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Geburt einer Illustration Teil III

So meine Lieben!

Ich bin völlig aus dem Häuschen! Niemals hätte ich mir gedacht, dass ein paar Informationen für Formen entwickeln können. Die Skizzen, die ich von Raimund Frey erhalten habe erwachen immer mehr zum Leben. Immer mehr an Details kommen hinzu, durch Schattierungen und Glanzeffekte wird es plastischer und der Illustrator geht auch auf all meine Korrekturwünsche ein. Daher möchte ich euch ein paar Skizzen nicht vorenthalten und mich dafür etwas kürzer fassen. Die Arbeit geht sehr zügig, ich bekomme rasch Rückmeldungen und ich bin einfach nur begeistert!

Skizze Wassermann 02   Skizze Wassermann 05Skizze Wassermann 05_k

Zur näheren Betrachtung bitte anklicken ;o)

 

 

Geburt einer Illustration Teil II

Hallo Ihr Lieben,

Ich möchte euch natürlich nicht auf die Folter spannen. Meine Wahl traf auf Raimund Frey, der mich sehr rasch und kompetent beraten hat. Nicht nur das: Er hat sich für das Thema interessiert, Vorschläge gemacht und mir sogar eine kleine unverbindliche Skizze übermittelt. Ich hatte Glück, dass er Zeit hatte und er so viel Geduld mir gegenüber zeigte. Denn als Neuling habe ich von dem Ablauf so eines Auftrages natürlich keine Ahnung und wollte auch vorsichtig vorfühlen. Mir ist eine persönliche Ebene bei der Zusammenarbeit für Werbung und Co. bei meinen Büchern sehr wichtig, da nur Herzensmenschen meine Herzensprojekte auch so weitertragen können ;o)

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Wie kann man sich nun so eine Entstehung einer Illustration vorstellen, habe ich gefragt und Raimund Frey war so nett mir ein Muster zukommen zu lassen. Ich muss gestehen, dass ich etwas neidisch bin, dass so etwas auf einem PC möglich und umsetzbar ist und ich in der Hinsicht ein absolutes Antitalent bin. Sieht der kleine Drache nicht total perfekt aus?

Blog_Drache

 

(Bitte für eine Vergrößerung anklicken, dann könnt ihr das Werk besser betrachten 😉 )

Es wird also vorerst eine Skizze übermittelt und dann besprochen. Diese wird dann nach und nach gefärbt und Details eingefügt. Je nachdem wie oft man korrigierend eingreift oder wie viel Details gewünscht sind, steigt natürlich der Aufwand und Preis. Ich glaube, man sollte sich hier im Vorfeld absprechen, wo die finanzielle Grenze liegt 😉

Ich habe mich unheimlich gefreut, dass der Illustrator sogar eine eigene Interpretation von ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ skizziert hat noch bevor er das Aussehen der Protagonisten kannte. Mir kommt diese Skizze sehr lebendig vor und gibt mir auch ein Gefühl dafür, wie er die Menschen darstellt. Es hätte ja auch zu märchenhaft rüberkommen können, was ich verhindern wollte. Knopfaugen für Idris? No way!

skizze wassermann_kl

So, ich hoffe dieser kleine Einblick war interessant für euch. Zum eigentliche Auftrag seht ihr nächstes Mal die ersten Entwürfe 😉

lg eure Celeste

Das Video zur Lesung

Hallo Ihr Lieben,

wie versprochen anbei der Link auf YouTube, wo ich meine erste Lesung hochgeladen habe. Leider ist der Ton nicht sehr gut, ihr müsst also voll aufdrehen – sorry ;o) Falls jemand weiß, wie ich das noch verbessern kann, sagt mir Bescheid, denn am Laptop ist der Ton etwas besser ;o)

Viel Spaß bei 55 Minuten.

Unbenannt

Geburt einer Illustration

Hallo zusammen! 

