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Ich wünsche ein schönes neues Jahr!

Es war ein ereignisreiches Jahr! Vor ein einhalb Jahren habe ich mit ‚Enujaptas Fluch‘ begonnen, seit August 2013 ist es auf dem Markt und ich werde ca. im März erfahren, wie die Verkaufszahlen waren. Parallel habe ich ‚Ich bin … das Ende‘ geschrieben, das ich Ende September an Verlage ausgeschickt habe und hoffe in der ersten Jahreshälfte 2014 auf den Markt zu bringen. Dann der Besuch meiner ersten Buchmesse, wo ich meine ersten signierten Bücher an Fans übergeben habe. Ich freue mich so, dass ich so nette Menschen persönlich kennengelernt habe 😉

Nicht zuletzt ist ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ entstanden. In den nächsten Tagen trudelt meine letzten Vorschläge von einer Betaleserin ein, sobald ich diese umgesetzt habe, wird auch der dritte Roman im Jänner an die Verlage geschickt und sollte ebenfalls 2014 auf den Markt kommen.

Dann mein erstes Gewinnspiel mit ‚Enujaptas Fluch‘ – danke für eure Teilnahme!

Besonders beliebt waren auf dem Blog die Beiträge:
Geburt einer Geschichte
Geburt eines Trailers
Tagebuch einer Autorin in Afrika

Am bewegendsten war unbestritten mein Aufenthalt in Südafrika und ich war überwältigt, dass es über 1.400 Besucher und etliche Kommentare dazu gab! Ich kann euch nicht genug danken, dass ihr mich begleitet habt bei meinen Abenteuern und ich darf euch mitteilen, dass es nicht die letzten sein werden 😉

Was nächstes Jahr so geplant ist? Tja, im Frühjahr werde ich mich wieder etwas der Malerei widmen und parallel mit einer Freundin ein Gemeinschaftswerk im Genre Science Fiction widmen. Im Sommer habe ich vor ein lang gehegtes Projekt im Fantasiereich umzusetzen und je nachdem wie gut ‚Enujaptas Fluch‘ und die Nachfrage auf Nachschub kommt, wird im Winter Teil 2 entstehen. Falls mir jedoch Edrian und Silena keine Ruhe geben, wird vor ‚Enujaptas Fluch 2‘, ‚Ich bin … das Ende 2‘ im Winter entstehen. Mal sehen, wo mich die Inspiration hinführt. Immerhin habe ich noch eine zweite sehr talentierte Kollegin, die in Zombiegeschichten ein Ass ist und vielleicht schreiben auch wir etwas gemeinsam – traut ihr mir dieses Thema zu? Über Kommentare würde ich mich sehr freuen!
Last but noch least hat mein Regisseur des Trailers von ‚Enujaptas Fluch‘ bei mir angeklopft und er scheint von ‚Ich bin … das Ende‘ begeistert zu sein – vielleicht kommt hier auch ein Trailer zu Stande und ich werde auf dem Blog fleißig berichten.

Im März bin ich übrigens auf der Leipziger Buchmesse persönlich anzutreffen. Vielleicht gibt es dort auch ein kleines Gewinnspiel ;o)

Also! Auf ein schönes gemeinsames Jahr – bitte meinen Blog weiterleiten, empfehlen, weitersagen und euch beim Newsletter anmelden! Haltet mich auf Trab 😉 Das selbe gilt für meine Bücher!

lg – eure Celeste

Hier noch zwei Videos aus Afrika:

BamBam, das liebesbedürftige Erdmännchen

Weiße Bengalfamilie

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Gewinner der Weihnachtspakete!

Heute habe ich aus den Anmeldungen für die Überraschungspakete drei glückliche Gewinner
ausgelost:

1) Manfred Kehrer
2) Annkatrin Dammfeld
3) Marlene Eichnert

ICH GRATULIERE RECHT HERZLICH! Ich melde mich bezgl. der Adressen via Mail und die Pakete gehen Anfang nächster Woche raus 😉

Ich danke euch allen für die Teilnahme, ich habe mich total gefreut! Mit eurer Unterstützung,
kann mein zweites Werk ‚Ich bin … das Ende‘ bald zum Lektorat ;o)

Liebe Grüße und noch schöne Festtage!

Für die Afrikafans habe ich noch ein Video mit Malaika der Gepardin hochgeladen ;o)

 

Malaika the Cheetah
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Safari Nachtrag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Hier wie versprochen mein Nachtrag! Vielleicht schaffen wir es ja heute auf die 4.444! Hier möchte ich mich auch nochmals für die tollen Kommentare bedanken und auch die lieben Feedbacks der Leser. Eine liebe Leserin hat sogar gemeint, meine Blogeinträge wurden für sie wie ein Adventskalender! Da hab ich ja fast das Gefühl, dass ich nicht aufhören sollte, mit den täglichen Einträgen, aber zurück in Wien kann ich euch leider nicht mit solch fantastischen Abenteuern erfreuen ;o) Leider – dabei könnte ich mir nichts Schöneres vorstellen!

So, nun ab zu den Safarifotos! Sie hat zwei Stunden gedauert und um ehrlich zu sein, war ich etwas enttäuscht, dass wir so wenig Tiere gesehen haben, aber Fakt ist: es ist KEIN Zoo! Die Tiere haben ein weitläufiges Gehege zum Austoben und das ist auch gut so. Dementsprechend gibt es keine Garantie welche und wie viele Tiere man zu Gesicht bekommen wird ;o) Ich würde also empfehlen, wenn jemand von euch einmal afrikanische Tiere in freier Wildbahn beobachten will, sich ein paar Tage dafür Zeit zu nehmen und auch eine Nachttour zu nutzen, denn dann bekommt ihr viel mehr Einblick in die fantastische Tierwelt!

Aber die schönsten Fotos und auch genialsten Infos des sehr ambitionierten Guides möchte ich euch nicht vorenthalten:

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Hier ein Gnu: eines der BIG FIVE von Afrika: das Gnu, der Löwe, das Nashorn, der Elefant und der Leopard.

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Das ist übrigens ein Springbock, so wie jenes kleines Rehkitz, dass ich euch vor ein paar Tagen gezeigt habe, als ich mit den Gepardenjungen an der Leine unterwegs war ;o) Sie sind dreifärbig: wenn sie sich auf den Bauch legen, wirkt der dunkle Streifen am Bauch und das Fell am Rücken als Camouflage, da es mit der Umgebung verschwimmt und es von den Feinden dann nicht gesehen werden kann (PS: funktioniert in dieser grünen Umgebung natürlich nicht ;-D) Der weiße Bauch hingegen dient zur leichteren Kühlung des Tieres!

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Diese Giraffe war alleine unterwegs und der Guide hat uns erklärt, dass in freier Wildbahn mit Jägern wie Löwen etc. – die es in diesem Park NICHT gab – nicht überleben würde. Sie sind immer als Herde unterwegs, um sich gegenseitig Schutz zu bieten. Wenn jedoch ein Männchen alt und schwach wird und die Herde nicht mehr beschützen kann, dann wird es ausgegrenzt oder sogar angegriffen. Das hat man bei dem Exemplar sogar an einem etwas kürzeren Horn ablesen können. So wandert es alleine herum. Irgendwie traurig, wenn man als alter Herr ausgedient hat …

Übrigens: dort hat es Schakale gegeben. Ich hab ein ganzes Rudel heulen gehört, dass ich eine Gänsehaut bekommen habe! Ich schätze aber, dass es die größten Raubtiere im Safaripark neben Caracals, Servalen und anderen kleinen Raubkatzen sind.

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Südafrika hat wirklich eine atemberaubende Landschaft, die ich im Bezug auf Afrika nie so bunt und saftig erwartet hätte. Der Guide hat mir aber versichert, dass die Natur trotzdem Schauplatz dieser Tiere im Park war, als es noch nicht von Farmland und Städten überflutet gewesen ist.

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Der Sonnenuntergang war spürbar nahe und zauberte wunderschöne Farbenspiele (wie treffend 😉 auf die afrikanische Landschaft. Unser Guide hat uns auf der Suche nach Tieren auch die Eigenarten der Buschratten gezeigt. Sie gehen ihr gesamtes Leben lang ein und den selben Weg und räumen auch Hindernisse aus dem Weg, sollten sie direkt auf ihm landen. Grund dahinter ist die Möglichkeit jederzeit vor den Feinden ungehindert und ohne verlaufen ausweichen zu können.

Dann hat er uns eine Pflanze gezeigt, die, wenn sie unter Stress gesetzt wird (Ja! Ihr habt richtig gelesen, auch Pflanzen haben Stress, vielleicht sogar Burn Out!), pumpt sie Bitterstoffe in ihre Blätter und verfärbt sich grau, sodass das Tier, dass es gerade frisst, davon ablässt und zum nächsten Ast oder Baum geht. Doch die Pflanze schlägt parallel auch Alarm und schickt die Bitterstoffe als Warnung über die Luft an seine Nachbarn, die, falls es sich um die gleiche Gattung handelt, sofort ebenfalls Bitterstoffe in die Blätter pumpt! Ist das nicht unglaublich?

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Leider hat sich dieser kleine Kerl gut versteckt. Könnt ihr trotzdem die außergewöhnlich langen Hörner sehen?

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Diese große Antilopenart gehört zu den gefährlichsten in Afrika. Wenn sie nämlich von einem Jäger getroffen wird, stirbt sie nur sehr langsam, umkreist den Angreifer, kommt von hinten angelaufen und spießt ihn auf. Und wenn man sich diese Hörner ansieht, ist es klar, dass es hier kein Überleben gibt! Jährlich sterben sehr viele Menschen durch sie. Leider ist das Foto sehr unscharf, da ich es mit 18-fachen Zoom herangeholt habe. Ich hoffe trotzdem, ihr bekommt ein Bild von dieser fast pferdegroßen Rasse.

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Das hier sind die größten Antilopen im Park und bekommen ihren Namen (den ich nicht mehr weiß- oh Schande!) durch das klickende Geräusch ihrer Hufe, das sie beim Laufen machen. Wir haben das sogar über Meter weit gehört 😉

Noch eine Ekelgeschichte gefällig? Der Guide und einer seiner Volontäre haben uns gezeigt, wie die Südafrikaner durch Wettbewerbe mit Dung der Antilopen die Zeit vertreiben – habt ihr als Kinder auch gerne Wettbewerbe mit Kirschenkern-weitspucken gemacht? Muss ich noch mehr sagen? Igitt! Noch dazu hinterlassen die Antilopen ihren Kot immer am selben Platz, sodass man ihn leicht finden kann – ich meine das Spielzeug ;-(

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Die Sonne, wie sie die Landschaft noch bunter färbt, als sie ohnehin schon ist!

