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Geburt eines Trailers IX

Ich stand vor dem eingefrorenen Schweineblut und bekam es bereits mit der Angst zu tun. Würde es stinken, sobald es aufgetaut ist? Würde ich mir das tatsächlich ins Gesicht tropfen lassen? Ich zweifelte im Moment, ob ich bei klarem Verstand war. Doch ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als der Fleischhauer vor meinen Augen den Eimer öffnete. Mein Atem stockte? Aber … was habt ihr denn erwartet? Es war ein roter Eisklumpen, nicht mehr und nicht weniger. Er wendete ihn und der Klotz knallte mit einem Karacho auf die weißen, sterilen, noch sauberen Fliesen. Doch der Aufprall verursachte bereits die neugierige Vorkunde – klitzekleine Eissplitter, die bei Kontakt mit dem Boden zu schmelzen begannen und rote, blutige Schlieren vor mir hinterließen.

„Einen Liter also?“

Ich nickte nur noch verunsichert. Dann fing er an, mit seinem Beil auf den Blutwürfel einzuschlagen und meterweit sprühte es roten Eisregen. Ich ertappte mich, wie ich Zentimeter für Zentimeter immer mehr in Richtung Wand auswich und die Flocken mich immer nur um Haaresbreite verfehlten. Nah Mahlzeit, ihr Lieben! Die Prozedur wollte und wollte einfach kein Ende nehmen. Als nur noch ein ca. 30cm langer, 10cm breiter Klumpen übrig war, gab er diesen samt ein paar halbaufgetauten, gelartigen Slimys in den weißen Kunststoffeimer und übergab ihn mir, als ob dies nichts wäre. Ich muss wohl nicht erwähnen, wie verdammt flau mir im Magen war. Die Hand konnten wir uns leider nicht mehr geben … leider. Trotzdem war ich total dankbar, denn dieser Schlachthof war meine letzte Möglichkeit an Blut für den Trailer zu gelangen und immerhin war der Herr dazu bereit, sich auch Zeit für mich zu nehmen und sich blutig – ähm – schmutzig zu machen.

Auf meine Anfrage, was ich schuldig sei, meinte er, kein Problem, geht aufs Haus ;o)

So meine Lieben – danach selbst mit dem Auto zu fahren, war mit sehr starker Konzentration verbunden. Einerseits war mir – sorry – ‚klotzübel’ und andererseits bestand die einzige Sorge in diesem Moment: Was ist, wenn mich die Polizei aufhält und den Kofferraum öffnet, wo sich ein riesiger blutiger Eimer befindet?

„Ach, dass ist nur etwas Blut für Dreharbeiten, Herr Polizist?“ Grins?

Ist zum Glück nicht passiert und ich darf euch auch mitteilen: Blunzenblut ist vorbehandelt und bleibt flüssig. Noch dazu fängt es nicht zu stinken an. Das weiß ich, weil meine Mutter es in eine Sprühflasche mit einem Suppenlöffel eingefüllt hat, als ob es für sie Marmelade wäre – so, dann war mir wieder schlecht …

Hier noch ein Shot der Laufszene von Fabienne:

Shot_3

So, nächste Mal wird es wieder etwas bekömmlicher, versprochen ;o)

Geburt eines Trailers VIII

Der Mann machte klar, dass er nicht wusste, was ich meinte: „Was? … wollen Sie?“ Tja, und ich überselbstbewusste, freche, aufmüpfige Blondine sag lapidar – leicht gestottert wohlgemerkt – „Etwas Blut? Sie haben doch gesagt, ich solle vorbei kommen?“ Lästig wie damals mein linkes Knie zu zucken begann, aber solange es nicht die Augenbraue ist, komm ich damit klar – Flucht war ohnehin aussichtslos ^^

Der werte Herr drehte sich zur Tür und schrie: „Da is’ wer, der wegen Blut kommt! Weißt du was davon?!“ Von der Antwort drang nichts zu mir durch, doch er widmete sich wieder meiner Person: „Das tut mir jetzt leid, wir haben es verschwitzt und das Blunzenblut bereits eingefroren. Warten Sie einen Augenblick.“

Eine gefühlte halbe Stunde später in dem gemütlichen Heim, brachte er einen (schätzungsweise) 20l Eimer in weiß mit und stellte ihn vor mir ab.

