Kampf dem Klappentext

Meine Lieben!

Es ist zum Haarraufen! Was macht einen guten Klappentext aus? Er soll kurz und prägnant sein und bereits der erste Satz neugierig machen. Einerseits sollen in wenigen Worten die wichtigsten Punkte der literarischen Reise unterbreitet werden, andererseits soll auch nicht zu viel vorab preisgegeben werden. Also wie schreibt man einen guten Klappentext? Oder was spricht euch da draußen am ehesten an?

Ich habe auf jeden Fall festgestellt, schreiben liegt mir, aber mich kurz zu fassen und für eine Story von rund 300 Seiten mit wenigen Sätzen explosionsartig Neugier wecken? No way! Das ist eine Kunst für sich und muss erlernt werden.

Bei meinem Roman ‚Werde sichtbar‘ der im September erscheinen soll, habe ich das Gefühl, er wird diesen Ansprüchen noch nicht 100% gerecht, daher einmal die Frage in die Runde, findet ihr ihn ansprechend? Was würde euch noch fehlen oder was würdet ihr ändern?

„Es gibt Fehler, die Gestalt annehmen und dein Schicksal für immer besiegeln. So ergeht es auch Kilian, dessen außergewöhnliche Gabe Fluch und Segen zugleich ist. Als er eines Tages an die falsche Person gerät, ahnt er nicht, dass sie seine ganz persönliche Hölle auslösen wird und er selbst sein Leben nicht mehr in der Hand hat. All seine schlechten Taten zu Lebzeiten holen ihn ein und rauben ihm mehr und mehr seiner Lebensenergie. Er wird mit Situationen konfrontiert, die ihn aus der Bahn werfen und sein Schicksal neu bestimmen.“

Also! PIMP MY BLURB!

Für Kommentare wäre ich sehr dankbar ;o)

Einblick in die Story bekommt ihr hier

Cover_Werde sichtbar-A

 

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6 Responses
  1. Sandschiff says:

    Also ich finde es generell gar nicht schlimm, wenn „zu wenig“ verraten wird. Immerhin weiß man: es gibt den Protagonisten Kilian, er hat eine Gabe, die Story geht in den Fantasybereich. Die Vergangenheit wird ihn aufgrund von zukünftigen Begegnungen/Entwicklungen einholen.
    Viele zitieren einen prägnanten Satz/Absatz – das kann einen zusätzlichen Einblick geben und die Spannung steigern.

    Ich würde es wohl sprachlich etwas dramatischer gestalten…ist aber eine persönliche Einstellung ;-))

    “Es gibt Fehler, die nicht in der Versenkung verschwinden, die nicht ausradiert werden können und mit aller Macht an die Oberfläche drängen um Dein Schicksal zu besiegeln. So ergeht es auch Kilian, dessen außergewöhnliche Gabe Fluch und Segen zugleich ist. Als er eines Tages an die falsche Person gerät, ahnt er nicht, dass Sie seine ganz persönliche Hölle auslösen wird und er selbst sein Leben nicht mehr in der Hand hat. Seine Vergangenheit holt ihn ein und jede schlechte Tat rächt sich bitter indem sie ihm Stück für Stück seiner Lebensenergie beraubt. Wird es ihm gelingen einen Weg aus den Schatten zu finden und sich seinem neuen Schicksal zu stellen?

    Ähm…so in etwa…frei aus der Hand…

    Lg, Sandschiff

    • admin says:

      Liebe/r Sandschiff!

      Dein Vorschlag gefällt mir sehr gut. Vor allem der erste Satz ;o) Vielleicht übernehme ich ihn gleich so – Danke für deine Unterstützung und Meinung.

      lg C

  2. Leseratte says:

    Hallo Celeste,

    ein bisserl mehr von der Story hätte ich schon in den Trailer gepackt. Aus den oben angeführten 5 Sätzen kann man noch nicht all zuviel erkennen. Ich glaube auch nicht, dass du durch ein paar mehr Sätze zuviel vom Inhalt verrätst. Du beschreibst in deinem Klappentext ja keine „Schlüsselsequenz“, sondern zeigst eher den Blick aus der Vogelperspektive.

    Grüße
    Manfred

    • admin says:

      Ich schätze, ich tu mich schon schwer die Story für mich selbst in kompakte Sätze zu packen. Aber ich arbeite daran ein paar neue Versionen zusammenzustellen. Mal schauen, ob ich mehr Infos in interessante Verpackung präsentieren kann ;o)
      Danke für dein Feedback, Manfred ;oD

  3. fadenvogel says:

    all seine schlechten Taten zu Lebzeiten? Ist er tot?
    Gestalt annehmen? Ist es eine Person, die rächt?
    Welche Gabe?
    Werde sichtbar? ist er tatsächlich unsichtbar und muss wieder sichtbar werden oder ist es metaphorisch gemeint? Ist das seine Gabe? Unsichtbar sein?

    Ich glaube, du verrätst echt fast gar nix. Wenigstens die grobe Richtung wäre schön. Irgendwas musst du verraten…

    • admin says:

      Bei Klappentexten bin ich einfach lausig. Ich muss ja bereits den ersten Satz so gestalten, dass er zum Weiterlassen zwingt. Ich habe ihn wohl wirklich viel zu schwammig konstruiert. Danke für die Rückmeldung. Ich werde mich an diesen Fragen bei der Überarbeitung orientieren.

      Danke für deine Meinung und Unterstützung, Sabine ;o)

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