Meine neue Beitragsreihe startet und ich hoffe, sie ist interessant für euch. Ich möchte für die Veröffentlichung von ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ eine Illustration – vielleicht auch zwei – bis Mitte Juni einbauen. Wie so etwas funktioniert und wie man an gute Leute rankommt, möchte ich euch im Eigenversuch präsentieren.

Leider habe ich im Laufe der Zeit zwar Illustratoren, Grafiker und kreative Köpfe kennengelernt, dennoch war niemand dabei, dessen Stil mir zu meinem Buch gepasst hat. Deswegen gehe ich das Risiko ein, mit jemand völlig Unbekannten zu arbeiten. Ich habe mich auf der Plattform für Illustratoren im deutschsprachigen Raum umgesehen und da ist eine Unmenge an Potential versteckt. Womöglich gehen mir hierbei die Schnäppchen wie nicht Deutsch sprechende Künstler oder auch talentierte Anfänger verloren, aber über Facebook, den Plattformen auf Facebook, war in kurzer Zeit nichts in diesem Rahmen aufzutreiben.

Heute kann ich sagen, dass es vielleicht sogar Glück oder Schicksal war, da ich über die Illustratorenplattform auf einen Künstler gestossen bin, der durch seine Geduld und sein herausragendes Engagement sofort im Gedächtnis geblieben ist. Man hat auf dieser Seite die Möglichkeit einen Einblick in das Fachgebiet der Professionisten zu blicken und sieht auch ihre Werke. So habe ich mich von A weg durchgeklickt und mir alle angesehen, die ‚Fantasy‘ in ihrer Rubrik führten oder deren Profilbeispiel mich angesprungen haben. Hier muss ich gestehen, dass ich es nicht geschafft habe alle Buchstaben durchzugehen, dafür sind es eindeutig zu viel. Nach dieser Methode haben wohl die Anfangsbuchstaben mehr Aufträge 😉 So ist ein halber Tag mit Anfragen draufgegangen, wodurch ich aber viele Angebote erhalten habe, um mir auch ein Bild über die Preise und Vorgehensweise zu machen.

Sehr interessant war die Tatsache, dass manche einen fixen Text mit Fixpreisen angeboten hatten, andere sich erkundigten ‚wie erfolgreich‘ ich bin, was für ein Inhalt das Buch hat, wofür ich es nutzen möchte etc. Denn einerseits muss eingeschätzt werden, wie lange die Arbeitszeit ist und andererseits müssen die Lizenzrechte geklärt werden. Nicht jeder gibt diese kostenfrei her. Des weiteren habe ich sogar Beteiligungen am Buch als Bezahlungsform erkennen müssen. Es war sofort ersichtlich, wer wirklich an der Idee meines Konzepts interessiert war und wem es relativ egal war. Dennoch möchte ich dieser Branche ein großes Lob aussprechen. Alle haben sich innerhalb von 24 Stunden bei mir gemeldet und das will was heißen. In der Baubranche und Co. habe ich oft erlebt, dass man es nicht für nötige befand, sich überhaupt zu melden. Die leben wohl von Luft und Liebe und haben keine weiteren Aufträge nötig ;op

So, wen ich mir ausgesucht habe, wie seine ersten Ideen und Muster aussahen, wie er mich überzeugt hat etc. erfahrt ihr in Teil 2 ;o)

lg Celeste

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Erfahrungsbericht Selfpublishing Teil II

Hallo Ihr Lieben,

So, nun ist ‚Ich bin … das Ende‘ bereits sechs Wochen auf Amazon exklusiv erhältlich und seit zwei Wochen auch in allen Shops als Print. Ich habe es wie bereits erwähnt über Tredition vermarktet, die mich wirklich überrascht haben. Sie sind auf all meine Fragen und Anliegen sehr rasch eingegangen und sogar eine saftige Beschwerde meinerseits wurde mehr als zu meiner Zufriedenheit gelöst. Nun gilt es zu prüfen, ob die Bestellungen in Buchhandlungen in Wien möglich ist und wie lange die Wartezeit ist. Ich werde dies in den nächsten Tagen angehen ;o) Wie gesagt bin ich nun drei Jahre gebunden.