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So, dass war es nun endgültig! Sogar mir kommen nun die Tränen, denn es war eine wunderschöne Serie auf meinem Blog, die hiermit zu Ende geht. Ich werde mir natürlich die nächsten Wochen wieder etwas für euch überlegen ;o)

Bitte vergesst nicht mein Gewinnspiel zu promoten! Ich möchte ganz viele Teilnehmer auf meiner Emailadresse wiederfinden! Es gibt wirklich ein kleines, nettes Geschenk von Afrika im Fanpackage 😉

lg Celeste

Lieber Michael! Ich habe mich noch versichert, dass Dex nicht im Koffer ist. Leider auch kein Gepard und kein Serval *heul!* Wenn ich ehrlich bin, habe ich heute sogar nach Möglichkeiten gegoogelt, Servale oder Savannahkatzen (ein Hybrid des Servals) zu kaufen und zu halten – verrückt, ich weiß 😉 Träumen ist ja erlaubt! Danke, dass du mich begleitet hast!

Lieber Schatz! Leider ist das Auge von Stich irreparabel. Er wird nie mehr 100%ig mit dem linken Auge sehen können, aber wie du auf meinem Video sehen konntest, lernt er mit seiner Behinderung zu leben. Trotzdem ist fraglich, was aus ihm wird, wenn er erwachsen ist, da die Besucher vielleicht keine ‚hässliche‘ Lemure im Zoo sehen möchten … Da ich aber die Tierliebe der Bewohner in Oudtshoorn, des Besitzers der Ranch und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben durfte, mache ich mir keine Sorgen um ihn.

22. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Während ihr diesen Beitrag lest, bin ich schon über den Wolken auf dem Weg zurück nach Europa. Morgen Nachmittag komme ich nach Hause und muss dann noch für meine Prüfung am Montag lernen. Ich könnte mir ein schöneres Willkommen mit meinen Lieben zu Hause vorstellen, aber da muss ich dann durch und Montag Abend bin ich dann wieder für alle da ;o)

Wenn ich an diese wundervollen, abenteuerlichen drei Wochen zurück denke, kann ich nur sagen, ich würde es sofort wieder tun! Schlimmer noch, wenn ich das Häkchen auf meiner To-Do/Erlebnisliste setzen werde, ist es das erste Mal der Fall, dass ich etwas wehmütig dabei bin, weil ich Angst habe, diese Erfahrung vielleicht nie wieder zu machen. Denn die Arbeit mit den Tieren, ist mir letztendlich gar nicht wie Arbeit vor gekommen und auch die langjährigen Mitarbeiter auf der Ranch lieben diesen Job mit Leib und Seele. Ich habe niemanden gereizt oder ungeduldig mit ihnen erlebt. Keiner war leichtsinnig und trotzdem wird gescherzt und gelacht. Außerdem habe ich hier so viele neue Freunde gewonnen: durch das Projekt Volotiere aus aller Welt und die Betreuer und Mitarbeiter im Park. Das Projekt Cango Wildlife Ranch in Oudtshoorn ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wobei ich empfehlen würde, mehr Wochen dort zu bleiben. Ich konnte mich noch gar nicht aklimatisieren oder Routine in die Arbeit bekommen, so viel ist in der kurzen Zeit an Erfahrung und Erlebnissen über mich hinweg gefegt. Also sparen, sparen, sparen 😉 Diese Momente vergisst man nie und ich freue mich, dass ihr alle mich begleitet habt. Der Freitagsbeitrag wird noch nachgereicht und dann wird es mir fast fehlen, aber ich werde dann meinen Blog wieder in einem anderen Rhythmus warten – also ein bis zweimal pro Woche ;o) Ich hoffe, ihr hattet Spaß, habt viel gelernt und habt auch Lust weiterhin meiner Entwicklung auf Autorenseite zu verfolgen und mich dabei zu unterstützen. Ich kann auf jeden Fall Fans gebrauchen ;-D Und? Schaffen wir die 4.444 Besucher bis morgen?

lg Celeste

Zum Abschluss möchte ich eure Augen mit noch nicht gezeigten traumhafte Bildern verwöhnen 😉

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Ich liebe diese Jacarandas! Die habe ich bereits in Australien bewundert.

Jaws - Gansbaai)

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In memory to Lenny – Foto by Josi Lange

21. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Es freut mich, dass ihr mich bis zum Schluss begleitet und für mich auch auf FB und Twitter so viel Werbung macht – Danke! Bitte vergesst auch nicht auf mein Gewinnspiel. Für alle, die gerne einen Hauch Afrika gewinnen wollen: ich verlose drei Weihnachtspakete mit Fangoodies und einer kleinen Überraschung aus Afrika, die ihr nicht so schnell wo kaufen könnt ;o) Alle, die bis einschließlich 24. Dezember meinen ersten Roman ‘Enujaptas Fluch’ kaufen und mir eine Bescheinigung (Foto mit Buch, Rechnung, Bestellbestätigung etc.) per Email an

celeste@celeste-ealain.com

schicken, können an der Verlosung teilnehmen. Innerhalb von Deutschland, Schweiz und Österreich übernehme ich die Kosten für den Versand ;o)

Leseprobe

Heute mein Ersatzprogramm, da ich ja nicht zum Internet komme. Ich bemühe mich trotzdem, euch mit wunderschönen Infos und Fotos zu verwöhnen. Als erstes will ich euch Tiere vorstellen, die ich noch nicht hineingestellt habe. Es gibt nämlich hier auch etliche Schildkröten und Echsen, wie hier etwas der Nachwuchs eines Stirnlappenbasilisken, den ich in der Brutstätte hinter den Reptiliengehegen gesehen habe. Er steht derzeit nicht zur Schau, da er noch zu klein ist:

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Hier noch ein nettes animal encounter mit einem Teju:

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Gestern hatte ich ja auch das Vergnügen die Geparden und Luchse zu bürsten. Ich habe die beiden Männchen Luigi und Kwasi als auch eines der Weibchen (Minnie oder Mia) so lange gestreichelt, dass mir wieder glasige Augen gekommen sind. Sie haben so schön geschnurrt und auch die Bürste neugierig inspiziert. Geparden haben einfach ein bildschönes Gesicht und eine wunderschöne Zeichnung.

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Lustig ist, dass die Pfoten wie jene eines deutschen Schäferhundes aussehen. Auch der Nachwuchs steht dem in nichts nach, mit dem ich auf Greystone spazieren war:

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Als wir da so spaziert sind, ist plötzlich ein ein-tag-altes Springbockkalb hochgesprungen und hat mit seinen dürren, wackligen Beinchen versucht zu fliehen. Die beiden Gepardenjungen Oakley und Osara wollte gleich hinterher hechten. Dabei meinten die Betreuer, dass sie ohnehin noch nicht wüssten, was sie damit anfangen sollten 😉

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Hier noch ein Video mit den Caracals, beim Versuch sie zu bürsten. Sie wollten lieber gestreichelt und beschäftigt werden 😉

Caracals like cats

Hab ich euch schon die Flamingos und Löffelschnabler gezeigt?

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Dann hatte ich noch eine Stunde ‘Zerstörstunde’. Was das ist? Stich (Stitsch ausgesprochen) ist ein Lemurenbaby, dass am Auge schwer verletzt war, da seine Mutter mit ihm in den Baum gesprungen ist und dabei ein Ast sein Auge aufgespießt hat ;-( Es wurde vom Arzt liebevoll zusammengeflickt und kann nun wieder ca. 20% auf dem rechten Auge sehen. Blöd war nur, dass er absolut nicht mehr zu seiner Mutter zurück wollte – auch heute nicht – obwohl seine Mutter ihn so gerne wieder haben würde. Daher wird er von den Voluntairen und Betreuern aufgezogen. Jeder darf ab und zu eine Stunde in die Zerstörstunde, da er so quietschfidel ist und versucht seine Behinderung durch Üben wett zu machen. Er springt, klettert an einem herum un das ohne Pause. Zieht an den Haaren, fährt einem mit den Fingern in die Augen, schleckt einem die Ohren, beißt in die Finger und so weiter. Wollt ihr eine Kostprobe?

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 Stich playing

Dann hatte ich noch die Aufgabe Fell im Hasenstall zu sammeln und die süßen Fledermausohrfüchse damit zu begeistern. Ich habe es überall in ihrem Gehege versteckt, damit sie etwas zu Stöbern haben. Dann hatte ich noch die Gelegenheit sie ausgiebig zu streicheln. Nie hätte ich für möglich gehalten, all diesen Tieren TATSÄCHLICH so nahe kommen zu können. Ich bin unglaublich dankbar und glücklich 😉

Zuletzt durfte ich gestern noch bei der Schlangenfütterung von Neal dabei sein. Es war total spannend und lehrreich. Hier eine Monocled Cobra als Albinovariante beim Fressen:
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Kurz war sie ja von meiner Bewegung vor dem Glas abgelenkt, hat die Ratte losgelassen und ist auch mich zugekrochen. Gut, dass diese transparente Barriere zwischen uns stand. Sie ist ein Prachtexemplar und eine der schönsten Schlangen, die ich je gesehen habe. Sie hat anstatt einer Brille, wie andere Kobra, nur einen Ring am Rücken, der aber erst bei Reizung oder Gefahr sichtbar wird.

Ich habe erfahren, dass die großen Würgeschlagen wie die Python und Anaconda nur alle 4 bis 8 Wochen eine Ratte oder Kaninchen benötigen, die Vipern alle vier Wochen und die kleinen Würgeschlangen oder Giftschlangen einmal die Woche.

Liebe Anni! Servale sind viel kleiner, können unheimlich gut springen und klettern. Sie miauen und quietschen eher und pirschen sich an ihre Beute an. Die Geparden hingegen können schnurren und tun dies hier auch sehr ausgiebig 😉 Sie jagen, in dem sie über 100km/h schnell laufen bis zu 400 Meter weit und fangen ihre Beute somit. Sie sind viel größer und können nicht klettern. Wenn du die Fotos von ihnen vergleichst, wird dir der Größenunterschied auffallen 😉 Ach ja, Geparden haben ganz entzückend lange Wimpern, die mir auch bei den Wallabys, und Straußen aufgefallen sind.

20. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Heute bin ich euch ja ein paar Fotos, Infos und Videos schuldig und ich werde sie heute und morgen fleißig nachholen. Warum morgen? Da ich ab 16:00 Uhr meine Safari nachhole und danach mein Abschiedsessen samt Party starte, werde ich im Anschluss nur noch Zeit haben meine sieben Sachen zu packen und die letzten Stunden hier in Südafrika zu schlafen. Denn am Samstag um 10:45 Uhr startet mein Heimflug 😉 Ich werde den Freitags- und Samstagsbeitrag für euch also schon heute vorprogrammieren 😉 Natürlich hole ich die Infos meines letzten Tages, samt der letzten atemberaubenden Begegnungen und die der Safari am Montag Abend nach. Ich muss nämlich am Montag eine Prüfung schreiben, für die ich erst im Flugzeug anfange zu lernen – das kann ja heiter werden … drückt mir also die Daumen, ich kann Glück wirklich gebrauchen!

Anbei erstmal die versprochenen Fotos, wo ich die Freude hatte, die beiden einjährigen Tigerjungs zu baden. Tiger lieben Wasser ja über alles, doch leider ist in ihrem Gehege kein Schwimmbecken, wie in den anderen und deswegen quetschen sie sich, wie schon in einem anderen Tagebucheintrag erwähnt, in ihren Trinknapf. Deswegen habe ich den Schlauch aufgedreht und meine Kollegin hat ausgiebig herrliche Fotos davon gemacht 😉

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Das Traurige daran ist ja, dass in den letzten 100 Jahren drei Tigerrassen ausgestorben sind: der Javatiger, der Balitiger und der Georgische Tiger. Wenn es so weiter geht, werden die letzten fünf Rassen auch noch sterben. Vor allem von den Südchinesischen Tigern gibt es nur noch 60 bis 80 Stück, da sie dort auch gejagt werde für medizinische Zwecke.

