstattung von eBooks. Mir war nicht bewusst, dass es so etwas überhaupt gibt und ich habe aber schnell als Selfpublisher erkannt, dass diese Möglichkeit (derzeit) nur auf Amazon angeboten wird. Ja, auch meine Werk ‚Ich bin … das Ende‘ wurde bereits retourniert, was einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, DENN … ist es so grottenschlecht oder ist es einfach praktisch, dass man ein Buch zwei Wochen zur Verfügung hat, es ausliest und wie in der Bücherei einfach zurückgibt? Scheinbar sind es selbst 2,99 Euro wert 😉

Ich habe mich nämlich nun unweigerlich gefragt, ob ich auch mein Geld im Kino zurückverlangen kann, wenn ich den Film gesehen habe? Wäre doch einmal eine lustige Reaktion des Verkäufers? Oder ich kaufe mir eine CD, höre sie zwei Wochen auf und ab, bis mir die Lieder aus den Ohren rauskommen und bringen sie dann zurück in den Fachmarkt. Ich könnte an der Würstchenbude behaupten, die gestrige Wiener hat mir Übelkeit verursacht, und ich möchte nun mein Geld zurück.

Wofür gibt es denn die Möglichkeit von Leseproben? Immerhin habe ich das beim Print nicht, außer ich gehe in eine Buchhandlung und darf ein geöffnete Exemplar vor Ort durchblättern? Egal, vielleicht vertrete ich die Meinung, wenn ich mich nach der Leseprobe dafür entschieden habe, es nicht mehr zurückzubringen, da es meine eigene Entscheidung war und auch keine Unsummen kostet. Das ist mir die Mühe nicht wert. Ich habe immer die Gelegenheit den Autoren über Netzwerke und Kontaktmöglichkeiten eine Beschwerde abzugeben und womöglich bekommt man da sogar ein Gratisexemplar von einem anderen Werk, aus Dankbarkeit für die Offenheit und Chance, mit diesem vielleicht zu überzeugen. Wenn mir ein Werk nicht gefällt, kaufe ich kein weiteres, selbst wenn ich es rückerstattet habe. Bei persönlichem Austausch mit der Firma, dem Dienstleister etc. kann man Probleme aufklären, Beschwerden hinterlassen, es ist vielleicht produktiver und vielleicht sehe ich dann nicht von einer weiteren Zusammenarbeit ab. Leider ist es bei Amazon für mich nicht ersichtlich, WARUM Bücher rückerstattet werden. Wie soll ich dann daraus lernen (falls eine Beschwerde die Ursache war)?

Andererseits finde ich auch, dass man nicht die Katze im Sack kaufen soll oder bei absoluter Unzufriedenheit, dass es die Möglichkeit dafür geben sollte, Ware zurückzugeben. Es sollte in meinen Augen nur nicht so einfach sein und eine Erklärung abgegeben werden, wo der Autor auch lernt, es für die Zukunft besser zu machen. So wird vielleicht eher vermieden, dass Leute das Werk einfach nur kostenfrei lesen oder noch schlimmer – kopieren oder vervielfältigen wollen.

Nun ereilte mich eine Info, dass im Juni auch der restliche Handel mitziehen wird. Ich dachte mir, das ist vielleicht auch für euch interessant und hänge den Link hier dazu: Widerrufsrecht von eBooks

Ich habe nun von ein paar Profiautoren bereits gelesen, dass sie der Meinung sind, dies gehört sogar gefördert. Sie ermutigen Leser  im Impressum ihrer Werke dazu und bitten um Mithilfe, die Werke noch besser zu machen, indem sie die Gründe offen bekannt geben. Des Weiteren glauben sie, dass Kunden eher zugreifen, wenn sie die Möglichkeit haben eBooks jederzeit zurückzugeben. Ist das wirklich so?

Mich würde nun eure Meinung interessieren, wie seht ihr das als Leser und Schreiber?

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Erfahrungsbericht Selfpublishing Teil I

So, meine Lieben!