Wie ist der Stand der Dinge? Ich habe mit der Wahl ‚Vampirromane‘ als Genre bei Amazon eine gute Wahl getroffen, denn bei SciFi habe ich keinen höhere Platzierung als 18 geschafft. Bei den Vampiren bin ich zwischen Platz 4 und 10 seit fünf Wochen unterwegs und kann mich halten. Wobei es eine Gradwanderung ist. Manchmal glaube ich ‚jetzt ist es aus!‘ und dann kommt wieder ‚Wow, was ist denn jetzt passiert?‘. Durch das Selectprogramm wird das Buch auch nun häufiger geliehen, was vielleicht am neuen Monatsbeginn liegt. Ich habe aber nun mitbekommen, dass man erst in der gesicherten, oberen Liga mitspielt, wenn man im Gesamtrang unter den besten 100 eingereiht ist. Hier muss ich aber leider auf die Zahl #363 blicken, die – so viel ich mitbekommen habe – mein bester Wert war. Nun bewege ich mich in der Range #600 bis 1.300 – leider. Dennoch kann ich mit meinen Werten zufrieden sein, da sich schon eine kleine Summe angehäuft hat, selbst wenn diese erst 60 Tage nach dem Verkaufsmonat ausgezahlt wird.

Was ich immer wieder gefragt werde: Welche Werbemaßnahmen habe ich nun gesetzt?

  1. Alle Leser über meinen FB-Account und meinen Blog angeschrieben
  2. Alle Freunde und Bekannte verständigt
  3. Bei FB in passenden Gruppen die Mitgliedschaft ergattert und das Werk gepostet (wobei ich sagen muss, ich glaube diese Methode wird eindeutig überbewertete. Ich bekomme nun ständig Infos über neue Bücher und reagiere gar nicht mehr darauf. Wenn es anderen auch so geht, ist das für die Katz 😉
  4. Ich habe auf Lovelybooks eine Leserunde gestartet, wobei sehr viele Interessierte, die nicht gewonnen habe, es nachträglich gekauft haben. Der angenehme Nebeneffekt: man erhält Rezis, wird auf Blogs erwähnt und so wird das Buch ebenfalls gestreut. Dies ist EINDEUTIG die beste kostenfreie Methode.
  5. Ich habe über www.xtme.de Werbung für drei Tage um 75 Euro gemacht
  6. Ich habe auf www.eBook-Rabatte.de beworben, derzeit kostenfrei
  7. Und sobald ich Panik bekommen habe, weil die Verkaufszahlen abgetaucht sind, habe ich auf FB einen Betrag beworben (ca. 3 Euro) Wobei ich hier nicht sicher sagen kann, ob und wie viel es bringt. Ich habe ein paar Likes der Hauptseite erhalten und an den meisten Tagen (die ersten Posts) erhöhte Verkaufszahlen gehabt. Dann aber bei meiner letzten Aktion zwei Tage lausige Verkaufszahlen. Nun lasse ich die Finger davon … fürs erste. Womöglich können die Leute die Werbung auch nach einiger Zeit nicht mehr sehen – übrigens sorry, an meine Freunde, dich ich wohl damit mit nerve 😉

ABER NUN DER HIT!!!
Das ist ein Nachtrag! 
Da ich diesen Beitrag bereits vor einer Woche vorbereitet habe, hier nun mein Resümee zu den Werbemaßnahmenwochenende auf xtme und eBook-Rabatte:

Unbenannt

Ich würde meinen, es ist offensichtlich! Drei Tage intensive Werbung habe mich zum Bestseller – ja ihr lest richtig! – Platz Nummer 1 der Vampirromane auf Amazon und Platz 7 der Science Fiction Romane gebracht. Mein Ziel, unter Rang 200 zu kommen, habe ich dennoch nicht erreicht. Es war #203 ;-( Aber nun weiß ich, dass man mindestens 60 Bücher pro Tag über einen längeren Zeitraum verkaufen muss, um da reinzufallen und unter #100 sogar 100 Bücher am Tag. Ob ich das auch einmal schaffe?

