Projekt #6 Teil 1

Meine Lieben,

da ich immer häufiger danach gefragt werde, wie ich in so kurzer Zeit einen Roman von 280 bis 360 Seiten schreiben kann, dachte ich mir, ich nehme meinen 6. Roman zum Anlass um ein zeitliches und thematisches Tagebuch zu führen. Mich würde nämlich selbst brennend interessieren, wieviele Stunden so ein Werk verschluckt und mich von meinen Liebsten abhält, weil ich in einer Passion versinke, aus der ich kaum herauskomme.

Explizit handelt es sich um einen SciFi-Einzelroman, der mir vor zwei Wochen in den Kopf gesprungen ist und mich seitdem nicht mehr loslässt. Ich habe sogar meine Regel über Bord geworfen, meine Bücher in der Warteschlange in Eintrittsreihenfolge abzuarbeiten und habe dieses Werk den anderen vorgezogen 🙂 und ihr könnt hautnah dabei sein!

Jeden Tag wo ich zum Schreiben oder Arbeiten an dem Projekt komme, werde ich eine Zeiterfassung machen und ab und zu in meinem Blog darüber berichten. Am Ende wird es ein Resümee dazu geben. Derzeit plane ich den Roman im März 2015 herauszubringen und habe bereits mit den Recherchen begonnen. Als nächstes werde ich die Personenakten und die Kapitelübersicht erstellen. Ob ich diesmal ein längeres Storyboard nutze, lasse ich noch offen. Vielleicht benötige ich es diesmal nicht, so lebendig wie die Story in meinem Kopf ist und täglich an Tiefe und zusätzlichen parallelen Ereignissen wächst.

Wollt ihr wissen, an welches Thema ich mich diesmal herantasten werde? Und ich verspreche, dass es nicht so technisch und kalt sein wird, wie es im ersten Blick wirken möge 😀

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2 Responses
  1. Manfred says:

    Hallo Celeste,

    das ganze klingt für mich wie ein großes Projekt, wie der Bau einer neuen Brücke 🙂
    In meinem jugendlichen Idealismus dachte ich immer, die kreative Autorin sitzt mit einem Glas „Spritz“ vor ihrem Airbook, schaut mit leicht verträumten Augen auf die blühenden Rosenbüsche in ihrem 10.000 qm Garten und hämmert dann mit schnellem Tippen die Texte …….
    o.k. war ein Joke.

    Aber vielleicht könntest du doch ein paar Andeutungen zur Story machen.

    Liebe Grüße
    Manfred

    • admin says:

      Lieber Manfred!

      Was für eine wunderschöne Umschreibung meines Autorenlebens – nur das Wetter spielt halt leider nicht mit ;o)

      Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, es gab so ein paar Filme in meiner Teeniezeit, die mir hängen geblieben sind. Gepaart mit den aktuellen Entwicklungen, der Bedeutung des Internets, der Smartphones, elektronischen Helferlein, dachte ich mir, ich kreiere eine Welt, in eine mögliche Zukunft, in die wir uns hin bewegen könnten. In eine Welt, wo soziale Kontakte immer schwieriger werden, weil wir sie verlernen, uns das Leben durch Hilfen so viel einfacher gestalten und das Menschliche dabei vergessen und völlig verlieren. Ich habe wieder mehrere Handlungsstränge gezogen, Charaktere entworfen, die sich völlig fremd und gleichzeitig wieder so ähnlich sind. Und es spielt in der Zukunft – wo sonst, bei der Aussicht mit Robotern. Ich hoffe, ich kann deine Neugier somit ein wenig mehr anstacheln :o)

      lg Celeste

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