Da nun mein zweiter Roman ‚Ich bin … das Ende‘ nun schon drei Wochen erfolgreich im Ranking auf Amazon zu verzeichnen ist, wollte ich euch einmal kurz ein Resümee geben, im Vergleich zu meiner Veröffentlichung mit Verlag.
Eines ist klar, es ist nichts für schwache Nerven und man muss ständig hinterher sein. Dafür bekommt man unheimlich emotionale Momente zu spüren. Von der Erleichterung, es ENDLICH auf der kdp-Plattform von Amazon hochgeladen zu haben, zum fiebrigen Nägelkauen, wann es endlich in den Top 20 gelistet ist, bis zum Wunsch jeden euphorisch abzuknutschen, wenn es sogar Platz 4 der Vampirromane erreicht hat. Also wie ihr seht, ist für jeden was dabei. Spannung, Spiel und Schoko… ähm, nö, das war was anderes ;o)

Die Möglichkeit augenblicklich die Statistiken der Verkaufszahlen und der Einnahmen zu sehen hat eindeutig Suchtpotential, während ich ja leider vom Verlag nur 1 x jährlich oder um es noch schmerzlicher auszudrücken nur 1 x alle 365 Tage eine Info erhalten. Der weitere Effekt: ich kann eher einschätzen, welche meiner Werbemaßnahmen Wirkung zeigt, da ich die Zahlen ja mitverfolgen kann. Etwas, was Gold wert ist: ich kann innerhalb von ein paar Stunden meinen Text neu hochladen, sollten doch von Lesern Fehler gemeldet werden, während ich beim Verlag da 1. länger brauchen würde und 2. Kosten für den Aufwand übernehmen müsste.

Nachteil bisher, man wird kritischer beäugt als ein Verlagsbuch, und ich bekomme leider auch die rückerstatteten Bücher mit, die angeblich nicht mehr als 3% annehmen sollen, was zum Glück der Fall ist. Dieses Thema war generell für mich neu und so interessant, dass ich mich in der nächsten Woche damit umgehend beschäftigen will. Mal schauen, was ihr mir dazu so berichten könnt ;o)

In diesem Sinne, werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten und darf aber stolz verkünden, dass ich in den drei Wochen bereits mehr Bücher von ‚Ich bin … das Ende‘ verkauft habe als in fünf Monaten über den Verlag ‚Enujaptas Fluch‘! Dass will was heißen. Der süße Nebeneffekt? Nun steigt auch ‚Enujaptas Fluch‘ im Verkauf und somit im Rang auf Amazon an ;o) Eigentlich ein schöner Schneeballeffekt, würde ich meinen.

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Finde dein Genre

Hallo, ihr Lieben!

Heute wollte ich mich einmal über das Thema ‚Genre‘ etwas auslassen. Mir war als Leser nämlich nicht bewusst, dass es gewisse Regeln einzuhalten gilt, um als Autor von Verlagen und Lesern wahrgenommen zu werden. Was das zum Beispiel wäre? Wusstet ihr zum Beispiel, dass Liebes/Erotikschnulzen, eher in London oder New York spielen, als irgendwo in einem kleinen Kaff in Deutschland oder Österreich?
Wusstet ihr, dass eine Protagonistin eher als blond, blauäugig und schlank und der Held als dunkelhaarig mit grünen Augen verkauft werden? Dass manche Verlage Prozentangaben an Liebe in einem Buch verlangen? Das sind aber hier nur ein paar Beispiele. Ich bin mir sicher es gibt unendlich viele Spielregeln, an die man sich als Autor halten sollte, wenn man heutezutage erfolgreich sein möchte.

Ich kann mich noch genau erinnern, als man mir gesagt hat: „Wenn du im Genre Science Fiction beginnst, darfst du auf keinen Fall wechseln, weil du deine Leser verlierst.“ Wenn das bei einem Neoautoren nicht etwas Unbehagen erzeugt, dann weiß ich es nicht …
So und nun stellt sich immer die Frage, ist das alles nur ein Klischee oder eine Wissenschaft durch Beobachtung? Oder könnte es mittlerweile sein, das Leser so individuell und auch offen für Genremischungen, Überschreitungen und Veränderungen der Autoren und Romane offen sind? Ich habe zum Beispiel bei meinem Roman ‚Ich bin … das Ende‘ Science Fiction, Fantasy und Erotik vermischt. Dennoch hat gerade diese ungewöhnliche Mischung Leser angesprochen. Ob ich nun damit einen Durchbruch haben werde ist natürlich fraglich.