Falls ihr Fragen zu meinem Experiment habt, könnt ihr mich gerne fragen ;o) Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

lg Celeste

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Feedback Lesung Literaturbuffet

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin noch immer überwältigt von dieser Erfahrung und wenn mich Herr Lhotzky nicht gefragt hätte, ob ich Interesse an einer Lesung hätte, wäre ich selbst nie auf die Idee gekommen. Ich kam mir zu unerfahren und zu unbekannt vor. Wer bin ich schon in der Menge an Verlagen und Autoren? Eigentlich ein absoluter Niemand in dieser Masse.

Das Literaturbuffet präsentiert sich als sehr schönes und gemütliches Ambiente, wo man eine Großwahl an Genre genießen kann und dazu mit kleinen Köstlichkeiten verwöhnt wird. Natürlich konnte ich der heißen Schokolade nicht widerstehen 😉
Es wurde sogar ein Projektor für meinen Buchtrailer von ‚Enujaptas Fluch‘ bereitgestellt und habe sehr professionelle Tipps, Vorschläge und auch weiterführende Kontakte und Infos erhalten. Ich muss gestehen, dass ich noch nie einen Menschen mit so einer Liebe für Bücher und Engagement für junge Künstler kennengelernt habe. Er ist mit Leib und Seele dabei und hat mich wichtigen Personen vorgestellt. Es zeigt mir wieder, dass es unsere Aufgabe da draußen ist, den kleinen, unscheinbaren Buchhandlungen den Vorzug zu Thaliaketten und Co. zu gebe, denn sie leben diesen Beruf mit dem Herzen und nicht mit dem Gedanken der Gewinnspanne. Danke, Herr Lhotzky, für diese Erfahrung.

Ich musste ein weiteres Mal feststellen, dass ich unter Druck zu Höchstleistungen gebracht werde, denn fünf Minuten vor der Lesung fragte mich Herr Lhotzky, wie lange ich denn eingeplant habe. Ich offenbarte ihm meine 1-stunde-30-bis-45minuten-Taktik, wobei ich als Antwort erhielt: „Zumeist hält die Konzentration des Publikums nur 30min. Vielleicht sollten Sie ihre Strategie überdenken, aber natürlich haben Sie freie Wahl.“ Schluck, Panik, Blut ausschließlich im Kopf und der Puls auf 180 – okaaayyy … So panisch, wie ich die beiden vorbereiteten Bücher samt den liebevoll geklebten, bunten Post-its überflog, Passagen strich, Klebestreifen verschob, war ich noch nie. Letztendlich gab ich auf und musste improvisieren. Mit Erfolg. Ich benötigte dann nur ca. 50 Minuten mit Vorstellung und Smalltalk zwischendurch. Am Ende wurde sogar noch gefragt, ob ich nicht noch mehr lesen könne. Das Feedback des Meisters war lobend und anerkennend und die nächste Frage, wann ich wiederkomme ;-D 😀 Also es war wirklich eine schöne Erfahrung und ein gelungener Abend. Der Verkauf lief sehr gut und die Anknüpfpunkte und Kontakte für weitere Lesungen und Veranstaltungen wurde gelegt. Ich kann nur jedem empfehlen, diesen Schritt zu wagen.

In den nächsten Tagen stelle ich auch ein Video auf YouTube – sofern ich das hinbekomme ;o)

Lhotzky

Hörprobe zu ‚Ich bin … das Ende‘!