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Gerade diese Woche falle ich immer mehr in diese Melancholie, die mich zum Weinen bringt, da alle versuchen meine letzten Tage so überragend zu gestalten wie möglich. So durfte ich mit Neal Sue das Krokodil füttern, was ein schweres Unterfangen war, da an die 10 Krokos als ein Knäuel übereinandergelegen sind und uns unter der Plattform, wo wir standen, erwartungsvoll angesehen haben. Ich habe gelernt, dass Krokodile unglaublich gut hören können und recht intelligent sind. Sue ist durch Rufen von Neal tatsächlich hergekommen, da sie ihn an der Stimme und optisch erkannt hat! Wir mussten immer versuchen den richtigen Augenblick abzuwarten, wo kein anderes Maul in der Nähe von Sue war, damit wir das Eselfleisch gezielt links oder rechts neben ihr Maul hinwerfen konnten. War es auch nur ein paar Zentimeter zu weit weg, konnte sie es mit einem seitlichen drehen des Kopfes nicht mehr erwischen. Also reine Geduldsfrage. Natürlich wollte ich wissen, warum ausgerechnet nur Sue gefüttert wird und Neal erklärte, dass die Sommersaison beginnt und sie die Krokos für die Touristen aus dem Wasser springen lassen, um Fleisch zu packen. Sue hat jedoch einen zu kurzen Schwanz und kann daher nicht springen. Wenn sie aber trotzdem Hunger hat, wird sie versuchen, wie die anderen an das Fleisch zu kommen und kommt dann in Streit mit den anderen und wird verletzt, da sie den anderen nur im Weg ist. Arme Sue. Sie hatte bereits eine leichte Verletzung am Rücken, die aber laut Neal nur ein Kratzer ist und in einer Woche verheilt sein wird. Leider hatte ich durch die schweißtreibende Arbeit im Fischerdorf der Ranch diesmal keine Kamera dabei, als Neal uns gerufen hat. Sorry, ihr Lieben.

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Dann war ich gestern beim Lockup dabei. Jeden Abend, wenn die letzten Touristen die Ranch verlassen, werden die Tiere in ihre Nachtgehege gesperrt. Ich habe mich den Großkatzengehegen angeschlossen, um zu sehen, wie das so abläuft. Den Tieren wurde der Gang in ihr Schlafquartier so schmackhaft gemacht, indem man ihnen kleine Appetithäppchen angeboten hat, die darin auf den Zaun gehängt wurden. Während die Geparden sie rasch verschlangen, haben die Tiger sie entweder links liegen gelassen oder ganz ‘zärtlich’ in Empfang genommen. Vor allem Nevada, der komplett weiße Tiger, zeigte hierbei sein ruhiges Gemüt.

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Als es jedoch zu den weißen Löwen kam, musste ich feststellen, dass die faulen, träg wirkenden Löwen, alles andere waren, als sie den Eindruck erweckten. Sie bekamen ganze Pferdekeulen in ihre Schlafgehege und noch bevor das Gitter dazu geöffnet war, ist das Männchen fast durchgedreht. Ich stand so unter Schock, dass ich es leider verabsäumt habe Videos zu drehen. Denn als er endlich drinnen war und der Betreuer das Gitter des Schlafgeheges wieder schließen wollte, kam er fast nicht an den Hebemechanismus heran, da der König des Dschungels direkt auf ihn los ging und den Käfig attackierte und durchdrückte, dass ich es mit der Angst zu tun bekommen habe. Fast überall ist Strom in den Gehegen, doch hier anscheinend nicht. Ich werde niemals den Tod in den Augen des Löwen vergessen, der den Betreuer fixiert und angesprungen hat, und das wieder und wieder. Wie er gebrüllt hat und mit was für einem Hass und Energie. Wow! Eines war klar, wenn dieser dünne Maschendrahtzaun nicht zwischen dem Betreuer, einer Kollegin und mir gewesen wäre, dann wäre wohl der Pferdefuß uninteressant geworden. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Mir wurde auch gesagt, dass das Männchen normalerweise in das andere Gehege kommt und das diesmal aus irgendeinem Grund der Ablauf anders lief. Es sollte etwas ruhiger ablaufen.

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Eines wollte ich euch nicht vorenthalten. Dex, der schwarze Kater, der mir auch am Wochenende, wo ich krank war, Gesellschaft geleistet hatte, scheint mich sehr zu mögen. Er schlüpft oft heimlich übers Fenster in mein Zimmer und nimmt mich in meinem Bett in Empfang. Heute hat er mir sein Liebesgeständnis ins Badezimmer gelegt:

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Wie versprochen hier noch das Video mit dem Servaltraining, bei dem ich als auch die Tiere einen irsinnigen Spaß hatten.

 Serval enrichment

Leider spielt die Schriftgröße beim Kopieren aus Word heute verrückt und ich kann sie nicht anpassen ;-( Klebt ihr schon am Bildschirm?

Das war’s für heute, ihr Lieben 😉

19. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch eine Autorin in Afrika!

Habe ich euch übrigens schon den Eingangsbereich der Ranch gezeigt?

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Hier auch noch ein paar Fotos von den tollen Themenparks. Das nächste Foto ist übrigens das Nachthaus der Nilpferde.

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Der heutige Beitrag wird leider etwas kurz sein da ich nicht viel Zeit habe. Ich darf heute die Tiere in ihre Nachthäuser sperren, dann ist grillen angesagt, dann duschen, Verschönerungsprogramm und dann Billardspielen 😉 Aber morgen hole ich es nach mit interessanten Infos zu den Krokos und der Wildtierjagd in Südafrika. Ich war heute nämlich wieder mit Greg unterwegs und Neal hat uns heute die Krokodile eigenhändig füttern lassen!

Heute hatte ich die Freude mit den Servalen zu spielen und habe meine Übung dank unserer Hauskatze Vanilla umsetzen können. Wir haben eine Art Leine mit Federn an einen Stock gebunden und über eine halbe Stunde viel Spaß. Ein Video davon bekommt ihr morgen und heute noch ein Foto:

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Danach hatte ich heute das Vergnügen die Tiger zu baden – und sie haben mich gebandet ;o) Da ich mit Wasserpritscheln beschäftigt war, habe ich leider nicht sehr viel Fotos davon, aber meine Kollegin Tanya wird mir welche geben, da sie dabei war. Ich reiche sie also nach.

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Ich habe auch noch ein nettes Video mit Renny für euch:

 

Begrüßung von Renny dem Tiger

Ach ja, ich hatte noch eine nette Story mit Gespensterflair diese Woche, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Mir hat Kyle – ein Neffe von Mr. ‘E’ – netterweise gezeigt, dass es am TV auch gespeicherte Filme gibt. Er meinte ‘Jack and Jill’ mit Adam Sandler könnte mir gefallen und so habe ich es mir bequem gemacht und angefangen ihn anzusehen. Es war schon etwas später und ich saß völlig alleine im Wohnbereich. Doch nach zirka 15 Minuten passierte etwas Merkwürdiges. Der Lautstärkenregler war am Monitor ganz oben zu sehen und der Ton wurde sichtlich und hörbar runter gedreht. Schnell huschte mein Blick auf die Fernbedienung auf dem Tisch vor mir. Ich war nicht unabsichtlich daran angekommen. Dann ein leicht unsicherer Blick nach links und nach rechts. Ich hatte unweigerlich das Gefühl, dass sich da jemand einen Scherz mit mir erlaubt, so wie in der versteckten Kamera und musste breit grinsen. Ich nahm die Fernbedienung und drehte wieder lauter und wollte weiter sehen, als plötzlich die Sender umschlugen, was mir dann doch kurz eine Gänsehaut verursachte. Wieder sah ich mich um und sagte halblaut, als ob ich jemanden ertappen würde ‘Sehr witzig’ auf englisch. Doch – keine Reaktion. Schluck! Als ein paar Sekunden später wieder aus seinem Zimmer in die Wohnküche nebenan bog, fragte ich kleinlaut, ob er mich erschrecken wollte. Jedoch kamen wir nach kurzem Gespräch drauf, dass dies öfter der Fall wäre, nämlich wenn jemand im Gästehaus den Fernseher bedient, das gleich nebenan ist. Ich hätte mir also nun den Spaß machen können und ebenfalls Sender gewechselt und die Lautstärke geregelt und die Person im anderen Zimmer wäre ängstlich ausgerastet, da dort auch eine Volontairin lebt ;-D

Lieber Michael! Vielen Dank, dass du für mich nachgesehen hast ;o) Jetzt wissen wir es genau, dass es Krallenaffen sind. Und ja, wir haben es mit der Hand zubereitet 😉 Wir könnten es auch mit Schälchen umschöpfen, aber das ist umständlich und dauert länger – und merci, dass du mich mit anfeuerst und unterstützt, dass ich die 4.444 schaffe!

18. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Heute morgen war ich im CPF (also dem Katzenbereich) eingeteilt. Das bedeutete, ab zum Blutbereich, in die Kühlkammer und zerkleinertes Fleisch besorgen. Dann hatten wir eine Art Tafel, an der die Namen der Tiere und die Menge an Fleisch für den Vormittag und Nachmittag festgehalten wurde, um ihre Portionen mit der Hand und einer Waage zu portionieren. So mit der Hand in rohem blutigen Fleisch herumzubohren? Man gewöhnt sich schneller daran, als ich vermutet hätte.

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Hier sieht man auch, dass die Betreuer vor Ort noch Vitamine etc. ergänzen, um die Tiere gesund zu erhalten.

Dann wurden die Katzen gefüttert und wir haben die Schalen wieder gesäubert. Ich habe heute bei einer Infotafel gelesen, dass Geparden bis zu 3.000 Punkte haben. Ich muss unbedingt morgen nochmal nachlesen, ob ich mich da nicht verschaut habe. Mir kommt das schon recht viel vor. Sie können eine Geschwindigkeit von 100km/h erreichen! Im Vergleich – der Elefant nur 45km/h 😉 Außerdem war eine Landkarte aufgezeichnet, die die prähistorische Wanderung der Geparden aufzeigte. Sie sind von Asien, über Russland sogar bis nach Rumänien gewandert und dann weiter nach Afrika. Faszinierend ;-D

Der heutige Tag war vom Wetter etwas milder, deshalb war das Reinigen der Gehege der Hasen in Greystone diesmal erträglicher. Unglaublich wie viel Kot da an einem Tag nachkommt, wenn gerade einmal zwei bis drei Hasen in einem 7-10m2 Käfig wohnen. Denn ich hab doch gestern auch schon sauber gemacht 😉

Am Nachmittag waren wir in Bother Street, wo die Tiger des Zuchtprogramms stationiert sind, um die Gehege von Knochenüberresten und Kot zu befreien. Saber – das etwas aggressivere Männchen – hat es uns leicht gemacht, da er seine Notdurft am liebsten in seinem Schwimmteich verrichtet und da hilft kein Spaten und kein Rechen 😉 Dann hat Graig versucht ihnen einen Fliegenspray aufzusprühen, aber selbst die Leckerlis an Fleischbrocken wurden durch den für sie übel riechenden Sprühneben uninteressant. Trotzdem habe ich von Ronny ein tolles Video mit dem Begrüßungsritual aufnehmen können. Wieder total verwackelt, aber ich lade es euch für morgen runter. Und ich habe noch ein imposantes Foto mit ihm machen dürfen.