Ich denke mir, alle Autoren da draußen müssen sich eine essentielle Frage stellen: Will ich in der breiten Masse mit schwimmen und möglichst von meiner Kunst leben oder will ich meine Geschichten erzählen, so wie sie mir einfallen und aus der Feder laufen, mit dem Bewusstsein, es könnte schiefgehen? Wie ihr sicher aus meinem Text herauslest, gehöre ich zur zweiten Kategorie, was wohl daran liegt, dass mir meine Storys fix und fertig in den Kopf fallen und höchstens zu zehn Prozent während des Schreibens vom ursprünglichen Plan abweichen. Es liegen mir so am Herzen, die Geschichten so zu erzählen, wie sie mir aus der Traumfabrik übermittelt wurden. Es würde mir wehtun, sie an Schemata anzupassen, um sie besser zu vermarkten. Vielleicht hoffe ich einfach, dass ich Fans habe, die meine Sprunghaftigkeit, meine Kreativität und Spannung lieb gewinnen 😉 Ich bin zwar immer für Weiterentwicklung, Tipps und Hilfestellungen offen, doch ich lasse mich nicht gerne in eine Box werfen – wo ich mich doch in mehreren wohl fühle ;o)

Wie seht ihr das? Mich würde das brennend interessieren!

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Urheberrechtsschutz

Hallo ihr Lieben!

Aus gegebenem Anlass wurde ich in letzter Zeit mehrfach gefragt, wie ich meine Werke urheberrechtlich schütze. Immerhin halte ich in meinen Werken sogar einen doppelten Schutz fest. In vielen Foren und Beiträgen auf diversen Blogs und Plattformen gibt es ein Konvolut an Möglichkeiten und ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es gibt Varianten vom offiziellen und auch recht kostspieligen Notar, bis zu einfachen Lösungen und Dienstleistern, die ihren Service anbieten.

Ich habe mich für zwei relativ kostengünstige Versionen entschieden:

1) Ich drucke mir meine Erstversion des Buches (egal wie viele Fehler da noch drinnen sind) unter dem Arbeitstitel aus. Am besten doppelseitig und relativ papiersparend. Dann kuvertiere ich es, gebe als Absender und Adressat meine eigene Person an, gehe zur Post und lasse mir das Päckchen abstempeln und zahle dafür. Und das war es auch schon. Der Clou an der Sache, ihr könnt es gleich wieder nach Hause nehmen und habt für immer einen EINMALIGEN Beweis dafür, dass es euer Werk ist, da der Poststempel mit dem Datum versehen ist und solange der Umschlag nicht geöffnet ist, geht es als Urheberrechtsschutz (angeblich) durch.

2) Upload-Plattformen. Ich habe in Österreich meine Werke auf dem www.creativdepot.at abgespeichert, wo man sogar eine Art Urkunde/Bestätigung erhält. Dort ist das Werk dann offiziell mit Länge, Wortlaut und Datum gespeichert. Dieser Service ist gratis, solange es eine gewisse Häufigkeit und Datenmenge im Jahr nicht überschreitet. Leider ist diese Plattform allerdings nur für österreichische Bürger nutzbar.

Ich hoffe, ich konnte euch eine kleine Idee zu diesem Thema geben ;o)

lg C

CR

 

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil XI

So, ihr Lieben, zum vorerst letzten Mal:

Den heutigen Beitrag möchte ich einem sehr, sehr wichtigen Thema widmen: der Werbung und dem richtigen Timing.
Beides ist ein Kunstwerk und eine eigene Philosophie. Denn so wie jede Story, jedes Cover variieren, kann auch das Genre, der Preis und Strategie den Erfolg eurer Veröffentlichung als Selfpublisher beeinflussen. Es gibt kein 100%iges Erfolgsrezept – außerdem, wenn es das gebe, würde es wohl jeder für sich behalten – oder etwas nicht? 😉

ABER! Alles was mir in den letzten Wochen zu diesen Themen untergekommen ist, möchte ich euch hier kurz und bündig auflisten, damit ihr für euch selbst entscheiden könnt, was etwas für euch ist und was nicht.

Zum Thema Preis:

