Erfahrungsbericht Selfpublishing Teil II

Hallo Ihr Lieben,

So, nun ist ‚Ich bin … das Ende‘ bereits sechs Wochen auf Amazon exklusiv erhältlich und seit zwei Wochen auch in allen Shops als Print. Ich habe es wie bereits erwähnt über Tredition vermarktet, die mich wirklich überrascht haben. Sie sind auf all meine Fragen und Anliegen sehr rasch eingegangen und sogar eine saftige Beschwerde meinerseits wurde mehr als zu meiner Zufriedenheit gelöst. Nun gilt es zu prüfen, ob die Bestellungen in Buchhandlungen in Wien möglich ist und wie lange die Wartezeit ist. Ich werde dies in den nächsten Tagen angehen ;o) Wie gesagt bin ich nun drei Jahre gebunden.

Wie ist der Stand der Dinge? Ich habe mit der Wahl ‚Vampirromane‘ als Genre bei Amazon eine gute Wahl getroffen, denn bei SciFi habe ich keinen höhere Platzierung als 18 geschafft. Bei den Vampiren bin ich zwischen Platz 4 und 10 seit fünf Wochen unterwegs und kann mich halten. Wobei es eine Gradwanderung ist. Manchmal glaube ich ‚jetzt ist es aus!‘ und dann kommt wieder ‚Wow, was ist denn jetzt passiert?‘. Durch das Selectprogramm wird das Buch auch nun häufiger geliehen, was vielleicht am neuen Monatsbeginn liegt. Ich habe aber nun mitbekommen, dass man erst in der gesicherten, oberen Liga mitspielt, wenn man im Gesamtrang unter den besten 100 eingereiht ist. Hier muss ich aber leider auf die Zahl #363 blicken, die – so viel ich mitbekommen habe – mein bester Wert war. Nun bewege ich mich in der Range #600 bis 1.300 – leider. Dennoch kann ich mit meinen Werten zufrieden sein, da sich schon eine kleine Summe angehäuft hat, selbst wenn diese erst 60 Tage nach dem Verkaufsmonat ausgezahlt wird.

Was ich immer wieder gefragt werde: Welche Werbemaßnahmen habe ich nun gesetzt?

  1. Alle Leser über meinen FB-Account und meinen Blog angeschrieben
  2. Alle Freunde und Bekannte verständigt
  3. Bei FB in passenden Gruppen die Mitgliedschaft ergattert und das Werk gepostet (wobei ich sagen muss, ich glaube diese Methode wird eindeutig überbewertete. Ich bekomme nun ständig Infos über neue Bücher und reagiere gar nicht mehr darauf. Wenn es anderen auch so geht, ist das für die Katz 😉
  4. Ich habe auf Lovelybooks eine Leserunde gestartet, wobei sehr viele Interessierte, die nicht gewonnen habe, es nachträglich gekauft haben. Der angenehme Nebeneffekt: man erhält Rezis, wird auf Blogs erwähnt und so wird das Buch ebenfalls gestreut. Dies ist EINDEUTIG die beste kostenfreie Methode.
  5. Ich habe über www.xtme.de Werbung für drei Tage um 75 Euro gemacht
  6. Ich habe auf www.eBook-Rabatte.de beworben, derzeit kostenfrei
  7. Und sobald ich Panik bekommen habe, weil die Verkaufszahlen abgetaucht sind, habe ich auf FB einen Betrag beworben (ca. 3 Euro) Wobei ich hier nicht sicher sagen kann, ob und wie viel es bringt. Ich habe ein paar Likes der Hauptseite erhalten und an den meisten Tagen (die ersten Posts) erhöhte Verkaufszahlen gehabt. Dann aber bei meiner letzten Aktion zwei Tage lausige Verkaufszahlen. Nun lasse ich die Finger davon … fürs erste. Womöglich können die Leute die Werbung auch nach einiger Zeit nicht mehr sehen – übrigens sorry, an meine Freunde, dich ich wohl damit mit nerve 😉

ABER NUN DER HIT!!!
Das ist ein Nachtrag! 
Da ich diesen Beitrag bereits vor einer Woche vorbereitet habe, hier nun mein Resümee zu den Werbemaßnahmenwochenende auf xtme und eBook-Rabatte:

Unbenannt

Ich würde meinen, es ist offensichtlich! Drei Tage intensive Werbung habe mich zum Bestseller – ja ihr lest richtig! – Platz Nummer 1 der Vampirromane auf Amazon und Platz 7 der Science Fiction Romane gebracht. Mein Ziel, unter Rang 200 zu kommen, habe ich dennoch nicht erreicht. Es war #203 ;-( Aber nun weiß ich, dass man mindestens 60 Bücher pro Tag über einen längeren Zeitraum verkaufen muss, um da reinzufallen und unter #100 sogar 100 Bücher am Tag. Ob ich das auch einmal schaffe?

Falls ihr Fragen zu meinem Experiment habt, könnt ihr mich gerne fragen ;o) Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

lg Celeste

016_Erfahrungsberichte_by_UHH-Sukhina

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