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Auch Saber war heute wohl gesonnen und hat uns nahe ran gelassen für Fotos. Als er vor uns auf dem Rücken herumrollte und seine Pfoten vors Gesicht hielt, kommt einen nur ein Bild einer Hauskatze in den Sinn. Unglaublich, wie ähnlich sie sich letztendlich sind.

Anschließend war Kuscheln mit den Küken, den Erdmännchen und Lemuren angesagt. Schon mal ‚Punkhühner‘ gesehen?
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So, wie gestern schon angedeutet, werde ich euch nun Schnappschüsse zeigen, wie mich die Lemuren auf Lemurisland unsicher machten. Sogar ein Küsschen hab ich bekommen!

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Gleich drei wollten einfach nicht aufs Foto warten ;-D

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Aber dafür habe ich mir einen Schal für den Winter ausgesucht:

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Kann sich auch von hinten sehen lassen ;o)
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Dann gab es Küsschen! Schatz? Wegschauen 😉
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Befummeln inklusive:
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Ich musste dann feststellen, dass besonders mein verschwitzter Haargummi am interessantesten ist. Scheinbar durch das enthaltene Salz. Es wurde solange daran geleckt und geknabbert, bis es feucht durchgekaut war – naja, was tu ich nicht alles für die Tierchen ;-D Es war einfach nur genial mit diesen Rackern!
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Hier auch noch wie versprochen ein Leoparden-Streichel-Video. Es ist noch das gestrige. Werde aber falls ich noch ein besseres bekomme natürlich ein Weiteres uploaden.

Leopardenstreicheln

Obwohl das ein angenehmer und nicht zu anstrengender Tag war, werde ich heute todmüde und mit breitem Grinsen ins Bett fallen.

Lieber Schatz! Ja, ich hab auch noch nie zuvor von einer Möglichkeit gehört, mit Krokos zu schwimmen und es ist wirklich Nervenkitzel pur! Und natürlich ist das Wasser warm und geklärt. Wenn du das Becken der anderen Krokos siehst, merkt man den Unterschied – das ist eine grüne Pampe ;-D Da würde aber niemand freiwillig hineingehen und die Fotos wären auch nicht so türkisblau und schön! Und das Äffchen ist total traurig und alleine, aber ich habe heute nachgefragt, ob wir mit ihm spielen dürfen, aber die Befürchtung ist noch immer da, dass es ansteckende Keime in sich trägt. Der Arzt muss das noch entscheiden. Ich hoffe, es kann wieder bald gesund zurück zu den Vögeln.

Liebe Anni! Nein, die Krokos haben mich eher neugierig angesehen. Oder war es der Blick mit Serviette um den Hals und Besteck in den Krallen? Hm, ist schwer zu sagen, aber sie haben ihre Häppchen vernascht und sind sonst eher langsam um mich herum geschwommen. Ich schätze ich habe sie genauso neugierig angesehen, wie sie mich. Immerhin wurden sie auf den Käfig trainiert, in dem sie immer darin gefüttert wurden.

Lieber Michael! Ich hatte bei den Äffchen als erstes auch die Intention, dass es ein Makake ist, aber mein Internet hier läuft nicht besonders und die englischen Namen sind ja nicht immer so leicht zu übersetzen … bei Google habe ich unter dem Begriff jedoch Fotos gefunden, die so gar nicht zu dem Zwerg passen. Das Infoschild von ihm wurde leider entfernt, da er ja nicht mehr im Regenwaldgehege ist. Wenn ich es noch schaffe, werde ich aber nachfragen. Und ich glaube, in freier Wildbahn sind die Tiere auch schön zu beobachten und ich freue mich auf die Fotos 😉

Und? Helft ihr mir noch immer bis Sonntag Nacht auf die 4.444 Besucher zu kommen? Wäre super 😉 Und bitte leitet auch mein Gewinnspiel weiter – wär doch schade, wenn die afrikanischen Schätze alle bei mir bleiben müssten ;-D

Schönen Abend noch, ihr Lieben!

17. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Heute war wieder einer dieser atemberaubenden Tage, die Adrenalin durch meinen Körper rasen ließ und mir auch feuchte Augen bereitet hat. Es waren eindeutig zu viele Fotos dabei, die ich euch unbedingt zeigen will, mal schauen, wie viele ich heute reinpacke.

Am Vormittag war das Reinigen der Käfige der Hasen angesagt, die leider zum Großteil der Verfütterung dienen. Habt ihr schon einmal so ein klitzekleines Babyhäschen gesehen?
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Dann haben wir die Themenparks zusammengeräumt, sowie die Nachthäuser der Tiere. Anschließend habe ich mir Zeit genommen noch Tiere zu knipsen, die ich noch immer nicht auf dem Apparat hatte:
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Nur einer der Papageien im Tropenhaus, wo eigentlich auch dieser Büschelaffe hingehört:
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Dieses Kerlchen ist leider in Quarantäne, da seine zwei Artgenossen durch einen Virus dahingestreckt wurden und man hofft nun, dass ihm nicht das gleiche passiert.

Dann dachte ich mir, es wird endlich Zeit, dass ihr den hier berühmten weißen Tiger ohne Streifen kennenlernt. Nur vier Exemplare wurdn je auf der Ranch gehalten. Weltweit soll es nur ca. 100 dieser Schönheiten geben. Wieder ist es kein Albino sondern ’nur‘ eine Farbvariante des Bengaltigers. Könnt ihr die türkisen Augen erkennen? Ich muss die nächsten Tage unbedingt noch mehr Fotos von ihm machen.
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Und dann war es endlich soweit (Trommelwirbel). Ich durfte mit den Krokos im Käfig schwimmen gehen und ich kann euch sagen, dass ist Nervenkitzel pur. Ich hatte eine Unterwasserkamera dabei. Mit den Beinen und einer Hand habe ich mich krampfhaft versucht unter Wasser fest zu halten, um euch ein paar Gänsehautfotos zu präsentieren, denn ich war Auge in Auge mit drei Exemplaren, die an die drei Meter groß waren und neben mir auch gefüttert wurden. Jedes Mal wenn eine kleine Zehe von mir rausflutschte, hatte ich schon einen neuen Adrenalinschub. Sie kamen ganz dich an den Käfig und haben sogar ihre Zehen hineingehalten! Schaut sie euch an und genießt es!
Hier der Ort des Scheckens samt Käfig, wo er noch an Land ist:
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Ist das nicht unfassbar?
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Hier ein kleiner Snack zwischendurch 😉

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Und? Juckt es euch nun auch auf den Fingern, oder reicht der bloße Anblick?

Doch das sollte noch nicht Spaß und Nervenkitzel genug sein. Ich habe über eine Stunde mit den Lemuren verbracht und geniale, lustige Fotos dabei … aber diesmal lasse ich euch zappeln und stelle sie morgen rein, sonst sprenge ich den heutigen Beitrag ;-D Wusstet ihr übrigens, dass sie auch zu den Primaten zählen und Fingerabdrücke wie wir haben?

Dann hatte ich noch ein paar geniale Momente mit den Tigerbabys und den Gepardenbabys, aber am meisten war ich darüber gerührt, dass ich meinen ersten erwachsenen Tiger gestreichelt habe. Und nicht genug, auch das Leopardenweibchen, dass einfach auf uns zuging, sich immer und immer wieder gegen das Gitter drückte und Geräusche von sich gab, die irre waren. Das Fell ist so verdammt weich und vom Gehabe her erinnert es so sehr an eine Katze, dass man leicht vergisst, dass sie gefährlich sind und einen bei Unachtsamkeit schwer verletzten können. Daher haben wir uns von ihrem Kopf ferngehalten und es jedesmal genutzt, wenn sie sich gegen das Gitter gelehnt hat. Ich habe zwar ein recht gutes Video davon, möchte aber versuchen noch ein Besseres zu bekommen, bevor ich es euch hochlade und präsentiere. Es hat nämlich zu regnen begonnen, wir waren in Eile und auch die Tiere haben sich einen Unterschlupf gesucht. Aber hier zumindest noch zwei schnucklige Schnappschüsse von den Babys:

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Liebe Anni! Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, dann das gemütliche Reiten auf den Elefanten. Spannender und lustiger war für mich eindeutig das Straußenreiten, da es ein ganz anderes Gefühl war, als auf einem vierbeinigen Tier zu reiten. Es schaukelt viel mehr ;-D

Und ja, in den Höhlen war es verdammt eng!

Lieber Michael! Wenn ich dir nun Fernweh bereite, hoffe ich doch, dass du mich im April dann mit deinen Fotos beglückst, damit ich schwärmen und träumen kann ;o)

16. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Irgendwie könnte ich mich daran gewöhnen. Jeden Tag mit dem Gebrüll der Tiger munter zu werden. Es ist so mächtig, da ich ja die Gehege direkt neben dem Haus habe. Auch die Laute von riesigen Vögeln, die sich bekriegen, ist völlig anders und bereitet Gänsehaut. Afrika hat wirklich mein Herz gewonnen, sowohl die Leute, als auch die Tiere und die Natur. Es gibt eigentlich nichts Schöneres an dieser Arbeit hier, als den Tieren so nahe zu sein, sie zu beobachten, wie sie sich verhalten, auf unseren Einfluss reagieren oder aufwachsen. Also, wenn ihr diesen Traum habt, dann ist hier der richtige Ort für euch 😉

Nun zum meinem gestrige Ausflug: Die Cango Caves waren atemberaubend. Ich hatte zwar von den anderen bereits gehört, dass es abenteuerlich ist und recht eng werden kann, aber das Erlebte sprengte sogar meine Fantasie! Beim Eingang sollte man unbedingt einen Nachbau der engsten Stelle anpreisen, und dies am besten wahrheitsgetreu in 3D, sodass man sich wirklich vorstellen kann, was da auf einen zukommt, denn wer vorher keine Platzangst hatte, könnte sie spätestens dort bekommen. Es fängt alles total gemäßigt mit Stalachtiten und Stalachniten an:

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Dieses Monstrum ist sage und schreibe 1,5 Millionen Jahre gewachsen! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen!