  1. Seht euch in eurem Genre ca. die ersten 20 Titel z.B. bei Amazon an (ignoriert Verlagswerke), welche Preise hier angeboten werden. Wenn fast alle bei 2,99Euro liegen, werdet ihr also mit einem Verkaufspreis von 8,99Euro nur wenig Erfolg haben.
  2. Versucht generell das Buch in mehreren Genre unter zu bekommen, denn bei Fantasy und Liebe ist es nicht so leicht unter die Top 100 zu kommen, bei Science Fiction oder Vampirbüchern schon eher.
  3. Als absoluter Neuling wäre es wichtig, dass ihr einen Preisanreiz schafft. Entweder ihr bringt das Buch einen Zeit lang zu einem niedrigeren Preis (Achtung bei Amazon gibt es eine Schwellengrenze, ab der ihr anstatt 70% nur noch 35% Tantieme bekommt!) anbietet und dann aufschlagt.
  4. Folgendes habe ich gelesen: sobald das Buch rauskommt, hat es ca. die ersten 24 Stunden keine Möglichkeit im Rang zu steigen. Da es aber noch keinen Rang hat, wäre es speziell am 2. Tag verdammt wichtig, dass eure Fans so viele Bücher kaufen wie möglich, denn je höher ihr dann oben seit, desto größer der Pusheffekt, dass ihr von neuen Lesern entdeckt werdet und der Rang noch besser wird. Manche Autoren helfen hier angeblich auch nach und kaufen selbst eine größere Menge …
  5. Vorsicht vor Gratisabgabe oder Kleinstpreisen à la 0,29 Euro und Co. Leser verbinden oftmals auch Qualität mit dem Buch und zu niedrige Preise führen zu weniger Verkäufen als höhere Preise. Am besten gehen eBooks von Selfpublishern zwischen 2,99 und 3,99 Euro. Wobei es hier auch immer unterschiedliche Statistiken und Meinungen gibt 😉

Zum Thema Werbung:

  1. Ein Blog, Twitter und FB und andere soziale Netzwerke sind nicht schlecht, machen aber leider letztendlich nur einen sehr geringen Teil an Käufern aus. Leider. Wichtig ist hierbei, dass ihr so viele Emails von Interessenten bekommt, wie nur möglich, denn durch sie könnt ihr die Leser mit Gewinnspielen und Sonderaktionen informieren. By the way! Bitte meldet euch bei meinem Newsletter (auf der Seite rechts!) an! Es ist wichtig und ihr werdet es nicht bereuen 😉
  2. Tolle Möglichkeiten direkt auf Amazon zu werben ist Kindle Deal, der aber erst nach ca. 30 Tagen auf dem Markt möglich ist.
  3. Eine weitere sehr gute Möglichkeit ist Werbung über www.xtme.de, wo eBooks zu Sonderpreisen (max. 0,99Euro) für den Zeitraum der Aktion besonders beworben werden, sofern sie von der Leitung als gut befunden werden. Hier hat man auch die Möglichkeit Gewinnspiele zu schalten oder einen Artikel über den Autoren zu publizieren. Die Plattform ist bei Lesern sehr beliebt und hat eine sehr starke Werbekraft

So, ich hoffe, es ist das eine oder andere Informative dabei 😉 Drückt mir also die Daumen, dass die Veröffentlichung meines ersten Romans als Selfpublisher bei ‚Ich bin … das Ende‘ erfolgreich läuft! Über Unterstützung und Käufe wäre ich natürlich höchst erfreut ;op

lg Celeste Ealain

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Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil X

Hallo ihr Lieben!

In diesem Beitrage möchte ich euch noch mit dem haareraufenden Umwandeln des Skriptes in eBook-Formate und Co. unterrichten. Für mich war es ein Oje- und O-nein-Effekt, da ich feststellen musste, der Download der Software zum Umwandeln (Calibre) war einfach, sowie die Bedienung (einfach in der Auswahl .docx in epubli umwandeln). Doch das Ergebnis war DER Horror!

Ich kann bei diesem Gedanken noch immer die Titelmusik von Hitchcocks Psycho in meinen Ohren hören ;-(

Ich habe mir als Muster die Formatierungsvorschläge von Tredition hergenommen und einmal wunderschöne Initialen (Großbuchstabe am Anfang jedes Kapitels), eingerückte Anfänge nach den Absätzen, Silbentrennung, Blocksatz, etc. umgesetzt und dann ganz professionell zu Beginn mein Autorenfoto samt Kurzvita reingehängt. Besonders wichtig für euch ist, wenn ihr spezielle Schriften einbaut, müssen diese IM TEXT EINGEBETTET sein! Sonst können sie von anderen nicht geöffnet werden und das lokale System wandelt sie in die nächst verfügbare Schrift um.
Um es noch realistischer zu gestalten, habe ich am Ende die Buchcover meiner anderen Romane als Werbung angehängt, mit Info, um was es sich handelt und wie sie zu erstehen sind.