Hallo Ihr Lieben!

Für alle, die es heute Abend nicht zu meiner Lesung schaffen, habe ich ein kleines Trostpflaster ;o) Ich habe eine einstündige Hörprobe von ‚Ich bin … das Ende‘ auf Youtube, von der ihr euch berieseln lassen könnt. Schaltet vom harten Alltag ab und wenn ihr mehr wollt, wisst ihr ja, wo ihr es findet 😉

Ich möchte mich ganz herzlich bei Luviniana und Shishara bedanken, die mir die ersten Kapitel zu meinem neuen Roman vertont haben. So können auch jene, die ansonsten eher zu den ‚Nicht-lesern‘ gehören, einen Einblick in dieses Werk erhalten. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß dabei ;-D

Ich darf euch vorab verraten, dass es auch eine Hörprobe für ‚Enujaptas Fluch ‚ geben wird.

Hörprobe ‚Ich bin … das Ende‘

Headphone emoticon

Neues Cover!

Ich bin sprachlos – und das heißt was!!! 😉

Ich hatte letztes Wochenende ein Erlebnis sondergleichen! Rica aus der Kreativlounge hat mir einfach so auf Facebook geschrieben und mich gefragt, ob ich Lust auf eine Überraschung hätte und ich war völlig perplex. Und dann zeigte sie mir folgendes:

neues_Cover

Ist das nicht unfassbar? Noch bevor meine neue Story Online war, hat sie mein derzeitiges Provisorium auf meinem Blog gesehen und sich überlegt, sie möchte eine eigene Version für mich gestalten – einfach so! Ich muss sagen, man findet nur selten Menschen, die einem eine Freude bereiten wollen, ohne Gegenleistung. Einfach nur, weil sie Freude daran haben anderen zu helfen. Mir sind fast die Tränen gekommen ;o) Vor allem, da Rica eine sehr talentierte und begnadete Autorin und Künstlerin ist, die sogar Regina Meißners Werke bereits Gesichter verliehen hat.

Nochmals Danke Rica, für diese tolle Überraschung ;o)

Lesung nicht vergessen!!!

Hallo Ihr Lieben, 

Bitte nicht vergessen, nächsten Mittwoch ist die Premiere! Ich werde die erste Leserunde meines Lebens geben und bin höllisch nervös, aufgeregt, zittrig, ängstlich, verunsichert, etc. sodass ich hoffe, all jene, die in Wien leben oder jene, die verrückt genug sind mich hier zu besuchen, schauen vorbei, um mir seelischen Beistand zu geben 😉

Ich übe schon ein wenig zu Hause, lese mir selbst vor und komme mir etwas merkwürdig dabei vor.
Ständig muss ich mich selbst ermahnen:

  1. Nicht zu schnell lesen
  2. Betonungen und Pausen nicht vergessen
  3. Nicht zu schnell lesen
  4. Nicht visuell die Sätze schon vorauslesen, das geht nicht gut und ich verlese mich
  5. Nicht zu schnell lesen
  6. Stimmen der Protagonisten wenn möglich verstellen (Ich kann das nicht! Doch du kannst! Nein, kann ich nicht!)
  7. Nicht zu schnell lesen
  8. Kontakt zum Publikum aufbauen, freundlich lächeln
  9. Nicht zu schnell lesen
  10. Zwischen den gelesenen Passagen einen Schwank aus dem Leben erzählen
  11. Nicht zu schnell reden
  12. Zwischen den Passagen eine Überleitung zum nächsten Leseabschnitt machen, damit sich die Zuhörer auskennen
  13. Wenn jemand gähnt – auf spannendere Passage wechseln
  14. Wenn jemand räuspert – langsamer lesen
  15. Und ach ja – nicht zu schnell lesen

