Projekt #6 Teil 5

Meine Lieben!

Anbei ein Update zu ‚Zum Androiden geboren‘ und wieder sind zwei Wochen ausgefallen wegen Messe, Deutschlandaufenthalt und Urlaub, aber das Ende ist in Sicht! Ich bin schon soooo aufgeregt, wie ihr es findet und ich glaube, meine SciFi-Fans werden sich besonders freuen 🙂

Während ich bei Kapitel 33 angelangt bin und nun an den letzten 10 intensiv feilen werde, wollte ich euch den Erstentwurf des Klappentextes präsentieren und bin auf euer Feedback bespannt. Macht es neugierig, schreit es nach mehr?

Gefangen in einem fremden Körper, in einer ungewissen Zeit, ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? Am Rande der Gesellschaft, wo soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben des Menschen einfacher zu gestalten. Fraglich ist nur, ob dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht wird oder wir uns nicht mehr und mehr entfremden.

In diesem Roman werden illegale Machenschaften, Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selbst zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft …

UND?

Eine kleine Entwicklung, die sich mehr und mehr gegen meine Pläne wendet, bereitet mir noch Kopfzerbrechen. Die zu Beginn geplanten 320 Seiten werde offenbar gesprengt werden, da ich bereits bei 290 Seiten bin und noch ein paar Kapitel (8?) vor mir liegen. Einerseits habe ich fast jedes Kapitel überzogen – zu meiner Schande – andererseits sind ungeplant fünf Kapitel hinzugekommen, die während des Schreibens unablässig waren (vielleicht ebenfalls eine Auswirkung meines zu kurz geratenen Storyboards ;o(. Nun kommt schon etwas die Befürchtung auf, dass der Roman als Einzelroman zu dick werden könnte. Für ein eBook nicht so ein Problem, aber als gedruckte Variante sehr wohl, da dies den Produktionspreis erheblich erhöhen würde und 11,95 Euro ist bereits ein Preis meiner Bücher gewesen, die Leser für einen Selfpublisher nicht so gerne in die Hand nehmen, so wird ein höherer noch mehr zum Ladenhüter. Mal schauen, was am unteren rechten Eck steht, wenn das letzte Wort geschrieben ist 😀 .

Wie seht ihr es als Leser? Würdet ihr auch einen Zweiteiler in Kauf nehmen, der relativ zeitgleich erscheint?

Noch plane ich diesen Monat das letzte Wort unter das Skript zu setzen und dann die finalen Korrekturen zu starten. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden. Gibt es bereits interessierte Testleser unter euch, die SciFi-versiert sind?

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6 Responses
  1. Manfred says:

    Hallo Celeste,

    Ich hab mir den Klappentext jetzt mehrmals durchgelesen. Der haut mich nicht vom Hocker. Würde ich in einem Buchladen ein Buch aus dem Regal nehmen und diesen Text lesen, würde ich spätestens ab dem Satz: …am Rande der Gesellschaft… annehmen, dass es sich bei dem Buch um eine Dokumentation über mafiöse Strukturen in der Elektroindustrie handelt. Aber nie und nimmer um einen spannenden SF Roman.

    Ich hoffe, du verzeihst mir meinen offenen Kommentar und nimmst ihn so, wie er gemeint ist. Als Ansporn, das Ganze nochmal zu überarbeiten

    Liebe Grüße
    Manfred

    • admin says:

      Danke für dein Feedback, Manfred. Ist ja zum Glück der Erstentwurf und vielleicht kannst du mir ja einen Tipp geben, wenn du den Rohentwurf gelesen hast ;o) Du hast ja letztes Mal schon ein Händchen dafür gehabt ;o)

      lg C

  2. Bücheraxt says:

    Liebe Celeste,

    ich bin eher gegen einen Zweiteiler, weil ich lieber ein paar Euros mehr für ein etwas dickeres, aber abgeschlossenes Buch bezahlen würde als für zwei, die (so wie es klingt) mittendrin enden und dann auch eher dünn sind. Dicke Schinken habe ich lieber 🙂

    Außerdem könnte es eventuell passieren, dass sich Unwissende den ersten Teil kaufen und dann vom Ende etwas enttäuscht finden oder es blöd finden, dass man den zweiten Teil lesen MUSS, um ein Vernünftiges Ende zu haben.

    Vielleicht schaffst du es aber auch, einen spannenden Cliffhanger zu setzen, der den Eindruck macht, als wäre das Buch nicht einfach in der Mitte durchgeschnitten. Diese negative Erfahrung hatte ich bei den deutschen Büchern von „A Song of Ice and Fire“, welches man ja bekanntlich im Deutschen auch in zwei Teil gefasst hat. Da war das Ende des ersten Bandes völlig beliebig.

    Liebe Grüße Caro

    • admin says:

      Liebe Caro!

      Vielen Dank für den Tipp. Wenn ich das Skript durch habe, werde ich sehen, wo ungefähr die Mitte ist und was sich da so abspielt. Dann sehe ich ja, ob Potential für einen Cliffhanger da ist. Mir wäre ein Buch auch lieber, aber als Print wäre er dann womöglich 13 bis 14 Euro schwer ;o(

      lg C

  3. marielu says:

    Zum Androiden geboren klingt wieder mal sehr spannend.
    Zu deiner Frage: Einen Zweiteiler würde ich wirklich nur in die Hand nehmen wenn er gleichzeitig erscheint. Generell bevorzuge ich aber lieber ein dickeres Buch als einen Zweiteiler. Und damit das Buch nicht zu schwer ist, wurde ich e-book Leser :-).

    Ich freue mich schon auf das Buch.

    LG marielu

    • admin says:

      Liebe marielu!

      Im Moment liegt mir der Zweiteiler noch sehr im Magen. Ich habe ja bisher noch keinen auf den Markt gebracht. Die ISAY-Reihe ist erst nachträglich zum Mehrteiler geworden und kann man daher auch mit etwas Zeit dazwischen lesen – hoffe ich zumindest. Alle künftigen Zweiteiler, die derzeit in der Warteschleife warten, sind so aufgebaut, dass sie einen schönen Abschluss haben und eher hintereinander erscheinen werden. Bei ‚Zum Androiden geboren‘ war dies ja nicht geplant. Ich zittere nun sehr und warte, welche Seitenzahl zum Schluss unten rechts stehen wird ;o)
      lg C

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