Dann ging es ran an die Traumfabrik. Folgende Dinge sind passiert:

ePub:
1) Mein Autorenfoto wurde in die Breite gezogen (war nicht in einem Textfeld) während mein .jpgs für meine anderen Bücher, die ich als Werbung einbauen will (sind in einem Textfeld eingebettet) normal sind.
2) Ich habe Initialen in der Schrift Crafted gewählt, die im Orignialdoc alle gleich groß sind und im ePub verschieden. Die Schrift ist aber eingebettet worden und dargestellt
3) Werbetext neben meinen Buchcovers sind einfach verschwunden!

mobi:
1) Autorenfoto und Coverfotos sind ohne Probleme dargestellt, dafür sind die Coverfotos sogar doppelt, und auch das Verlagslogo ;o(
2) Die eingebetteten Initialen können nicht angezeigt werden. Stattdessen gibt es nur einen Großen Anfangsbuchstaben und in der nächsten Zeile beginnt der Text.
3) Die Werbetexte neben den Buchcovern ist sichtbar.

Als PDF oder .htm sind keine dieser Probleme entstand. Doch bei gerade mal 21 Seiten hab ich schon 3,9MB – ich fürchte, die Datei wird am Ende megagroß, obwohl keine Grafiken oder Bilder mehr folgen werden. Ich kann nur hoffen, dass das kein Problem darstellt.

Was heißt das nun unterm Strich? Nehmt euch für das Formatieren besonders viel Zeit und legt euch einen Patzen Geduld zurecht! Fakt für mich ist nun, sobald die Lektorin durch ist, muss ich das Skript je nach gewünschten Format einzeln bearbeiten und alles, was nicht funktioniert letztendlich rausschmeißen oder simpler gestalten. Am Ende gilt immer penibel alle Seiten in jedem Format zu kontrollieren, ob alles optisch so aussieht, wie ihr es wollt!!!

Aber ACHTUNG! Viele Distributoren nehmen euch nur das .doc/.docx, die PDF oder die .html/.htm ab und wandeln für euch als Serviceleistung um und ihr müsst euch nicht damit quälen. Da ich die Buchformate aber auch für Aktionen wie Leserunden auf lovelybooks und Co. benötige, war es mir wichtig, mich mit dieser Problematik auseinander zu setzen ;-).

Unknown

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil IX

Hallo, ihr Lieben!

Folgende Erfahrungen konnte ich mit dem Lektorat bisher machen. Ich lerne hier auch Formatierungshintergründe und stilistische Tipps, die ich künftig gleich beim Schreiben meiner Skripte richtig machen werde. Wie zum Beispiel:

  • Die verlängerten drei Punkte ‚ … ‚ werden nicht als einzelne drei Punkte mit der Tastatur eingetippt, sondern es gibt einen eigenen Befehl auf der Tastatur. Bei meinem Mac ist das ‚ALT + Punkt‘. Warum? Weil somit sichergestellt wird, dass die Punkte je nach Formatierung – egal ob eBook oder Print, egal welche Schrift oder Schriftgröße der spätere Leser elektronisch wählt – niemals getrennt werden. Sie bleiben als Einheit und verschieben sich zusammen 🙂
  • Gedankenstriche: Es gibt auch einen Unterschied zwischen Bindestrich, wie in ‚Input- und Outputprozess‘ – der wohlgemerkt auch für Silbentrennungen genutzt wird – und Gedankenstrichen. Wie setze ich sie richtig ein und welche Tastenkombination ist dafür nötig? Für den Gedankenstrich – der länger ist – nutze ich auf meiner Tastatur ‚ALT + -‚. Bei Bindestrichen nur den ‚-‚
  • Silbentrennung: Es ist wichtig die Silbentrennung im Buch automatisch einzustellen. Sollte man bei der Endkorrektur sehen, dass im Blocksatz größere Lücken entstehen, MUSS man dies mittels ‚CMD + -‚ (beim PC ‚STRG + -‚) darstellen, damit das System bei der Formatierung ebenfalls weiß, dass der Bindestrich verschwindet, wenn es zu Verschiebungen kommt und nicht als ‚Silben-trennung‘ in der nächsten Zeile landet ;o)

Ich hoffe, diese kleinen Hilfestellungen können auch für euch direkt beim Schreiben nützlich sein. Ich versuche sie mir ab sofort anzugewöhnen ;o)

Was merke ich beim Lektorat bis jetzt sonst noch? Es werden meine Spannungskurve und meine Charaktere beäugt, sowie Eigenkreationen so weit zugelassen, sofern sie noch schön zu lesen sind und alle anderen Metaphern und Schlenkerer durch Vorschläge korrigiert. Im Worddokument kann ich mir dann alle Vorschläge durchsehen und jene übernehmen, die ich für gut empfinde und bei den anderen noch mal nachfragen, ob es eine andere Möglichkeit gibt, oder ob ein Auge zugedrückt werden kann, um dem individuellen Stil treu zu bleiben. Wobei ich hier sagen muss, dass meine Lektorin hier nur minimal eingreift und ich so noch immer meinen Stil erkenne ;o)

Tipps & Tricks im Internet

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil VIII

Hallo ihr Lieben ;o)!