„So, viel Spaß damit“, kam ein leicht schelmisches Grinsen. Noch bevor er wieder verschwand, lenkte ich sofort leicht überfordert ein: „Das kann nicht ihr Ernst sein – ich kann doch nicht den ganzen Kübel mitnehmen – ich brauch ja nur ca. ½ bis 1 Liter. Was mache ich mit dem Rest?“

„Kein Problem, das geht schon auch als Dünger durch oder sie schütten es weg.“ Horrorbilder erschienen in meinem Kopf, blutverschmierte triefende Wiesen, eine vollgesaute Toilette, Blutspuren über dem Parkett —– AAAAAHHHHHHHH!

Nun wurde ich professioneller: „Bitte, bitte, bitte! Ich brauch wirklich nur einen Liter.“ Und der verzweifelte Hundeblick schien Wirkung zu zeigen.
Doch noch war mir nicht bewusst, was nun auf mich zukommen sollte …

Blut

Wollt ihr es wirklich wissen? Dann schaut in den nächsten Tagen wieder bei mir rein, wenn es heißt ‚Geburt eines Trailers IX’

Geburt eines Trailers VII

Gut, liebe Blog-LeserInnen ;o) Haltet euch fest, der heutige Beitrag ist nichts für schwache Nerven. Könnt ihr Blut sehen? Seid ihr sicher? Habt ihr gerade gegessen? Dann schaut doch bitte in ein paar Stunden wieder vorbei, denn es wäre schade um das Handy/den Laptop/PC/ die Tastatur ;o)

Der Drehtag kam schnellen Schrittes näher und ich überlegte mir, wie ich für die Bluthustszene und die Schreiszene zu Beginn Blut her bekomme. Das Kunstblut beim Faschingsbedarf fiel durch, da ich das schon zu Hause hatte und einfach zu hell war. Dann eine Eigenfabrikation mit Zimt, Vaseline und Co.? Ohne mich. Und was tun richtig faule Menschen, wenn sie etwas nicht selbst machen wollen? Ja, sie kaufen es. So machte ich mich auf die Suche nach Schlachthöfen, das konnte ja nicht so schwer sein – dachte ich mir zumindest.
Weit gefehlt! Es wird nämlich kaum noch überall geschlachtet oder das Blut aufgehoben. Es hat viele Telefonate gekostet und als ich dann den Drehtag am Sonntag hatte und am Samstag den Termin für das Blut bekam, war ich wieder am Zittern, ob sich das bloß ausginge.

Es war der Samstag, als ich mich recht früh auf den über einstündigen Weg machte, um echtes Schweineblut zu besorgen. Ein Samstag, der mir ewig in Erinnerung bleiben wird. Ich kam im vorerst verlassen wirkenden Schlachthof an und schritt vorsichtig in den Innenhof. Keine Menschenseele. Wo findet man einen Schlächter – ähm – Fleischhauer, wenn man ihn sucht? Richtig – in der Schlachthalle. Sie war gleich zur rechten Seite, daher ging ich vorsichtig in diesen übergroßen Raum, der vollends mit weißen Fliesen verkleidet war. Es war sauber, roch aber nach Blut und Vieh. Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken, da nur Teile des Raumes beleuchtet waren. Ich rief vorsichtig: „Hallo? Ist da jemand? Ich komme wegen dem Blut.“ Und schon als ich es ausgesprochen hatte, wurde mir mulmig und die Worte hallten noch immer im Raum nach. Keine Antwort. Es war so still, dass ich sogar meinen Atem hörte. Dann öffnete sich am anderen Ende der Halle eine Tür – ausgerechnet im Dunklen, wo ich nur eine Silhouette erkennen konnte. Ein Mann mit Schürze und in seiner rechten Hand … ein Beil …

