Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil IV

So meine Lieben, 

da mein Entschluss noch immer feststeht, meinen zweiten Roman ‚Ich bin … das Ende‘ als Selfpublisher herauszubringen, muss ich nun zwei Dinge sicherstellen:

  1. Es muss ein neues Cover her, denn es muss optisch den aktuellen Standards entsprechen, Fantasy und Scifi-Ambitionen enthalten und ein Eyecatcher sein, damit Leute daran kleben bleiben (Ich fürchte mich jetzt schon, dass ich da meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde, denn ein professioneller Grafiker, der das schon jahrelang und ausschließlich macht, kostet 400 Euro aufwärts und das ist im Moment nicht drinnen)
  2. Es muss Qualität in das Skript, denn Fehler Nummer eins der meisten Selfpublisher: sie sparen an den falschen Plätzen, denn in den Köpfen vieler Leser steckt noch immer der Glaube – mich eingeschlossen – dass ein selbst herausgebrachtes Werk mehr Fehler beinhalten könnte. Daher muss ein professionelles Lektorat her.

Während ich nach genialen, passenden Fotos auf Plattformen wie bigstockphoto, fotolia und Co. für mein Cover suche, habe ich zumindest meine Wahl für Punkt zwei getroffen.

Aber falls ihr nun fragt: Warum eigentlich ein Lektorat? Du hattest doch schon ein paar Betaleser, arbeitest mit Korrekturprogrammen wie Papyrus Autor etc., das muss doch reichen?
Fakt ist, es gibt einen Unterschied zwischen einem Korrektorat (dass ich quasi zu 93% habe durch oben erwähnte Maßnahmen) und einem Lektorat. Ein Lektor hat diesen Beruf erlernt und neben Grammatik, Tippfehlern ist er für folgende Punkte NOTWENDIG:

  • Stilanalyse, Wortwiederholungen, Sprachschwächen, Orthographie
  • Charakteranalyse der Protagonisten und Antigonisten (Entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte plausibel, verhalten sie sich durchgängig authentisch)
  • Aufdecken offener Enden, offen gelassener Fragen der Leser
  • Logikfehler, Denkfehler
  • Widersprüche
  • Analyse der Spannungskurve
  • Offenlegung unnötiger Passagen
  • Aufdecken schwacher Passagen
  • etc.

Und zumindest lernt man für das nächste Werk unheimlich viel dazu. Daher hoffe ich, meine Wahl war die richtige, denn ich habe nach einer/m LektorIn gesucht mit Verlagserfahrung und Kenntnis im Fantasy/SciFi-Genre. Na dann werd‘ ich ihr/ihm gleich schreiben, dass es los geht – ich bin schon sooooo neugierig über diese Erfahrung und werde euch daran teilhaben lassen 😉

Unbenannt

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.You can leave a response, or trackback from your own site.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.