Bezüglich dem Print des Buches habe ich mir folgendes überlegt. Da ich ‚Enujaptas Fluch‘ großteils als Taschenbuch verkauft habe und ‚Ich bin … das Ende‘ nur 80.000 Wörter hat, es mit einem Dienstleister versuchen möchte, der das Buch auch in den Buchhandlungen bestellbar macht. Bei meinem nächsten Selfpublishingversuch mit ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ sind es ja 100.000 Wörter, und da würden die Druckkosten womöglich so hoch ausfallen, dass sich kein Leser mehr bereit erklären wird, es zu kaufen. Daher werde ich dieses Buch nur auf Amazon über CreateSpace anbieten.

Als Anbieter für den Druck und den Vertrieb konnte ich folgende ausfindig machen:

  • www.bod.de
  • www.tredition.de
  • www.ruckzuckbuch.de
  • www.epubli.de

Bei all meinen Kalkulationen musste ich feststellen, dass Tredition bei weitem am günstigsten war, daher fällt meine Entscheidung auf diesen Dienstleister. Leider bin ich mit dem Endpreis mit 12,99Euro trotzdem relativ hoch, im Vergleich dafür, dass ‚Enujaptas Fluch‘ nur 11,99 Euro gekostet hat, über 60 Seiten mehr hat und der Gewinn dennoch höher war. Aber ich werde beim Formatieren versuchen recht viele Seiten noch zu reduzieren, damit die Gewinnspanne noch etwas wächst ;o) Eine Sache rutscht dennoch etwas bitter über den Rachen: die Mindestlaufzeit des Vertrages mit Tredition läuft drei Jahre …

Tredition

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil VII

Wieder zurück nach all den Recherchen zum Selfpublishing ;o)

Wenn man sich einmal wirklich mit dem Thema auseinandersetzt, wird einem erst bewusst, wie viel Mühe, Zeit und Knowhow dahintersteckt. Wobei es bei den nächsten Büchern dann immer einfacher werden sollte.

Nun habe ich auf Amazon eine tolle Formatierungenshilfe für das kdp-Programm gefunden:

Hier zur Anleitung

Ich musste auch feststellen, dass manche Regelungen bei meinem Mac etwas anders laufen. Daher habe ich euch noch den Link speziell für Mac-Nutzer angehängt:

eBook Einrichten bei kdp als Mac-User

Ich habe mein Skript als .docx angelegt und muss nun alle Formatierungen wie in der Anleitung beschrieben umsetzen und im Anschluss als .htm (Mac-user) abspeichern.

Die wichtigsten Punkte zur Formatierung für mich waren folgende:

  • Immer ein Texteinzug bei einem neuen Absatz von 0,5cm
  • Inhaltsverzeichnis mit Verweis anlegen
  • Empfohlene Schriftarten wählen und Schriftgröße 11 für den Print.
  • Fett, kursiv und Einzüge sind erlaubt
  • Bei verschiedenen Schriften darauf achten, dass diese unterstützt werden
  • Was ganz wichtig ist: sobald ich die .htm Datei abgespeichert habe, werde ich mir das ganze Buch nochmals durchsehen. Denn wenn es einmal Online ist, wird es sonst peinlich ;o)

Das Hochladen und die gesamte Darstellung des Buches dauert zwischen 24 bis 72 Stunden nach dem Hochladen auf Amazon. D.h. alle Strategien für Preisreduktionen, Modell Select und Co. müssen bereits vorher durchdacht sein.

Regelungen zur Formatierung für den Print stelle ich euch das nächste Mal zur Verfügung ;o)

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil VI

Hallo ihr Lieben!

Während mein Skript von einer professionellen Lektorin beäugt wird, arbeite ich bereits voraus, und schaue, welche Schritte ich bereits für die Veröffentlichung vorbereiten kann.

