Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil X

Hallo ihr Lieben!

In diesem Beitrage möchte ich euch noch mit dem haareraufenden Umwandeln des Skriptes in eBook-Formate und Co. unterrichten. Für mich war es ein Oje- und O-nein-Effekt, da ich feststellen musste, der Download der Software zum Umwandeln (Calibre) war einfach, sowie die Bedienung (einfach in der Auswahl .docx in epubli umwandeln). Doch das Ergebnis war DER Horror!

Ich kann bei diesem Gedanken noch immer die Titelmusik von Hitchcocks Psycho in meinen Ohren hören ;-(

Ich habe mir als Muster die Formatierungsvorschläge von Tredition hergenommen und einmal wunderschöne Initialen (Großbuchstabe am Anfang jedes Kapitels), eingerückte Anfänge nach den Absätzen, Silbentrennung, Blocksatz, etc. umgesetzt und dann ganz professionell zu Beginn mein Autorenfoto samt Kurzvita reingehängt. Besonders wichtig für euch ist, wenn ihr spezielle Schriften einbaut, müssen diese IM TEXT EINGEBETTET sein! Sonst können sie von anderen nicht geöffnet werden und das lokale System wandelt sie in die nächst verfügbare Schrift um.
Um es noch realistischer zu gestalten, habe ich am Ende die Buchcover meiner anderen Romane als Werbung angehängt, mit Info, um was es sich handelt und wie sie zu erstehen sind.

Dann ging es ran an die Traumfabrik. Folgende Dinge sind passiert:

ePub:
1) Mein Autorenfoto wurde in die Breite gezogen (war nicht in einem Textfeld) während mein .jpgs für meine anderen Bücher, die ich als Werbung einbauen will (sind in einem Textfeld eingebettet) normal sind.
2) Ich habe Initialen in der Schrift Crafted gewählt, die im Orignialdoc alle gleich groß sind und im ePub verschieden. Die Schrift ist aber eingebettet worden und dargestellt
3) Werbetext neben meinen Buchcovers sind einfach verschwunden!

mobi:
1) Autorenfoto und Coverfotos sind ohne Probleme dargestellt, dafür sind die Coverfotos sogar doppelt, und auch das Verlagslogo ;o(
2) Die eingebetteten Initialen können nicht angezeigt werden. Stattdessen gibt es nur einen Großen Anfangsbuchstaben und in der nächsten Zeile beginnt der Text.
3) Die Werbetexte neben den Buchcovern ist sichtbar.

Als PDF oder .htm sind keine dieser Probleme entstand. Doch bei gerade mal 21 Seiten hab ich schon 3,9MB – ich fürchte, die Datei wird am Ende megagroß, obwohl keine Grafiken oder Bilder mehr folgen werden. Ich kann nur hoffen, dass das kein Problem darstellt.

Was heißt das nun unterm Strich? Nehmt euch für das Formatieren besonders viel Zeit und legt euch einen Patzen Geduld zurecht! Fakt für mich ist nun, sobald die Lektorin durch ist, muss ich das Skript je nach gewünschten Format einzeln bearbeiten und alles, was nicht funktioniert letztendlich rausschmeißen oder simpler gestalten. Am Ende gilt immer penibel alle Seiten in jedem Format zu kontrollieren, ob alles optisch so aussieht, wie ihr es wollt!!!

Aber ACHTUNG! Viele Distributoren nehmen euch nur das .doc/.docx, die PDF oder die .html/.htm ab und wandeln für euch als Serviceleistung um und ihr müsst euch nicht damit quälen. Da ich die Buchformate aber auch für Aktionen wie Leserunden auf lovelybooks und Co. benötige, war es mir wichtig, mich mit dieser Problematik auseinander zu setzen ;-).

Unknown

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.You can leave a response, or trackback from your own site.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.