Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil III

So meine Lieben!

Ich kann euch sagen, mir raucht bereits der Kopf. Je mehr ich mich mit dem Thema Selfpublishing beschäftige, desto mehr wird mir klar, wie viele Punkt wohl bedacht sein müssen und wie komplex die komplette Abdeckung des Buchmarktes auf digitaler und physischer Art ist.

Also nun zu den Vorteilen von Selfpublishing:

  • Tantiem von bis zu 70% (ja, ihr habt richtig gelesen)
  • mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung
  • Man kann sich seine Geschäftspartner selbst aussuchen und bleibt sein eigener Herr
  • Man kann jederzeit (in den meisten Fällen) aussteigen und verliert nicht die Rechte auf das Buch
  • raschere Abwicklung
  • tägliche Übersicht des Verkaufs bzgl. Anzahl und Shop
  • Man kann in den meisten Fällen den Preis für Gewinnspiele senken wann immer man will
  • man kann sehr niedrige Preise im Vergleich zu Verlagsbüchern anbieten (Ausnahme z.T. Taschenbuch)

Aber leider sind die Nachteile auch nicht wegzudenken und hier muss ich zur Entscheidungsfindung noch meine ersten statistischen Auswertungen und Verkaufszahlen von ‚Enujaptas Fluch‘ vom Verlag abwarten.

Nachteile von Selfpublishing:

  • Noch immer herrscht ein schlechter Ruf, durch mangelnde Qualität und eine unsagbar hohen Anzahl an Selfpublishern
  • Man kann nicht den gesamten Markt zu einem wettbewerbsfähigen Preis abdecken
  • Man ist auf sich alleine gestellt beim Umwandeln der Dateien, Werbung, Covergestaltung, etc.
  • In manchen Fällen muss auch selbst die ISBN Nummer gekauft werden die um die 72 Euro kostet
  • Der Vertrieb der Bücher muss entweder selbst gemacht werden, man sucht sich einen Dienstleister und verliert die 70% Gewinnspanne oder man bietet von Vorhinein nur eBooks an.
  • Lektorat muss selbst organisiert und gezahlt werden

So während ich noch total zappelig auf Ende Februar warte, um ‚Ich bin … das Ende‘ ans Lektorat zu übergeben, bin ich schon mal dabei mich am Büchermarkt umzusehen, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Was ich da herausarbeiten konnte ist sehr ernüchternd, aber ich werde mein Experiment im Sommer ausweiten, sollte auch ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ keinen Verlag finden. Ich würde meinen, dass ich Ende des Jahres um so viel schlauer bin ;o)

Mehr dazu das nächste Mal! Danke fürs Vorbeischauen!

online-china-writing1222

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.You can leave a response, or trackback from your own site.
2 Responses
  1. Liebe Celeste,

    Du schreibst, dass die ISBN Nummer bis zu 70€ Kostet. Das kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ich abe kürzlich bei Bookrix aus versehen bei einem meiner Bücher auf verkaufen gedrück. Dabei hat es automatisch eine ISBN Nummber bekommen. Bezahlt habe ich dafür nichts.
    Da ich die Aktion gleich wieder zurück genommen habe, ist es auch nie in den Verkauf gelangt.

    • admin says:

      Lieber Roy!

      Ich habe mich schlau gemacht, dass manche, die die Bücher über Create Space von Amazon rausbringen eigens eine ISBN kaufen, da die automatisch generierte nur für die USA gilt und man dann hier nicht registriert ist. Wenn man später umschwenkt und einen eigenen Dienstleister nimmt, bleibt dann auch die ISBN gleich ;o)
      Trifft also nicht immer zu, da viele Dienstleister in Deutschland sie im Gesamtpaket gratis dazugeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.