Da wären

1) Alles bezüglich die Formatierung des Textes in Erfahrung bringen
2) Infos über mögliche Programme zur Umwandlung in eBook-Formate hervorkramen. Immerhin brauche ich PDF, mobi und ePub da ich ja auch wieder eine Leserunde ins Leben rufen möchte. (Ich habe zwar Calibre vor Monaten runtergeladen aber noch keinen blassen Schimmer, wie das Ding funktioniert ;-))
3) marketingtechnische Tipps für den richtigen Einstieg auf dem Markt in Erfahrung bringen. Ich habe nämlich wo gelesen, dass speziell am zweiten Tag nach der Veröffentlichung so an ein paar Schräubchen gedreht werden kann, um möglichst unter die Top 100 Downloads auf Amazon zu kommen und dies wäre die beste Basis um länger oben bleiben zu können.

So – aber wo holt man sich all die Infos gut verpackt in einem gesammelten Konvolut an Wissen – vielleicht sogar von einem Profi?

Da ich in Foren immer wieder auf einen Namen und einen Begriff gestossen bin, habe ich mir nun endlich Matthias Mattings Selfpublishing – Bibel zugelegt, werden nun tief darin versinken und hoffe, viel zu lernen. Die wichtigsten Punkte, die ich bei meiner Umsetzung benötige, werde ich euch natürlich mitteilen. Mehr über das Buch erfahrt ihr aber auch auf der dazugehörigen Homepage:

http://selfpublishingbibel.de

Das elektronische Werk ist übrigens auf Amazon um 4,99Euro zu haben.

SPB

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil V

Hallo ihr Lieben,

Nachdem ich nun auch mein aller erste Autorenabrechnung über den Verlag erhalten habe, kann ich nun meine Optionen für mein Selfpublishing-projekt besser analysieren und mir einen Schlachtplan ausdenken. Mein Verkauf bestand doch tatsächlich aus 92% Taschenbüchern und damit hätte ich nie gerechnet. Das macht den Verkauf über die eBook-Schiene natürlich nicht leichter.

Meine Recherchen haben ergeben, dass ich zu aller erst (egal bei welcher Veröffentlichung) exklusiv das gesamte Skript über Amazon kdp select hochlade. Wow, werdet ihr denken, dass klingt ja kompliziert. Aber mal schauen, genau kann ich es auch noch nicht sagen. Fakt ist, man sollte die englischen Anweisungen zur Formatierung beim hochladen gut verstehen, oder sich Hilfe mittels Foren, Gruppen auf Facebook oder Ratgeber holen.

Was bedeutet das jetzt genau? Ich verpflichte mich somit das eBook ausschließlich bei Amazon zu verkaufen und zwar für 90 Tage. Dafür kann ich sogar eine fünftägige Werbeaktion auf Amazon kostenfrei nutzen. Das ist die beste Gelegenheit neue Leser auf einen aufmerksam zu machen. D.h. aber letztendlich auch, es kann in keinem anderen Onlineshop (Bookrix, Thalia, Weltbild, etc.) vollständig gekauft oder gelesen werden. Nur Taschenbücher und kostenfreie kurze Leseproben sind parallel erlaubt, um nicht vertragsbrüchig zu werden ;o) Puh – hört ihr auch gerade schwere Metallketten scheppern? Naja, egal, die Ehe dauert nur drei Monate und dann folgt Phase zwei für den Verkauf. Von diesem Plan erzähl ich euch ein anderes Mal.

kdp-select-controveryAmazon.com-Kindle-Direct-Publishing-KDP-Select

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil IV

So meine Lieben, 

da mein Entschluss noch immer feststeht, meinen zweiten Roman ‚Ich bin … das Ende‘ als Selfpublisher herauszubringen, muss ich nun zwei Dinge sicherstellen:

  1. Es muss ein neues Cover her, denn es muss optisch den aktuellen Standards entsprechen, Fantasy und Scifi-Ambitionen enthalten und ein Eyecatcher sein, damit Leute daran kleben bleiben (Ich fürchte mich jetzt schon, dass ich da meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde, denn ein professioneller Grafiker, der das schon jahrelang und ausschließlich macht, kostet 400 Euro aufwärts und das ist im Moment nicht drinnen)
  2. Es muss Qualität in das Skript, denn Fehler Nummer eins der meisten Selfpublisher: sie sparen an den falschen Plätzen, denn in den Köpfen vieler Leser steckt noch immer der Glaube – mich eingeschlossen – dass ein selbst herausgebrachtes Werk mehr Fehler beinhalten könnte. Daher muss ein professionelles Lektorat her.