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Tja, da müsst ihr jetzt durch, in den nächsten Tagen geht es weiter ;o)

Geburt eines Trailers VI

Vielen Dank für die vielen, vielen Besuche ;o) Da macht es sogar noch Spaß manche ärgerlichen Ereignisse erneut durchzuleben …

So als nächstes auf der Checkliste: futuristisches Tablett – mmmh – wie soll sowas aussehen? Wieder kam Google ins Spiel und ich wusste, es musste ja auch jenem im Buch ‚Enujaptas Fluch’ ähneln. Also Kriterien: durchsichtig und stabil.

Mein Erfindergeist klopfte an und ich kreierte eine Skizze wie ein Schneidbrett und gab es in einer Firma für Plexiglas in Auftrag. Und es war mit 35 Euro auch leistbar ;o)
Ein Häkchen für das futuristische Tablett ;o)

Make-up? Das war diesmal eine leichte Aufgabe, da ich meine Lieblingsvisagistin angerufen habe, die mir auch bei meiner Homepage geholfen hat und als ich sie fragte: ‚Bekommst du ein Alienmake-up hin?’ war sie hellauf begeistert. Danke also Alice, falls du das lesen solltest ;o)

Kleidung, Schuhe? Als Kleidung nahm ich mir die durchgedrehtesten Klamotten aus dem Kleiderschrank und Sportkleidung mit reflektierenden Streifen, samt eingearbeiteten Schlitzen, die eine Uniform für die Schlafkabine darstellen sollte. Dann noch so kleine Details wie grelle medizinische Pflaster als Elektroden und das Outfit war komplett. Bei den Schuhen entschieden wir uns, dass diese nicht zu sehen sein werden, daher irrelevant waren.

So, das wirklich knifflige war der nächste Schritt: Finde einen Termin, wo das gesamte Team Zeit hatte, die Visagistin frei war und das Wetter passte. Also regelmäßige Sonnentänze inklusive!

Mir ist hier fast der Kragen geplatzt, weil dies fast zu Scheitern verurteilt war, da noch dazu langfristige Reisen von Teammitglieder anstanden und auch die Visagistin ein Jahr ins Ausland ging. Das waren schweißtreibende Momente, wo man, sobald der EINZIG MÖGLICHE Termin fixiert wurde,  jeden Tag fast alle drei Stunden die Wetterprognose der nächsten Tage verfolgte. Da dreht man fast durch – glaubt mir das! Wenn man so verdammt viel Zeit, Mühe und auch Geld investiert und alles an einem einzelnen (seidenen Faden) Termin hängt, kostet das schlaflose Nächte.

Aber zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass die Besorgung des Bluts für den Dreh noch mehr Albträume verursachen würde …

Hier ein kleines Zuckerl von Wito und Alex bearbeitet. Fabienne mit ihrem Tablett:

Tablett_Fabienne

Wollt ihr mehr? Dann besucht mich in den nächsten Tagen wieder ;o)

Geburt eines Trailers V

So, ich freue mich, dass ihr mich wieder begleitet. Gehen wir gemeinsam die Checkliste durch?

Auf Platz eins stand eindeutig das (technische) Drehbuch ;o)

Da es mein Trailer ist, ließ mir das Team freie Hand und ich legte ihnen gesammelte Clips und Auszüge aus meinem Buch vor. Mir war vor allem die Anfangsszene aus dem Buch wichtig – für all jene, die sie nicht kennen, es wird blutig ;o()

Dann sollten Fluchtszenen im Wald entstehen, eine Verwandlung von Fabienne und auch Eindrücke vom Wald und den Aliens. Nicht zu vergessen die Weltallszene samt Raumschiff ;o) Nachdem ich die Story samt der Dauer der Sequenzen überdacht habe, kamen noch die Banner dazwischen, mit den Texten, wie man sie aus Filmtrailern kennt. Zum Schluss die Werbung, die Sponsoren und das Team. Heute weiß ich, dass hier auch Namen wie Dariusz verewigen werde, da er mein Raumschiff gerettet hat – Danke!