Dann wurden wir darauf hingewiesen, dass es etwas niedriger wird: schrumpfen auf 75cm. Das Bücken ging ganz schön rein, zudem zuerst 15 Minuten Treppen rauf und runter. Es war eine sehr anstrengende Tätigkeit. Dann kamen die Spalten, die nur noch seitlich überwunden werden konnten, dann liegend, rutschend und kaum atmend. Teilweise mussten wir von dem Guide rausgezogen werden und ich bekam sogar einen Lachkrampf. Merkwürdig, ich weiß, aber dabei entstanden unheimlich lustige Fotos:

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Also ihr seht, nichts für schwache Gemüter, noch dazu ist es recht anstrengend und die Unterwelt hat mich schweißgebadet nach 1 1/2h wieder ausgespuckt. Vor allem die Namen der Passagen wie ‘Die Liebesschlucht’ oder ‘Der Teufelssarg’ waren oft wirklich passend 😉

Eins ist auf jeden Fall sicher, mit diesen Sicherheitsvorkehrungen würden die Höhlen in Europa nicht betrieben werden können. Noch dazu möchte ich nicht wissen, wie oft Besucher Panik bekommen, denn sie waren wirklich nicht ohne 😉 Aber, sobald man wieder an der frischen Luft ist, ist man stolz darauf, dass einmal erlebt und durchgestanden zu sein/haben. Also wirklich etwas für alle unter euch, die sich was Dunkelheit, Höhen, Engen, komplexen Situationen selbst austesten wollen.

Die Höhlen sind 4,5km lang und mit dieser Adventurtour haben wir 1,2km durchlebt. Es werden aber auch weitere Touren angeboten, wobei ich mir denke, es muss einen bewusst werden, dass es bei Angstgefühlen keinen schnellen und einfachen Weg zurück gibt …

Heute habe ich dann meinen ersten Sonnenbrand kassiert, und zwar beim Sonnen in der genialen Poollandschaft der ‘Es’:
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Hey – kann es sein, dass ich da gerade böse Blick ernte? Ich habe mich bemüht an euch zu denken in dieser grässlichen Kälte 😉

Ich wurde dort auch Zeuge, wie ganz bunte Webnestbauer am Werke waren:
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Seht ihr diese Dornen? Diese Bäume und Sträucher haben wirklich unüberwindbare Stacheln, die an die 12cm lang werden. Sie wachsen hier überall wie Unkraut und ich möchte nicht wissen, wie verdammt weh das tut, wenn man da reinfällt. Sogar auf den Stämmen und Ästen setzen sie sich fort. Da sind Rosen nichts dagegen!

Hier noch eine Nahaufnahme von einem Piepmatz. Warum können wir nicht so bunte Vögel haben?
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Dann ging es auf eine Elefantentour in Buffeldrift, wo man einen atemberaubenden Ausblick auf einen See mit Nilpferden hat und unvorstellbar lecker essen kann. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so gut gegessen habe! Wenn ich einen Wunsch frei habe, werde ich am Freitag vor meiner Abreise dort mit allen Volontieren und den Betreuern essen gehen 😉

Denn eigentlich wäre da noch eine Safari offen … mal schauen.

Ich hatte ja letztes Jahr im November mit meinem Schatz in Bali bereits das Vergnügen einen halben Tag mit asiatischen Elefanten zu verbringen und ich war unersättlich. Aber ich war überrascht, wie groß der Unterschied zu den afrikanischen Elefanten tatsächlich ist.

Vor Ort warteten drei Elefanten auf uns. Zwei Männchen und ein Weibchen. Alle an die elf Monate alt und mit ihren drei Tonnen noch Babys und dennoch viel größer als die asiatischen. Auch die Ohren waren dreimal so groß. Als sie uns erklärten, dass sie noch doppelt so groß werden, also bis zu 6 Tonnen wiegen werden, blieb ich sprachlos, denn seht euch an, wie monströs sie bereits jetzt sind. Wie soll man sich das noch größer vorstellen? Da reicht meine Fantasie erneut nicht 😉

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Uns wurde erklärt, dass Elefanten in Gefangenschaft bis zu 60 Jahre alt werden können. Das Alter kommt auf die Funktionstüchtigkeit ihrer Zähne an, da sie 6 Mal in ihrem Leben wechseln. Wenn dann keine mehr nachkommen, müssen sie verhungern, während sie in Gefangenschaft noch Brei weiter erhalten. Sie sind wie Kühe Wiederkäuer und ich habe auch gesehen, dass sie Schlamm aufnehmen, was wohl wieder der Verdauung dienlich sein wird. Des Weiteren habe ich erfahren, dass sie bis zu 45km schnell werden können, aber sie verdammt lange benötigen, um diese Geschwindigkeit einmal zu erreichen. Besonders interessant fand ich ihre Haut. Sie fühlte sich wie steinharter Boden an und hatte überall getrockneten Schlamm. Die Haut ist 3-4cm dick und da gehen nicht einmal diese Dornen der Büsche durch! Für alle unter euch, die den Film ‘Wasser für die Elefanten’ kennen. Ja, der mit Robert Pattinson und Reese Witherspoon. Darin sieht man den Elefantenhaken, der im Film auch zur Bestrafung dient. Diesen habe ich auch hier wieder gefunden und penibel beobachtet, wie dieser genutzt wird. Sie nehmen ihn eher zum Klopfen und etwas zum Ziehen an der Haut. Sie meinten, sie könnten damit nicht einmal durch die Haut gehen und ich konnte auch nirgends Narben oder Wunden davon sehen. Zum Glück 😉

Die großen Ohren dienen als Oberfläche zur Abkühlung, daher wedeln sie sie auch gerne. Das Reiten auf ihnen ist recht ruckelig und ich habe auch gefragt, ob es leicht ist, sich auf ihnen zu halten, wenn sie tatsächlich laufen. Und es ist mit Übung möglich. Trotzdem möchte ich dabei nicht runterfallen 😉

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Dann war füttern und knuddeln angesagt – und ich kann euch sagen, wenn so ein paar Kilo Rüsselwerk auf einer Schulter liegen und er einmal kurz zudrückt, dann wird einem erst bewusst, wie klein und wehrlos man gegen diese Tiere ist. Sie hatten natürlich auch kleine Kunststücke drauf, wie Röhren (klang wie diese afrikanische Vuvuzela, bei der Fussballweltmeisterschaft ;-), Kicken eines Fussballes, Rüsselball und aufwiedersehen sagen. Ich hatte sogar meine Hand in einem Maul und dann einmal eine Ohrfeige durch ein riesen Ohr bekommen. Heftig ;o) aber zum Lachen, daher lasse ich euch an meinem Gesichtsausdruck teilhaben 😉
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Lieber Michael! Tja, mit mir hat man es immer lustig und ich probiere immer jede Verrücktheit aus. Denn man sollte jeden Tag nutzen, da er der letzte sein kann. Und je mehr Abenteuerreisen ich hinter mich bringe, desto mehr merke ich, wie mir das im Blut liegt ;o) Soviele Strahlefotos sprechen für sich. Danke für das Feedback zum Mambakäfig und dass meine Infos zu den Straußen Neues hervorgebracht hat. Das Reiten auf ihnen würde ich sofort wieder machen, auch ohne der Begleitung, wobei man da sicher noch lernen muss, wie man sich da am besten runterrollt, ohne sich zu verletzen, denn die bleiben sicher nicht von alleine stehen ;-D Und das Elefantenreiten war ja nicht zum ersten Mal, aber trotzdem diesmal wieder ganz anders. Schon allein wegen der Aussicht, auf das wunderschöne Land.

Lieber Schatz! Ja, ich werde auf jeden Fall ein bemaltes Straussenei mitnehmen, aber du kennst mich ja, ich sehe mir zuerst alle an, vergleiche und im letzten Moment bekomm ich dann Stress, weil ich genau das will, dass am schwierigsten zu beschaffen ist. Ich hoffe nur, dass ich es nicht gleich bei den Höhlen hätte kaufen sollen … Und ja, dass Reiten hätte dir sicher auch Spaß gemacht, du hättest sicher eine lustige Figur darauf abgegeben. Wie du bei mir selbst gesehen hast, sitzt man da nicht so elegant drauf, wie bei einem Pferd 😉 Und mein Hirn versucht so viel wie möglich aufzusaugen, damit ich am Abend neue Infos im Blog für euch verewigen kann. Es macht unheimlichen Spaß!

Liebe Anni! Ich würde sagen, sie waren so ca. 2-3 kg schwer. Aber sicher sagen kann ich es nicht. Die Beinchen waren so entzückend! Übrigens habe ich heute dein Armband gefunden und gekauft. Ich hoffe, du hast ganz viel Freude damit 😉 Und das Reiten auf dem Strauß, kann ich nur empfehlen!

Lieber Werner! Deine Jacke ist auch schon im Gepäck ;o)

Noch kurz Werbung in eigener Sache!!! Ich starte heute eine Gewinnmöglichkeit zu meinem ersten Roman ‘Enujaptas Fluch’ – wer gerne ein ganz spezielles Weihnachtsgeschenk gewinnen will, sollte heute noch auf meiner Facebookseite vorbeischauen ;o)

https://www.facebook.com/CelesteEalain

Enujapta meets elefants in Southafrica!
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15. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Heute war so ein fantastischer, ereignisreicher Tag, dass ihr so viel über Strauße lernen und mit mir durch enge Höhlengänge klettern werdet, dass ihr wie ich mit einem breiten Grinsen und völlig erledigt im Bett sitzen könnt 😉

Ich möchte mich nochmals bei euch bedanken, dass ihr meinen Blog so fleißig begleitet habt, sodass die 4.000er Besuchermarke gesprengt wurde! Bitte nutzt meine letzte Woche in Südafrika noch, um mir Fragen zu stellen, Kommis zu schicken und euch für meinen Newsletter anzumelden. Wisst ihr, womit ihr mir eine wahnsinnige Freude bereiten würdet? Meine Lieblingszahl ist die 4. Können wir es schaffen, bis Ende nächsten Sonntag auf 4.444 Besucher zu kommen? Dann helft mir und schickt meinen Blog weiter, stellt ihn auf FB, teilt ihn oder macht ihn auch auf Twitter bekannt – ich bemühe mich natürlich euren Anforderungen an Spannung und Information gerecht zu werden, sodass es sich für euch lohnen wird!

Ich muss euch auch unbedingt von den Menschen hier in Südafrika erzählen. Ich war ja gestern lecker Sushi essen – wobei wir auch hier mit Essen bestellen (1h), auf Essen warten (1 1/4h) und auf Rechnung warten (1/2h) mit mehr Zeit rechnen mussten, als gewohnt. Danach war ich mit drei Volontieren und zwei Mitarbeitern der Ranch zwei Stunden Billard spielen. Es ist unglaublich die Menschen hier zu beobachten. Der Ort ist ja sehr klein und so kennt sich fast jeder. Noch dazu neigen die Afrikaner dazu, alle zur Begrüßung liebevoll in den Arm zu nehmen und zu drücken. Das selbe bei der Verabschiedung. Mir ist das ja Donnerstag früh auch in der Arbeit passiert, dass mir der Portier als erstes aufgesperrt hat, um mich in den Arm zu nehmen und mir zu sagen, er freut sich, dass ich da bin. Ich war völlig geplättet, aber es ist generell so. Kein förmliches Händchen geben und Küsschen links und rechts auf die Wange. Auch nicht bei Erstkontakt mit Menschen. Ist vorerst ungewohnt gewesen, aber letztendlich ist es eine so herzliche Geste, dass es total schön ist, weil man sich daheim fühlt.

