Geburt eines Trailers

Willkommen bei meiner neuen Serie. Also, für alle, die mich und meinen Blog schon etwas länger begleiten oder bereits nachträglich alle Monate durchforstet haben, auf der Suche nach brauchbarem Material: Ja, für Enujaptas Fluch ist ein Trailer in Bearbeitung.

Aber nicht irgendein Trailer – sondern DER Trailer. Hoffe ich zumindest ;o)

Und wie kam es dazu? In dieser Serie möchte ich euch einweihen. Alle mühsamen Augenblick, bitteren Erkenntnisse, Horrorstorys, Momente zum Lachen und die harte Arbeit in einem ganz speziellem Team. Ich bin mir sicher, niemand, einschließlich meiner eigenen Person, hätte gedacht, was es tatsächlich bedeutet einen Trailer selbst zu produzieren. Seid gespannt ;o)

Zunächst einmal kam die Erkenntnis: bei so vielen kreativen Schreiberlingen heutzutage, muss man schon spezielle Werbung machen, um aufzufallen. Auffallen war noch nie mein Problem … aber wie macht man es richtig? Dann bin ich auf Fantrailer gestoßen. Diese waren liebevoll aus verschiedensten Filmtrailern aus der Hollywoodmachinerie herausgesucht und zusammengestoppelt worden. Teilweise passten sie natürlich nicht optimal zur Story und noch dazu war die Qualität oft verbesserungswürdig. Aber die Idee schlechthin habe ich einfach total genial gefunden. Aber wie bekommt man einen Fantrailer? Ich kann doch nicht einfach jeden, der einmal ein Herz für mein Buch oder gar ein Kommentar hinterlassen hat anbetteln, mir doch schnell mal einen Trailer zu machen – so einfach in ein paar Minuten ;o)

Kleine Hörnchen haben sich dann aus meinen Haupt erhoben und ein böses Lächeln spielte bei meinen Mundwinkeln. Ich könnte doch so tun, als ob ich selbst der Fan wäre und mich dann für jemand anderen ausgeben … nicht lachen! Das war mein bitterer Ernst ;o) Ich machte mich auf die Suche nach Filmtrailern auf youtube und konnte aber nicht wirklich etwas Passendes finden. Noch wollte ich aber nicht aufgeben und habe vorsorglich mit Firmen über das Copyright und die Kosten gesprochen … den Fakt ist:

Ein Trailer aus Filmschnipsel ist nur erlaubt, wenn es sich um eine Fanproduktion handelt und nicht zu Werbezwecken genutzt wird.

Da ich aber doch irgendwie mit den Gedanken spielte den Trailer ganz stolz zu präsentieren und damals noch den Traum hegte, mein erstes Buch ‚Enujaptas Fluch’ einmal in den Händen zu halten, war es doch zu riskant es ohne dem Copyright zu tun. Wer hätte auch gedacht, dass ich die Papierfassung eines Tages in meinen Händen halten sollte – ist noch immer surreal für mich ;o)

Gut, ich darf auch mitteilen: solange euer Nachname nicht Mateschitz lautet, ihr eine kleine Erbschaft gemacht habt oder sehr gute Beziehungen, ist für einen Ottonormalverbraucher kaum eine Lizenz leistbar. Und da war er dahin, der Traum vom ‚Fantrailer’.

Aber aufgeben tut man Briefe, daher erfahrt ihr nächste Woche, wie Plan B aussah und wo es gute Links für Footages gibt ;o)

Hier noch ein Vorgeschmack zum Trailer. Ein Foto, wo Fabienne aus dem Raumschiff steigt:

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