Während ich nach genialen, passenden Fotos auf Plattformen wie bigstockphoto, fotolia und Co. für mein Cover suche, habe ich zumindest meine Wahl für Punkt zwei getroffen.

Aber falls ihr nun fragt: Warum eigentlich ein Lektorat? Du hattest doch schon ein paar Betaleser, arbeitest mit Korrekturprogrammen wie Papyrus Autor etc., das muss doch reichen?
Fakt ist, es gibt einen Unterschied zwischen einem Korrektorat (dass ich quasi zu 93% habe durch oben erwähnte Maßnahmen) und einem Lektorat. Ein Lektor hat diesen Beruf erlernt und neben Grammatik, Tippfehlern ist er für folgende Punkte NOTWENDIG:

  • Stilanalyse, Wortwiederholungen, Sprachschwächen, Orthographie
  • Charakteranalyse der Protagonisten und Antigonisten (Entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte plausibel, verhalten sie sich durchgängig authentisch)
  • Aufdecken offener Enden, offen gelassener Fragen der Leser
  • Logikfehler, Denkfehler
  • Widersprüche
  • Analyse der Spannungskurve
  • Offenlegung unnötiger Passagen
  • Aufdecken schwacher Passagen
  • etc.

Und zumindest lernt man für das nächste Werk unheimlich viel dazu. Daher hoffe ich, meine Wahl war die richtige, denn ich habe nach einer/m LektorIn gesucht mit Verlagserfahrung und Kenntnis im Fantasy/SciFi-Genre. Na dann werd‘ ich ihr/ihm gleich schreiben, dass es los geht – ich bin schon sooooo neugierig über diese Erfahrung und werde euch daran teilhaben lassen 😉

Unbenannt

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil III

So meine Lieben!

Ich kann euch sagen, mir raucht bereits der Kopf. Je mehr ich mich mit dem Thema Selfpublishing beschäftige, desto mehr wird mir klar, wie viele Punkt wohl bedacht sein müssen und wie komplex die komplette Abdeckung des Buchmarktes auf digitaler und physischer Art ist.

Also nun zu den Vorteilen von Selfpublishing:

  • Tantiem von bis zu 70% (ja, ihr habt richtig gelesen)
  • mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung
  • Man kann sich seine Geschäftspartner selbst aussuchen und bleibt sein eigener Herr
  • Man kann jederzeit (in den meisten Fällen) aussteigen und verliert nicht die Rechte auf das Buch
  • raschere Abwicklung
  • tägliche Übersicht des Verkaufs bzgl. Anzahl und Shop
  • Man kann in den meisten Fällen den Preis für Gewinnspiele senken wann immer man will
  • man kann sehr niedrige Preise im Vergleich zu Verlagsbüchern anbieten (Ausnahme z.T. Taschenbuch)

Aber leider sind die Nachteile auch nicht wegzudenken und hier muss ich zur Entscheidungsfindung noch meine ersten statistischen Auswertungen und Verkaufszahlen von ‚Enujaptas Fluch‘ vom Verlag abwarten.

Nachteile von Selfpublishing:

  • Noch immer herrscht ein schlechter Ruf, durch mangelnde Qualität und eine unsagbar hohen Anzahl an Selfpublishern
  • Man kann nicht den gesamten Markt zu einem wettbewerbsfähigen Preis abdecken
  • Man ist auf sich alleine gestellt beim Umwandeln der Dateien, Werbung, Covergestaltung, etc.
  • In manchen Fällen muss auch selbst die ISBN Nummer gekauft werden die um die 72 Euro kostet
  • Der Vertrieb der Bücher muss entweder selbst gemacht werden, man sucht sich einen Dienstleister und verliert die 70% Gewinnspanne oder man bietet von Vorhinein nur eBooks an.
  • Lektorat muss selbst organisiert und gezahlt werden

So während ich noch total zappelig auf Ende Februar warte, um ‚Ich bin … das Ende‘ ans Lektorat zu übergeben, bin ich schon mal dabei mich am Büchermarkt umzusehen, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Was ich da herausarbeiten konnte ist sehr ernüchternd, aber ich werde mein Experiment im Sommer ausweiten, sollte auch ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ keinen Verlag finden. Ich würde meinen, dass ich Ende des Jahres um so viel schlauer bin ;o)

Mehr dazu das nächste Mal! Danke fürs Vorbeischauen!

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