Aus dem Drehbuch von mir, machte der Regisseur ein technisches Drehbuch, welches über Außenaufnahmen, Spezialeffekte und Co. informierte.
Also Drehbuch – abgehakt ;o)

Gut, offen war ebenfalls  der Drehort, also musste ich in Wien und Wien-Umgebung nach Wäldern, tropischen Gärten und Parks Ausschau halten, die meinen Ansprüchen gerecht wurden. Und eines war zu diesem Zeitpunkt zusätzlich ein Problem- es war März ;o) Also kahle Bäume gab es en masse, aber wie zaubert man daraus einen Aliendschungel?

Meine Streifzüge durch die Stadt, in die Gärten und die Auen verlief relativ ernüchternd, bis ich im Hirschstettner Reservegarten gelandet bin. Nach einem netten Gespräch mit der Leitung, bekam ich die Zusage für einen Drehtag samt Begleitung durch eine Mitarbeiterin. Es sollte der Urzeitgarten werden, der exotische Baumfarne hat und eine Nebelanlage hat – perfekt, wenn man etwa kaschieren muss, dass es KEIN Alienwald ist ;o)
Ein Häkchen für den Drehort – geschafft!

Nächste Woche arbeiten wir die Liste gemeinsam weiter ab und hier noch ein kleines Zuckerl: unser Drehort

Dschungel

Geburt eines Trailer IV

Willkommen zu meiner Serie Geburt eines Trailers – ich hoffe, die Serie gefällt euch und Feedback ist natürlich jederzeit erwünscht ;o)

Ich hatte eine Checkliste – als Exceljunkie auch nicht anders möglich. Mir fehlte eine Schauspielerin, ein exotischer Drehort, ein technisches Drehbuch, ein Visagist, Utensilien und Kleidung für den Scifi-Dreh, Blut, ein Alarmlicht etc. Noch war alles also am Anfang.
Bei meinen Gesprächen im Team wurde dann letztendlich beschlossen, alle Szenen selbst zu drehen und keine zu kaufen. Ich habe bei diesem Vorschlag einmal schwer geschluckt. Nicht, dass ich ihnen nicht sehr viel zutraute, aber Fabienne aus einem Raumschiff steigen lassen, Augen, die sich auf mystische Weise verfärben, Viren, die durch die Luft fliegen und eingeatmet werden, ein futuristisches Tablett, dass bedient werden soll … und dann noch Kometen und Wurmlöcher? Ich bekam es mit der Angst zu tun, denn sie meinten, sie bekomme das sogar in HD super hin. Und auch die Aliens sollten ihren Platz finden … ich weiß, was ihr nun denkt – wie krass und übergeschnappt ist das?

Aber mir blieb nur eines – absolutes Vertrauen in das Engagement und den Perfektionismus des Regisseurs, des Creative Designers und meiner Wenigkeit. Und man muss erst Dinge versucht haben, um zu sehen, wo die Grenzen liegen.

Daher dachte ich mir lapidar – ich lege noch eines drauf und erspare mir die Schauspielerin, in dem ich selbst ans Werk gehe.

Wahrscheinlich wird man später mal sagen ‚Sie hätte eindeutig beim Schreiben bleiben sollen’ aber andererseits, wie viele Autoren trauen sich diesen Schritt zu? Bei mir war es einerseits die Neugier so etwas einmal selbst zu versuchen und andererseits, um Geld zu sparen.

Also bitte nehmt mich nachher für mein schauspielerisches Talent nicht in die Mangel ;o)

Hier noch ein Auszug: Die Verwandlung von Fabienne:

Auge

Nächste Woche kommen wir zum Thema ‚Drehort suchen’. Und einen außerirdisch wirkenden Dschungel in Wien aufzudecken ist nicht leicht ;o)

Geburt eines Trailers III

Ein herzliches Willkommen auf meinem Blog – ich hoffe, ihr seid neugierig wie es weiter ging, bei meinem enthusiastischen Versuch einen Trailer zu bewerkstelligen.