Übrigens habe ich beim Pool von 5 Runden drei erfolgreich für unser Team beendet. Das habe ich noch nie im Leben geschafft, aber nur, weil Billard hier die absolute Attraktion zum Fortgegen abends ist, und die Leute einem genau zeigen wo man hinspielen muss, um die Kugel zu versenken. Ich war so verdammt stolz, auf meinen genialen Einsatz – with a little help 😉

Heute habe ich zwei Ausflüge absolviert. Ich war auf einer total interessanten Straußenfarm und dann in den Cango Caves – atemberaubenden (im wahrsten Sinne des Wortes) Höhlensystemen.

Ich habe so viel Interessantes dazu gelernt, dass ich dieses Tagebuch gleich als Gedankenerguss nutzen möchte, um ja keine wichtigen Details zu vergessen. Blond eben 😉

1) Strauße werden an die 130kg schwer und daher muss auch ein Ei ihres Geleges so viel aushalten. Daher kann sich ein Mensch auch auf ein einzelnes Ei stellen, ohne es zu beschädigen.

2) Ein Straußenei entspricht 24 bis 25 gewöhnlichen Hühereiern und hat einen extrem hohen Cholesterinwert. Ein ganzes alleine zu verspeisen ist daher keine kluge Idee.

3) Strauße werden in freier Wildbahn an die 45 Jahre alt. In Gefangenschaft sogar 60. Auf der Highgate Showfarm, die es seit 130 Jahren gibt, wurde sogar ein Exemplar mit 81 Jahren gehalten.

4) Sie benötigen zu mindeste 5 bis 7 kg Nahrung täglich und scheinen aus irgend einem Grund nicht besonders gut auf Kinder zu sprechen zu sein. Zumindest die handzahmen. Dies wurde mir von unserer Betreuerin der Ranch erklärt, die dies öfters beobachtet hat.

Die Highgatefarm ist einerseits eine Zuchtstätte, für die Federn, die Eier und das Fleisch. Dient aber auch zur Belustigung durch die Straußenrennen als auch zur Aufklärung durch immer ausgebuchten Touren. Ich habe so viele niedliche Fotos gemacht, dass ich hoffe, sie verfolgen euch heute Nacht nicht in eure Träume ;o)

Aber zunächst beginnen wir in der Produktionsstätte. Hier werden zum Beispiel die typischen Staubwedel produziert. Wir durften live dabei sein und einer ist in ca. Einer Minute gefertigt.
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Dann haben wir gesehen, wie sie geleert und bemalt werden, wo sie als beeindruckenden Souveniers enden. Die Fertigstellung dauert insgesamt vier Tage und … lieber Schatz, bitte nicht böse sein, wieder ein Staubfänger mehr 😉 Hast du mich trotzdem noch lieb?
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Auch beim nächsten Schnappschuss, sehen wir einen Souvenirbastler. Er macht kleine Vogelhäuser und Tassen aus den Eiern. Ich war überrascht, wie lange es dauert, sie mit der Bandsäge auseinander zu schneiden. An euch Spezialisten da draußen: diese Maschine gibt es doch nicht auf dem Baumarkt, oder? Das muss eindeutig eine Eigenproduktion sein – sehr kreativ, muss man sagen.

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Und jetzt! Haltet euch fest für die niedlichsten Küken ever! Es gab Albinos und sogar ein schwarzes! Herein in die gute Stube!
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Wir hätten so gerne gleich eines mitgenommen – man beachte diese niedlichen Beine! Interessant ist auch, dass Strauße die einzigen Vögel auf der Welt sind, die nur zwei Zehen haben. Die Große trägt das Gewicht und die Kleine ist zur Stabilisierung. Unglaublich aber wahr, sie sind das gefährlichste an den Tieren. Sie haben die Kraft einen Menschen mit ihren Krallen mittig von Kopf bis Fuß aufzuschlitzen. Dies passiert aber nur im Falle, wenn man ihrem Gelege zu nahe kommt oder um ihre Küken zu beschützen. Trotzdem habe ich heute gelernt, sollte ich einmal von einem Tier angegriffen werden, hat weglaufen keinen Sinn. Sie können 10 bis 15km durchgehend an die 80km, und dies wohlgemerkt auf eine sehr elegante Art und Weise, hinter sich bringen. Sie schlagen in sekundenschnelle Haken, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Und wenn sie einen einmal fixiert haben, gibt es kein Entrinnen. Fakt ist aber, dass sie nur in Augenhöhe wirklich aufmerksam sehen können. Daher heißt die Devise: sofort flach auf den Bauch legen und nicht bewegen. Da sie nur ein 40 Gramm schweres Gehirn haben, funktioniert das Langzeitgedächtnis nicht so gut. Sie sehen einen eine Minute lang nicht, und haben einen vergessen ;-D Praktisch. Doch die Nerven muss man mal haben, sie vor so einen Tier flach hinzulegen!
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Tiere die entweder keine Zähne haben, wie der Strauß oder ihre Mahlzeit nicht zerkauen sondern schlucken (Krokodil) müssen regelmäßig Steine schlucken, damit die Nahrung im Magen zermahlen werden kann. Ein Strauß hat dafür zwei Mägen. Im Obermagen werden die Steine gesammelt und zerkleinern das Futter und im zweiten werden die Nährstoffe erst aufgenommen. Die Steine können nicht in den zweiten Magen gelangen und werden nach und nach weniger, da sie zu Sand zerrieben werden. Ohne diese an die 2kg Steine, könnte der Strauß nicht verdauen. Hier eine Ansammlung der Steine zur Demonstration.

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Dann ging es ans füttern. Funktioniert genau wie bei den Pferden. Mit flacher Hand und zusammenliegenden Fingern. Und bloß nicht erschrecken, denn der erste Hieb ist immer recht heftig, da die Tiere so gierig sind, beim zweiten Anflauf können sie sogar jedes einzelne Maiskorn von der Hand aufpicken, wie Spatzen. Einmal war sogar mein kleiner Finger dabei, aber auch dies war mehr ein Erschrecken, als das es weh getan hätte 😉 Also habe ich gleich mehrmals Futter nachgeholt. Es hat irre Spaß gemacht. Sie sind ja auch irgendwie lustig, so mit ihren langen Wimpern. Übrigens haben sie zweite, versteckte Lider, um bei zu starker Sonneneinstrahlung oder einem Sandsturm die Augen zu schützen, ohne Sichtverlust. Also quasi Sonnenbrillen.
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Als nächstes haben wir uns ein brütendes Pärchen angesehen. Straußen wählen einen Partner und bleiben ein Leben lang zusammen. Beide Partner wechseln sich beim Ausbrüten ab. Alle zwei Tage kann das Weibchen ein Ei legen, bis an die 15 bis 20 Eier im Gelege sind. Faszinierend ist, dass sie nicht unbedingt intelligent sind, trotzdem zählen sie ihr Gelege penibel ab, sobald sie sich drauf setzen, um zu sehen, ob noch alle da sind.

Die Eier werden 41 Tage ausgebrütet und dann passiert in den nächsten 24 Stunden folgendes: die Küken haben leider nicht so wie andere Vogelgattungen einen kleinen Spitzhaken auf dem Schnabel, um sich herauszupicken. Stattdessen haben die an die 2,5kg schweren Eier sichtbare Poren an der Oberfläche, durch die die Küken am 42 Tag Luft atmen können, wachsen und dann durch ihre Größe die unheimlich dicke Schale zum Bersten bringen! Unglaublich, nicht wahr? Ich muss sagen, die 2-stündige Tour wurde hoch interessant gestaltet und auf alle Fragen eingegangen. Ich glaube, absolut niemand hat sich gelangweilt.
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Und jetzt ist Aktion angesagt! Wieder habe ich alles gegeben, um euch heute mutig von meinem ersten Ritt auf einem Strauß zu berichten. Zuerst wurde uns aber noch über die Anatomie der Vögel berichtet und über die Straußenfedern. Wenn ihr euch so die Beine dieses netten Männchens anseht (sichtbar am roten Schnabel, rote Vorderseite der Beine und schwarz, weißes Gefieder), könnte man meinen, das erste Gelenk sei das Knie. Aber! Völlig falsch, es ist die Ferse! Das Knie ist tatsächlich genau das letzte Gelenk zum Körper und die Oberschenkelknochen und die Hüfte befinden sich gänzlich im Körper. Dies wurde am Ende der Tour an einem Skelett veranschaulicht.

Die Vögel werden einmal im Jahr in einer Fünf-Minuten-Prozedur von ihren Federn befreit. Dies im Sommer. D.h. nach neun Monaten werden die Federn abgeschnitten und nur der Federstumpf in der Haut belassen. In den nächsten drei Monaten werden diese abgestossen und durch neue Federn ersetzt. Dabei wird der Vogel aber nicht nackt geschnitten, sondern nur ein Teil 😉 Außerdem werden die weißen Spitzen der Männchen nicht gekürzt, da sich darin die Venen befinden und dies den Tieren schaden könnte. Diese kostbaren weißen werden nur entnommen, wenn das Tier stirbt. Die Federn sind am Markt mehr wert, als der ganze Vogel.
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Wie ihr seht hatte ich sichtlich Spaß, wobei man dazu sagen muss, ein einfaches Absteigen ist bei den Tieren nicht getan, man muss ich hinten runterfallen lassen. Aber ich war total stolz auf mich. Vor mir waren zwei Teenagerjungs, die wurden nach ein paar Sekunden abgeworfen. Es sind aber immer zwei Jokeys daneben, um einen schweren Sturz zu verhindern, oder gar, von den Tieren niedergetreten zu werden. Ich habe mich so lange gehalten, bis sie meinten ‘willst du noch länger?’ Wollten die das wirklich wissen? Denn eigentlich hätte ich gerne so weiter gemacht, denn man spürt die Lungenzüge des Tieres, es tänzelt nervös unter einem und wenn man sich so in die Flügel festkrallt, muss man unweigerlich die Mundwinkel hochziehen, solch einen Spaß macht es. Und keine Sorge, sie können bis zu 80kg tragen, wobei ich zugebe, dass sie mit den 50kg Jokeys vor Ort mehr Freude hatten.

Wir haben im Anschluss noch ein Rennen beobachtet, und die Tiere sind schon total aufgeregt in ihre Boxen gelaufen – ganz von alleine. Das Rennen will ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Ostrich race Highgate Mooselbaai

So, da mein heutiger Beitrag schon alles vorhergehende gesprengt hat, werde ich euch von meiner heutigen Höhlenabenteuertour morgen erzählen. Ich bin auch Elefantenreiten, also werdet ihr wieder tolle Tierbilder sehen ;o) Also weitersagen und schönen Abend!

Lieber Schatz! Du hast Recht, es ist eine Ehre, dass ich in einem Zoo dieser Welt ein Gehege mit meinem Kunstwerk verschönern und mich verewigen konnte. Ich schätze nämlich, dass sie es nicht so schnell wieder entfernen werden 😉 Ich war schon im Gehege die Attraktion, und wurde viel fotografiert. Zumindest war meine zerrissene, geliehene Hose nicht sichtbar, die mittig meinen Allerwertesten am zweiten Tag freigelegt hatte. Es gab also auch viel zu lachen! Also musste am Donnerstag eine neue Hose her ;o) Und ja, wie du gesehen hast, wurde es signiert.

14. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

 11.Tag_5

Ich dachte mir, ich arbeite ein paar Fotos ab, die ich bereits für den Blog verkleinert, aber euch seit Beginn meines Aufenthalts noch nicht präsentiert habe. Hier zum Beispiel seht ihr mein Domizil – die Villa von Mr. und Mrs. ‘E’ 😉
Der nächste tolle Schnappschuss zeigt mich mit Luigi, dem Botschafter auf der Ranch. Da die Cango Wildlife Ranch für die Geparden Förderung arbeitet, züchtet sie nämlich auch handzahme Geparden, die dann in alle Welt geschickt werden, damit sie zur Aufklärung dienen und den Leuten bewusst machen, wie edel und schützenswert diese Tiere sind. Schon alleine wenn man sich an ihn anlehnt, fängt er automatisch zu Schnurren an und drückt sich gegen einen, wie eine Katze, um gestreichelt zu werden. Muss ich noch mehr sagen? *schwärm!*

12.Tag_6

Dieses hässliche Kärlchen hat sich auf Fotoapparate spezialisiert. Wenn ein Besucher also zu spät die Warnung liest, dass er sehr bissig ist und geknippst wird, kommt es immer wieder vor, dass die Betreuer der Ranch ins Gehege gehen müssen, um den Apparat wieder herauszufischen, da er danach geschnappt hat 😉

13.Tag_2

Oh Wunder! Es gab einen einzigen Augenblick, wo der König der Tiere sich erhob, bevor er sich wieder in schlafende Position begeben hat. Eigentlich sind sie gar nicht ganz weiß, obwohl sie weiße Löwen heißen. Ich finde eher, sie sind zartcreme, aber darüber lässt sich natürlich streiten.

Wobei da fällt mir ein, als wir den Leoparden im benachbarten Gehege das selbst gebastelte Spielzeug gegeben haben, kam auch die Party bei den Löwen zu Stande. Sie haben sich sogar lautstark beschwert, dass sie nicht mitmachen dürfen. Mehr dazu bei dem heutigen Video 😉

12.Tag_9

Hier das wunderschöne Gehege der Flamingos und Löffelschnäbler. Optisch hätte alles zu der Filmreihe ‘Pirates of the Caribean’ gepasst!

13.Tag_8

Ich und Schlange? Das hatten wir ja schon öfters – trotzdem ein nettes Foto:

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So, jetzt wird es interessant. Elin und Chris aus Schweden hatten den Auftrag ein Enrichment für die Raubkatzen zu entwickeln. Es war eine Art Waage. Also ein langer Ast, der an beiden Enden mit Pferdehaut bespannt war, auf dem ein Pferdefuß montiert wurde. Diese Waage haben wir bei den Geparden und Servalen aufgehängt, in der Hoffnung, dass das wippende Spielzeug die Tiere zum Jagen bringt und so etwas Abwechslung in den Alltag. Allerdings haben die nach einer Gebrauchsanweisung gefragt und dumm aus der Wäsche gekuckt, nach dem Motto ‘das ist ja ganz reizend, aber wo ist unser Essen?’

Bei den Leoparden war es zumindest etwas effektiver, daher habe ich euch ein kurzes Video angehängt, wo das Weibchen ungeduldig daran zerrt. Ich kenne diesen Gesichtsausdruck von unserer Katze auch, wenn sie ihre Spielrute nicht loslassen will ;-D

Übrigens ist das nächste Foto der Steg, den ich bereits erwähnt habe. Er verläuft über alle Raubkatzengehege, sodass man freie Fotofläche hat. Und wie sollte es anders sein, trägt er den passenden Namen ‘Catwalk’. Endlich macht dieser Name einen Sinn!

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Leopard Enrichment

Und hier das versprochene Foto eines der fünf Pfauenküken. Leider sind sie nicht mehr auffindbar, daher leider nur ein verschwommenes.

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Und Voilá ! Die nächsten drei Fotos zeigen das Endergebnis von an die 23 Stunden Arbeit ;o) Bambam – das ansäßige Erdmännchen – kann sich sehen lassen und auch die Decke gibt was her. Gras muss ich eindeutig noch üben ;o) Das Wasserbecken wird Ende nächster Woche eingelassen und die Mamba darf heute Nacht zurück, sobald das F10 getrocknet ist. Das ist das gängige Desinfektionsmittel, dass wir aufsprühen müssen. Auch wenn wir die Tiere anfassen wollen, damit wir sie auf keinen Fall mit irgendwelchen Bakterien infizieren.

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So meine Lieben, dass wars für heute! Ich gehe nun fein Sushi essen!

Lieber Schatz! Einen Ausflug habe ich heute schon sausen lassen und muss ihn nächste Woche nachholen, sonst hätte ich den Mambakäfig nicht fertig bekommen ;-( Immer dieser Ehrgeiz! Aber ich hoffe, dass meine Bemühungen nun besonders tolle Arbeiten in meiner letzten Woche hervorbringen werden – ich bin überhaupt nicht berechnend 😉

Lieber Michael! Ich kann dir nur raten zu sparen und dir dann dieses Abenteuer zu gönnen, denn es ist unvergesslich! Nicht umsonst kommen 85% der Volontäre zurück 😉

13. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Heute war ich von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Einsatz und bin völlig erledigt. Die Schlüssel habe ich rechtzeitig gefunden und so konnte ich mit ruhigem Gewissen mit dem Malen und dekorieren beginnen. Leider sind die Details doch so aufwendig, dass ich morgen wieder früher anfangen werde. Wenn schon mein Name darunter stehen wird, dann soll es wenigstens sehr gut sein, wenn nicht schon perfekt. Leider ist mein Perfektionismus dabei aber sehr gekränkt 😉 Aber die arme Mamba müsste sonst das ganze Wochenende in dem kleinen Zwinger verbringen, da ich 4 Touren gebucht habe. Außerdem möchte ich die nächste Woche nochmal nutzen, um persönlichen Kontakt mit weiteren Tieren zu haben, die sich bis jetzt noch nicht ausgegangen sind, oder nicht genug ;o) Mit den Kätzchen kann ich nämlich nicht genug Zeit verbringen ;-D

Heute Morgen habe ich auch genutzt, um weitere Schnappschüsse vom Park zu machen, da ich nach zwei Wochen noch immer nicht alles durchgeknippst habe. Ein paar nette Fotos waren wieder dabei:

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Es gibt zwei Emus, aber sie sind verdammt bissig. Ich kann nur hoffen, die Strauße auf der Farm sind freundlicher gestimmt 😉

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Sind die nicht putzig? Wie können die Bauern diese süßen Füchse nur abknallen? Es ist nämlich eine Fehlinformation, dass sie ihre Lämmer und Hasen fressen, denn sie fressen in freier Wildbahn Insekten. Sie sind außerdem nur so groß wie ein Zwergspitz, also wie soll das überhaupt funktionieren?

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Diese putzigen Eichhörnchen hatten genau so orangene Zähne, wie ihr Bauch ist – wohl zu viele Karotten ;-D

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In diesem karibischen Wasser wird übrigens der Käfig eingelassen, wo man mit den Riesenkrokos schwimmen kann. Übrigens habe ich heute gesehen, dass sie ein Exemplar hatten, dass ‘Nummer 13′ hieß, da es einen Mann namens Mr. Twelve (engl. 12) angegriffen hat. Es wurde eingefangen und lebte 13 Jahre auf der Ranch, wurde 4,2m lang und wog 520kg! Die Haut samt Kopf kann man dort noch heute bewundern.

Nun kann ich auch einen Beweis erbringen. Die Hippos sehen verdammt süß aus, sind aber total wandelbar: seht selbst das Vorher/Nachher Foto:
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Während ich das Mambaterrarium bemale, arbeite ich beim Schlangenbändiger Nil. Heute hatte er gleich zwei Einsätze auf der Ranch, wo ich mitgehen durfte. Zuerst wurde Alarm im Löwengehege geschlagen, da sich dort eine Schlange im Trinkteich befunden hat. Als wir ankamen waren zwei Mitarbeiter bereits vor Ort, die wir ‘die Grünen’ nennen, da sie für die Reinigung und Hilfsarbeiten eingesetzt werden und an ihrer grünen Uniform erkennbar sind. Nil hat die Schlange betrachtet, die eigentlich eher ein 30cm langes Würmchen war und hat sie rausgefischt. Exakt in diesem Augenblick sind die beiden Männer in Grün eine Oktave hinauf geschossen und sind gesprungen wie Irre, vor Angst. Ich habe mich total erschreckt. Mir wurde später von den anderen Voluntairen berichtet, dass die Grünen alle panische Angst vor Schlangen haben dürften, aber diese beiden gestandenen Männer sind in einer Sekunde zu Waschweibern mutiert ;-D Entschuldigung, dass musste ich los werden. Fakt ist, dass Nil keine Ahnung hatte, um was für eine Schlange es sich handelte, sie nie zuvor gesehen hatte, aber sie war atemberaubend schön, Sie hatte einen rosaroten Bauch und die Schuppen am Oberkörper haben in der Sonne wie ein Regenbogen geschillert. Als ich ihn fragte, ob sie giftig sei, meinte er, er habe keine Ahnung, aber solange man sie nicht bedroht und nie an einer Stelle festhält, kann nichts passieren. Daher hat er mich gefragt, ob ich sie mal halten will. (Ist er verrückt? Wo sie doch giftig sein könnte?!) Aber, für euch tu ich doch alles ;-D

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Diese Perspektive ist furchtbar! Wo ist Photoshop, wen man es braucht?
Natürlich haben wir sie an einem sicheren Ort frei gelassen und vielleicht erfahre ich morgen,ob sie giftig war.
Die zweite Errungenschaft des Tages: eine Pavianvogelspinne. Zumindest wird sie hier so genannt. Sie ist 10cm gross und noch quasi ein Baby …

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Jetzt fragt ihr euch aber bestimmt, wie der Jetztstand des Terrariums ist. Mit dem Steppengras bin ich noch mehr als unzufrieden, aber morgen werde ich noch die Decke fertig machen, die Bäume und Sträucher bekommen Blätter und dann kommt das Gras nochmal dran. Vielleicht geht sich auch auch noch ein Erdmännchen aus, bevor ich den Trinkteich bemale und alte Farbkleckse des Vorgängers am Boden korrigiere ;o) Dann kommt die geniale Deko rein und hoffentlich wird es morgen fertig. Hier diesmal mehr Fotos:
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Fällt dem geschulten Auge etwas auf? Der Ast ist halb echt, halb gemalt – das ist mir ausnahmsweise bravourös gelungen 😉16.Tag_5
Ganz links im Eck habe ich einen Baum mit exakter Rinde einebaut.

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Nun kommen auch noch Wolken aud die Decke.

