21. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Es freut mich, dass ihr mich bis zum Schluss begleitet und für mich auch auf FB und Twitter so viel Werbung macht – Danke! Bitte vergesst auch nicht auf mein Gewinnspiel. Für alle, die gerne einen Hauch Afrika gewinnen wollen: ich verlose drei Weihnachtspakete mit Fangoodies und einer kleinen Überraschung aus Afrika, die ihr nicht so schnell wo kaufen könnt ;o) Alle, die bis einschließlich 24. Dezember meinen ersten Roman ‘Enujaptas Fluch’ kaufen und mir eine Bescheinigung (Foto mit Buch, Rechnung, Bestellbestätigung etc.) per Email an

celeste@celeste-ealain.com

schicken, können an der Verlosung teilnehmen. Innerhalb von Deutschland, Schweiz und Österreich übernehme ich die Kosten für den Versand ;o)

Leseprobe

Heute mein Ersatzprogramm, da ich ja nicht zum Internet komme. Ich bemühe mich trotzdem, euch mit wunderschönen Infos und Fotos zu verwöhnen. Als erstes will ich euch Tiere vorstellen, die ich noch nicht hineingestellt habe. Es gibt nämlich hier auch etliche Schildkröten und Echsen, wie hier etwas der Nachwuchs eines Stirnlappenbasilisken, den ich in der Brutstätte hinter den Reptiliengehegen gesehen habe. Er steht derzeit nicht zur Schau, da er noch zu klein ist:

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Hier noch ein nettes animal encounter mit einem Teju:

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Gestern hatte ich ja auch das Vergnügen die Geparden und Luchse zu bürsten. Ich habe die beiden Männchen Luigi und Kwasi als auch eines der Weibchen (Minnie oder Mia) so lange gestreichelt, dass mir wieder glasige Augen gekommen sind. Sie haben so schön geschnurrt und auch die Bürste neugierig inspiziert. Geparden haben einfach ein bildschönes Gesicht und eine wunderschöne Zeichnung.

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Lustig ist, dass die Pfoten wie jene eines deutschen Schäferhundes aussehen. Auch der Nachwuchs steht dem in nichts nach, mit dem ich auf Greystone spazieren war:

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Als wir da so spaziert sind, ist plötzlich ein ein-tag-altes Springbockkalb hochgesprungen und hat mit seinen dürren, wackligen Beinchen versucht zu fliehen. Die beiden Gepardenjungen Oakley und Osara wollte gleich hinterher hechten. Dabei meinten die Betreuer, dass sie ohnehin noch nicht wüssten, was sie damit anfangen sollten 😉

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Hier noch ein Video mit den Caracals, beim Versuch sie zu bürsten. Sie wollten lieber gestreichelt und beschäftigt werden 😉

Caracals like cats

Hab ich euch schon die Flamingos und Löffelschnabler gezeigt?

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Dann hatte ich noch eine Stunde ‘Zerstörstunde’. Was das ist? Stich (Stitsch ausgesprochen) ist ein Lemurenbaby, dass am Auge schwer verletzt war, da seine Mutter mit ihm in den Baum gesprungen ist und dabei ein Ast sein Auge aufgespießt hat ;-( Es wurde vom Arzt liebevoll zusammengeflickt und kann nun wieder ca. 20% auf dem rechten Auge sehen. Blöd war nur, dass er absolut nicht mehr zu seiner Mutter zurück wollte – auch heute nicht – obwohl seine Mutter ihn so gerne wieder haben würde. Daher wird er von den Voluntairen und Betreuern aufgezogen. Jeder darf ab und zu eine Stunde in die Zerstörstunde, da er so quietschfidel ist und versucht seine Behinderung durch Üben wett zu machen. Er springt, klettert an einem herum un das ohne Pause. Zieht an den Haaren, fährt einem mit den Fingern in die Augen, schleckt einem die Ohren, beißt in die Finger und so weiter. Wollt ihr eine Kostprobe?

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 Stich playing

Dann hatte ich noch die Aufgabe Fell im Hasenstall zu sammeln und die süßen Fledermausohrfüchse damit zu begeistern. Ich habe es überall in ihrem Gehege versteckt, damit sie etwas zu Stöbern haben. Dann hatte ich noch die Gelegenheit sie ausgiebig zu streicheln. Nie hätte ich für möglich gehalten, all diesen Tieren TATSÄCHLICH so nahe kommen zu können. Ich bin unglaublich dankbar und glücklich 😉

Zuletzt durfte ich gestern noch bei der Schlangenfütterung von Neal dabei sein. Es war total spannend und lehrreich. Hier eine Monocled Cobra als Albinovariante beim Fressen:
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Kurz war sie ja von meiner Bewegung vor dem Glas abgelenkt, hat die Ratte losgelassen und ist auch mich zugekrochen. Gut, dass diese transparente Barriere zwischen uns stand. Sie ist ein Prachtexemplar und eine der schönsten Schlangen, die ich je gesehen habe. Sie hat anstatt einer Brille, wie andere Kobra, nur einen Ring am Rücken, der aber erst bei Reizung oder Gefahr sichtbar wird.

Ich habe erfahren, dass die großen Würgeschlagen wie die Python und Anaconda nur alle 4 bis 8 Wochen eine Ratte oder Kaninchen benötigen, die Vipern alle vier Wochen und die kleinen Würgeschlangen oder Giftschlangen einmal die Woche.

Liebe Anni! Servale sind viel kleiner, können unheimlich gut springen und klettern. Sie miauen und quietschen eher und pirschen sich an ihre Beute an. Die Geparden hingegen können schnurren und tun dies hier auch sehr ausgiebig 😉 Sie jagen, in dem sie über 100km/h schnell laufen bis zu 400 Meter weit und fangen ihre Beute somit. Sie sind viel größer und können nicht klettern. Wenn du die Fotos von ihnen vergleichst, wird dir der Größenunterschied auffallen 😉 Ach ja, Geparden haben ganz entzückend lange Wimpern, die mir auch bei den Wallabys, und Straußen aufgefallen sind.

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One Response
  1. Wilfried says:

    Na hoffentlich erholt sich das Auge von Stich wieder. Es dürfte ihm jedoch trotzdem ganz gut gehen, denn der ist ja ziemlich quirlig.
    Zum Glück wär da eine Scheibe zwischen Dir und der Kobra, denn bei Deiner Neugierde, hättest Du die auch noch in die Hand genommen ;o).
    Wünsche Dir noch einen angenehmen letzten Abend.

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