Nach all den Gesprächen musste ich bereits ein paar Anwärter, die mir bei der Realisierung des Buchtrailers helfen wollten, streichen, da sie entweder nicht leistbar, nicht greifbar oder nicht brauchbar waren ;o) Letztendlich war ich aber positiv überrascht, wie engagiert und interessiert alle waren. Und im Vergleich zu einer professionellen Firma, auch preisrealistische Vorschläge brachten oder sogar bereit waren, an dem Projekt kostenfrei teilzunehmen. Sie wollten lernen, brauchten Referenzen oder waren einfach nur Feuer und Flamme von der Grundidee, denn wie oft kommt man im deutschsprachigen Filmbereich dazu mit Science Fiction in Berührung zu kommen? Nicht oft, kann ich euch versichern ;o). Dies liegt aber wohl auch an der Tatsache, dass man nicht so einfach Aliens aus den Fingern zaubern kann und Raumschiffe nicht auf den Bäumen wachsen.

Meine Ausbeute? Ich habe einen tollen deutschen Komponisten für mein Projekt gewonnen, der mittlerweile bereits zwei Soundtracks für mich kreiert hat (also auch für mein zweites Skript ‚Ich bin … das Ende’). Hört doch mal bei dem Showcase in meinem Blog rein. Dann habe ich einen engagierten 3D-Modellbauer gefunden, der mir ein Raumschiff nach meiner Beschreibung gebaut hat.

Für die Spezialeffekte – also jeglichen unwahrscheinlichen Voodoo – habe ich ein ganz junges Küken der Branche zwischen die Finger bekommen, ein junger Mann der hochtalentiert ist und mit absoluter Selbstsicherheit Dinge angeht, die er nie zuvor probiert hat. Und nicht zuletzt einen bereits professionell tätigen Regisseur, der selbst Referenzen suchte und das Projekt als neue Herausforderung sah.

Eigentlich sah es jetzt schon recht gut aus. Noch sollte ich nicht wissen, was noch für Hindernisse und dunkle Passagen auf mich warten sollten …

Und glaubt mir, wenn man meint, es könne nicht mehr schlimmer kommen, dann passiert es doch ;o)

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Geburt eines Trailers II

Hallo ihr Lieben!

Nachdem der Fantrailer erstmal gestorben war, machte ich mich auf die Suche nach Alternativen. Ich habe mir im Internet Seiten angesehen, wo es fertige Clips zu kaufen gibt. Folgende Seiten kann ich euch empfehlen:

1)   http://www.istockphoto.com

2)   http://footage.shutterstock.com/?language=de

Es gibt noch etliche mehr, aber hier habt ihr eindeutig die größte Auswahl.

Da ich auf diesen Seiten schon ein paar brauchbare Clips entdecken konnte, habe ich fein säuberlich eine Kostenaufstellung gemacht. Und da kam nun der Knackpunkt, denn wenn man bessere Qualität heranzieht und an die 8-10 Szenen kauft, kann es schon dazu kommen, dass man bis zu  800Euro hinblättert. Dann hat man noch keinen Schnitt, keine Banner und keinen Sound. Und noch dazu musste ich mich noch mit meiner Software Flash auseinander setzen …

Bei der Betrachtung von Flash wurde mir schon beim Öffnen mulmig – also an diesem Punkt sei gesagt, ich bin nicht wirklich ein Computergenie ;o) Noch dazu hatte ich schon eine fixe Idee, wie der Trailer aussehen sollte und ein paar Szenen konnte ich auch bei meinen tollen Recherchen nicht ausfindig machen. Da habe sofort beschlossen mir Hilfe zu holen.