Ich darf auch mitteilen, dass geplant ist, dass ich ‚Enujaptas Fluch‘ UND ‚Ich bin … das Ende‘ präsentieren werde. Auch mein Trailer wird mittels Projektor gezeigt und ich bin total happy über diese Möglichkeit ;o) Danke an die Leitung Herrn Lhotzky 🙂
Sollte ich bei eurer Ankunft aussehen, als hätte ich frisch geduscht, dann ist es der Angstschweiß und der Ärger darüber, dass die Druckerei die Exemplare von ‚Ich bin … das Ende‘ nicht rechtzeitig geliefert hat – nur so nebenbei.
Lesezeichen, Widmungen und Signaturen sind erwünscht und möglich. Fragen zu meiner Person ebenfalls und es gibt auch ein paar Goodies für die Käufer ;o)

Wo findet es statt: Literaturbuffet: Taborstraße 28, Eingang Ecke Rotensterngasse
1020 Wien

Wann: Mittwoch, 14. Mai ab 19:00 Uhr
Getränke und leckerer Café können dort bestellt werden.

Hier die Info

Ich freue mich auf euch und danke für die Unterstützung!

Lhotzky

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Bücher: berieseln oder Anspruch?

Hallo, ihr Lieben 😉 !

Durch Kontakte auf Plattformen und Infos durch AutorenkollegInnen bekomme ich immer mehr Einblick in die Welt des Selfpublishing und ich bin immer wieder überrascht, was ich Neues dazu lerne. Zum Beispiel ist ein neuer Rekord aufgestellt worden. In den Top 20 des Amazon-Rankings sind erstmalig nur Selfpublisher und keine Verlagsbücher zu finden. Ist das nicht unglaublich? Ich frage mich nun, was bedeutet das fürs Verlagswesen auf dem deutschen Markt? Wie wird es sich die nächsten Jahre verändern, um wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht zu viel vom ‚Kuchen‘ zu verlieren?

Des Weiteren ist mir zu Ohren gekommen, dass man auf Platz 1 1.200 Bücher verkauft und auch mehr, was bei einem Preis von 2,99 Euro ca. 2.400Euro pro Tag entspricht – lasst euch das einmal auf der Zunge zergehen. Ist schon unglaublich, dass eine gekonnte Aneinanderreihung von Worten mehrere Tausend Leser veranlasst, ein Buch zu laden? Und zwar nur oder ausschließlich die richtige Anordnung 😉 Das Rezept gilt es zu finden und wenn man sich die Leseproben einiger hochplatzierter Werke ansieht, sind es meist einfache Geschichten, mit einer Erzählperspektive, einem Handlungsstrang, einfachem Wortschatz und in Mundart geschrieben. Also Werke, die nach einem anstrengendem Arbeitstag am leichtesten in die Gehirnwindungen rieseln. Geschichten zum Schmunzeln, Zerfließen und Fallen lassen. Entspannung für die Seele und ein sich Baumeln lassen auf Knopfdruck.

Anspruchsvolle Leser, die komplexe Werke, mit mehreren Perspektiven, parallelen Handlungssträngen lesen, wo Infos zwischen die Zeilen gestreut werde, die er aufsammeln muss, um am Ende die Verknüpfungen und die Auflösung erkennen zu können, sind ein anderes Kaliber. Diese Leser zu finden und zu halten ist schwierig und eine Königsdisziplin ;o) Wobei ich glaube, dass diese auch besonders treue Leser sind. Sie wollen Rätsel lösen, brauchen die Spannung, die sie ins Geschehen zieht und sie erst zum Schluss wieder ausspuckt. Abenteuer erleben, ein rasender Puls, schockierende Erkenntnisse und raffinierte Lösungen, sind ihre Welt, für die sie gerne auch mehr hinblättern 😉

Zu welchen Lesern gehört ihr und zu welchen Schreiberlingen würdet ihr euch zählen?
Lasst mir doch wieder eure Meinung hier, würde mich freuen!

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