Eine gute Adresse um Spezialisten und Hobbybastler in der Filmbranche ausfindig zu machen ist das Amateurfilmforum (http://www.amateurfilm-forum.de) und lokale Filmschulen. Ich habe Werbung auf einem A4 Zettel mit abreisbaren Kontaktdaten gedruckt und dort auf dem schwarzen Brett verewigt.

Und ich darf euch Freudiges berichten! Es hatte geklappt ;o) Ich hatte sofort Leute an der Strippe – sogar jemanden, der gerade in Los Angeles ein Praktikum macht – war voll interessant, aber dann doch ein klitzekleines bisschen weit vom Schuss.
Mit allen Interessenten habe ich mich entweder per Email kurzgeschlossen oder wenn Sie in Wien lebten, persönlich zusammengesetzt und über meine Vision gesprochen. Denn noch war es nicht mehr als eine Vision ;o) Aber auch der Beginn eines atemberaubenden Projekts, wo ich sogar auf den Schlachthof gefahren bin um Blut zu besorgen, futuristische Tabletts bauen ließ und auf Drehortsuche ging. Lasst ich euch erneut von mir entführen, wenn es nächste Woche heißt – Geburt eines Trailers ;o)

Hier noch ein kleines Highlight, das Raumschiff Nokimis von vorne aus dem Roman Enujaptas Fluch:

Nokimis

Leserunde auf Lovelybooks

Hallo zusammen!

Könnte eure Unterstützung brauchen ;o)

Wer will sich für eine Leserunde mit ‚Enujaptas Fluch‘ und meiner Wenigkeit anmelden?
Es gibt 10 eBooks zu gewinnen – also WEITERSAGEN!

Hier geht’s zur Leserunde

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Geburt eines Trailers

Willkommen bei meiner neuen Serie. Also, für alle, die mich und meinen Blog schon etwas länger begleiten oder bereits nachträglich alle Monate durchforstet haben, auf der Suche nach brauchbarem Material: Ja, für Enujaptas Fluch ist ein Trailer in Bearbeitung.

Aber nicht irgendein Trailer – sondern DER Trailer. Hoffe ich zumindest ;o)

Und wie kam es dazu? In dieser Serie möchte ich euch einweihen. Alle mühsamen Augenblick, bitteren Erkenntnisse, Horrorstorys, Momente zum Lachen und die harte Arbeit in einem ganz speziellem Team. Ich bin mir sicher, niemand, einschließlich meiner eigenen Person, hätte gedacht, was es tatsächlich bedeutet einen Trailer selbst zu produzieren. Seid gespannt ;o)

Zunächst einmal kam die Erkenntnis: bei so vielen kreativen Schreiberlingen heutzutage, muss man schon spezielle Werbung machen, um aufzufallen. Auffallen war noch nie mein Problem … aber wie macht man es richtig? Dann bin ich auf Fantrailer gestoßen. Diese waren liebevoll aus verschiedensten Filmtrailern aus der Hollywoodmachinerie herausgesucht und zusammengestoppelt worden. Teilweise passten sie natürlich nicht optimal zur Story und noch dazu war die Qualität oft verbesserungswürdig. Aber die Idee schlechthin habe ich einfach total genial gefunden. Aber wie bekommt man einen Fantrailer? Ich kann doch nicht einfach jeden, der einmal ein Herz für mein Buch oder gar ein Kommentar hinterlassen hat anbetteln, mir doch schnell mal einen Trailer zu machen – so einfach in ein paar Minuten ;o)

Kleine Hörnchen haben sich dann aus meinen Haupt erhoben und ein böses Lächeln spielte bei meinen Mundwinkeln. Ich könnte doch so tun, als ob ich selbst der Fan wäre und mich dann für jemand anderen ausgeben … nicht lachen! Das war mein bitterer Ernst ;o) Ich machte mich auf die Suche nach Filmtrailern auf youtube und konnte aber nicht wirklich etwas Passendes finden. Noch wollte ich aber nicht aufgeben und habe vorsorglich mit Firmen über das Copyright und die Kosten gesprochen … den Fakt ist:

Ein Trailer aus Filmschnipsel ist nur erlaubt, wenn es sich um eine Fanproduktion handelt und nicht zu Werbezwecken genutzt wird.

Da ich aber doch irgendwie mit den Gedanken spielte den Trailer ganz stolz zu präsentieren und damals noch den Traum hegte, mein erstes Buch ‚Enujaptas Fluch’ einmal in den Händen zu halten, war es doch zu riskant es ohne dem Copyright zu tun. Wer hätte auch gedacht, dass ich die Papierfassung eines Tages in meinen Händen halten sollte – ist noch immer surreal für mich ;o)

Gut, ich darf auch mitteilen: solange euer Nachname nicht Mateschitz lautet, ihr eine kleine Erbschaft gemacht habt oder sehr gute Beziehungen, ist für einen Ottonormalverbraucher kaum eine Lizenz leistbar. Und da war er dahin, der Traum vom ‚Fantrailer’.

Aber aufgeben tut man Briefe, daher erfahrt ihr nächste Woche, wie Plan B aussah und wo es gute Links für Footages gibt ;o)

Hier noch ein Vorgeschmack zum Trailer. Ein Foto, wo Fabienne aus dem Raumschiff steigt:

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Einblicke Trailerdreh

Hier ein paar Schnappschüsse vom Dreh ;o)

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Copyright by Alexander Baldreich!

Wieder geniale Rezesion!!!

Auf Amazon gesehen:

Enujaptas Fluch ist der beste Beweis, dass man sich von Geschichten wie Avatar inspirieren lassen und dennoch etwas absolut eigenes erschaffen kann.
Fabienne, eine starke, junge Frau ist einem direkt sympathisch und auch der Bösewicht ist sorgsam und fein herausgearbeitet. Man liebt es ihn zu hassen und wünscht ihm auf der einen Seite, dass ihn ein besonders grausames Ende ereilt und hofft doch gleichzeitig, dass er möglichst lange in der Geschichte bleibt.

Unglaublich gerne lies ich mich von Celeste Ealain in diese bunte Abenteuerwelt entführen und war am Ende fast schon traurig nicht noch mehr über die Pflanzen und Wesen dieser unglaublich beeindruckenden Welt erfahren zu können.

Ein besonderes Highlight sind die Zeichnungen, die einem das Volk dieses fernen Planeten näher bringen.

Die Autorin versteht es mit viel Feingefühl;hl und ohne zu übertreiben ein interessantes Volk mit Regeln, Traditionen und einer eigenen Lebensphilosophie zu schaffen. Alles ist in sich stimmig und schlüssig, was man leider nicht bei allen Büchern dieses Genres findet.

Auch Leser, die sich sonst nicht an SciFi heranwagen, sollten diesem Buch eine Chance geben. Es lohnt sich!

 

Ich würde mich über weiter Rezesionen sehr freuen ;o)

Schreiende Autorin gefällig?

Ich war schon lang nicht mehr so aus dem Häuschen ;o)
Danke an euch alle da draußen, die das möglich gemacht haben
und an meine neu gewonnenen Fans – unglaublich, ich habe Fans!

Foto

Wartezeit versüßen

Damit ihr noch ein kleines Zuckerl habt, warum ihr den Roman
unbedingt euer Eigen nennen wollt: hier eine tolle Skizze von
M. Giuliani:

Famka

Countdown läuft!

Lt. dem Verlag AAVAA wird mein Buch ab 1. August im Handel
erhältlich sein, wobei Vorbestellungen gerne gesehen und auch
möglich sind unter:

Direkt beim Verlag
Amazon
Thalia

Tja, und falls ihr euch fragt, wie wohl Celeste Ealain aussah, als
sie das erste Exemplar von ‚Enujaptas Fluch‘ als Taschenbuchformat
in ihren eigenen Händen halten konnte, dann beurteilt selbst ;o) :