Zum Schluss noch ein Video von den beiden verspielten Gepardenjungs ;-D

 Cheetahcubs playing together

 Lieber Michi! Leider kann ich einfach nicht die Finger von den (gefährlichen) Tieren lassen, aber zumindest versuche ich euch auf den letzten Stand der Malerarbeiten zu halten. Ja, insgesamt gibt es 2.500 Tiere hier, wobei 2.000 alleine Fische, darunter auch Exoten, sind. Noch habe ich euch nicht alle gezeigt, was sich wohl nicht mehr ausgehen wird 😉 Aber ich bemühe mich, euch die meisten zu zeigen.

Lieber Schatz! Die Pfauenküken habe ich heute nicht mehr gesehen. Wir wurden gestern schon vorgewarnt, dass sie relativ schnell weg sind (sie werden zu Mahlzeit von Wildtieren, verlaufen sich, landen in irgendwelchen Gullis, bleiben stecken, die Mütter streiten sich um sie etc.). Falls ich sie wirklich nicht mehr sehen sollte, werde ich das beste Foto nehmen, von denen, die ich habe. Ich hoffe nur, ich vergesse nicht ;o) Ich versuche meine Augen und Ohren wegen der Mamba wachsam zu halten. Ist schon immer ein mulmiges Gefühl, selbst wenn Nil meint, sie sei überhaupt nicht aggressiv. Er ist der Meinung, der Mensch verhält sich aggressiv, sodass sie sich schützen, aber ansonsten verkriechen sie sich lieber. Also sofern ich nicht drauf einschlage und hektische Bewegungen von mir gebe, sollte ich sicher sein. Habe heute überhaupt gemerkt, dass hier so einige Adrenalinjunkies arbeiten, die mit Löwen ringen, Tiger von Leuten herunterreißen etc. und am ganzen Körper stolz ihre Narben und die zugehörigen Geschichten präsentieren. Das ist schon ein eigener Schlag Mensch und es ist wahnsinnig interessant, ihren Storys zu lauschen.

Liebe Anni! Die Geier haben bis dato noch keinen Mucks von sich gegeben 😉 Zumindest nicht, als ich zugegen war. Tut mir leid. Ich habe zwar vor Jahren schon einmal mit diesen Tieren gearbeitet, könnte aber nun auch schwer beschreiben, welche Laute sie von sich geben. Aber in der heutigen Zeit des Internets, findet man sicher auch etwas auf Youtube. Ich bilde mir aber ein, sie klingen ähnlich wie Krähen.

12. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Ich arbeite hier tatsächlich unter Extrembedingungen, da nun mein acht Jahre alter Laptop, den mein Schatz herausgekramt hat, meint die Mücke machen zu müssen. Das Ladekabel hat einen Wackelkontakt und funktioniert nur, wenn ich es mit einer Hand festhalte. Tippen mit einer Hand? Geht nicht wirklich, aber so dauert es halt länger … Ich hoffe er hält noch meinen Aufenthalt lang durch. Immerhin ist schon Halbzeit.

Heute war ein trauriger Tag, da wir erfahren haben, dass gestern Nachmittag das 10 Wochen alte Lamm ‘Lenny’ gestorben ist. Ich hatte es gestern zum letzten Mal gesehen und nach der Obduktion kam heraus, dass es Leukämie hatte ;-( D.h. die Mutter hatte es absichtlich abgelehnt und es wurde hier zur Aufzucht abgegeben. Wie so oft spüren Tiermütter dies und ziehen so kranke Jungtiere nicht groß, um Energie für die anderen zu haben. Es sind viele Tränen geflossen und es wurde heute auch ein Video mit ihm gemacht. Sobald es auf Youtube ist, gebe ich euch den Link, denn es ist wirklich herzzerreissend schön gemacht.

Des Weiteren haben wir heute die Tiefkühlladung Pferdehälften bekommen und auch fotografiert. Nach längerer Überlegung habe ich mich aber entschlossen, es nicht auf meinem Blog zu posten, da wir sicher ein paar Pferdefreunde hier haben, die ich nicht verstören will. Ich selbst war tief getroffen, aber wenn es jemand wirklich unbedingt sehen will, dann schickt mir ein Kommi und ich schicke es euch per Email – also wirklich nur für die ganz Starken unter euch 😉

Leider schulde ich euch noch immer die Vogelnamen, auch heute konnte ich keine passenden Schilder finden. Ich werde wohl die Pfleger nach dem englischen Namen fragen müssen und ihnen die Fotos unter die Nase halten 😉

Aber hier habe ich noch ein paar weitere Tiere, die hier herumschleichen:
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Das sind übrigens Mininilpferde. Damit man das Größenverhältnis gut erkennen kann, hat man hier die Schädel eines Nilpferdes und eines Minis nebeneinander gestellt, damit man auch die riesige Zähne gut sehen kann. Nilpferde gehören zu den gefährlichsten Tieren in Afrika, da sie nicht zimperlich mit ihren Hauern sind und Menschen aufspießen können, wenn sie sich bedroht fühlen.
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Heute hatte ich auch eine sehr nette Aufgabe. Ich habe begonnen das Terrarium der schwarzen Mamba zu leeren, reinigen und neu zu streichen. Natürlich hat man mich gebeten, ob ich nicht eine hübsche Landschaft malen könne und nun versuche ich natürlich mein Bestes. Es lastet aber ein schwerer Druck auf mir, da sie meine gematen Bilder aus dem Internet kennen und wissen, dass ich international ausgezeichnete Künstlerin bin. Drückt mir also bitte die Daumen, dass ich es nicht verbocke. Hier ein Foto, wie es vorher aussah und danach der Letztstand, als ich heute Schluß gemacht hatte. Ich hoffe am Freitag fertig zu werden, denn die hochgiftige Schlange befindet sich nur durch eine hauchdünne Holzschiebetüre von mir getrennt und ihr Gift tötet in min. 15 Minuten und max. 3 1/2 Stunden. Es gibt vor Ort kein Gegengift und ich müsste mit dem Helikopter nach Kapstadt geflogen werden. Ach ja, habe ich bereits erwähnt, dass die Südafrikaner ein anderes Zeitgefühl haben als wir? Wenn sie also sagen ‘in 10 Minuten’ dann muss man mit 30-40 Minuten rechnen! Soviel zu meinen Überlebenschancen. Der Betreuer sieht morgens immer selber sehr vorsichtig nach, ob das Tier nicht rüber gekrochen ist, bevor ich hineinkrieche!!!!

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Und? Was meint ihr? Bin ich auf dem richtigen Weg? Wollt ihr was zum Lachen haben? Ich habe mir fürs Malen alte Voluntairkleidung ausgeliehen. Leider war die Stoffhose recht eng, sodass es einmal recht herzhaft ‘Ratsch’ beim Bücken gemacht hat. Tja, ein unschöner Anblick, vor allem, wenn die Besucher vor dem Glas sind und mir beim Malen zusehen … ojemine 😉

So geschickt wie ich war, habe ich die Hose samt Schlüssel entsorgt, sodass ich morgen eine Stunde früher auf der Ranch sein muss, bevor die Reinungsleute den Müll raus bringen. Gut, genug Blamagen offenbart! Hier noch ein kleines Leckerli für euch. Ich habe die tollpatschigen Gehversuche der Tigerbabys online gestellt:

Tigercub vs. stairs

Liebe Anni! Heute bekommst du ein Gefühl dafür, was ich damit meine: sie sind tollpatschig ;o) Und ja, wir gehen mit den Tieren auf der Ranch spazieren, sodass die Besucher auch ab und zu sehen, wie die Tiere an ihnen vorbeispazieren. Bei uns im Zoo von Wien erlebt man das nie 😉

Lieber Schatz! Ja, das erste Buch ‘Enujaptas Fluch’ hätte sich klasse dort drehen lassen. Falls jemand von euch das Video zu meinem Science Fiction Roman noch nicht kennt, hier der Link dazu ;o) Ach ja, es macht sich sogar doppelt gut als Weihnachtsgeschenk! Erstens für den Beschenkten und zweitens für die Autorin 😉 Es ist im Buchladen zu bestellen oder Online auf Amazon, Thalia und Co. zu erwerben.

http://www.youtube.com/watch?v=c-Fihb1iwMc

Ich habe nun auch wegen den Krokos nachgefragt. Das älteste hier ist 47 Jahre alt und dient noch als Model für die Animal Encounters 😉 Die zwei kleinen Exemplare sind tatsächlich zwei Jahre alt, sollten aber eigentlich schon einen halben Meter oder Meter groß sein. Es sind tatsächlich Nachzügler, also waren quasi die kleinsten aus dem Gelege, die es für gewöhnlich nicht einmal schaffen würden, in freier Wildbahn die ersten Wochen zu überleben. Ich habe heute erfahren, dass die Cango Wildlife Ranch ursprünglich sogar eine Krokodilfarm war und die Tiere übernommen wurden 😉

Lieber Michael! Ja, es ist eine sehr exotische Anlage und die Zeit vergeht bereits viel zu schnell. Und die Tigerbabys können besser brüllen. Zumindest das eine, dass bei seiner Mutter aufwächst, hat schon ordentlich etwas drauf 😉 Leider ist ja das vierte unabsichtlich von einem Artgenossen erdrückt worden und nun ist es mit Ma ganz alleine und brüllt daher am lautesten, während die beiden Schwestern für Animal Encounters heute das erste Mal von den Parkgästen besucht wurden.

Und wir haben gestern wieder Nachwuchs bekommen. Pfauenkücken. Leider sind die Fotos unscharf geworden, daher erstmal der Papa. Ich versuche sie nochmal zu erwischen, bevor sie alle weg sind 😉

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11. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

 So, meine Lieben! Heute war ich endlich wieder arbeiten. Die Antibiotika machen mich zwar unheimlich müde, aber um nichts auf der Welt wollte ich noch mehr Zeit hier verplempern 😉

Heute war auch ein sehr angenehmer Arbeitstag, da ich mit dem Spazierengehen der Gepardenjungs begonnen habe, dann das Enrichment mit den Geparden und den Serval beobachtet habe, dann das Training mit den Servalen und zuletzt noch eine Schmusezeit mit den großen Geparden genoß. Hier wieder ein paar Schnappschüsse:

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Die Gepardenjunge sind so verdammt verspielt und putzig, dass ich euch die nächsten Tage auch noch ein Video hochladen werde 😉 Sie sind erst im August auf die Welt gekommen.
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Die Servale sind ja besondere Lieblinge von mir, da sie ein Gesicht wie ein Känguruh haben und so unglaublich lange Gliedmaßen. Hier auf dem Podest werden sie trainiert, damit die persönlichen Kontakte mit Touristen möglich gemacht werden. Der Trainer gibt ihnen ein Zeichen auf die Plattform zu gehen, sich hinzulegen etc. und für jedes folgsame Kommando erhalten sie ein Stück Fleisch.

Heute habe ich auch in Erfahrung gebracht, dass die Luchse und Servale so kurze Schwänze haben, da sie die besseren Springer sind, im Vergleich zu Geparden und Großkatzen.

Wenn man mich hier mit all den Tieren knuddeln sieht, hat es mich doch gereizt einmal die Hausherrin Mrs. ‘E’ zu fragen, ob es auch einmal einen Angriff oder Probleme mit den Raubkatzen gab. Sie erzählte mir, dass sie früher sogar die Tiger/Geparden- und Leopardenbabys im Haus großgezogen haben und mit ihnen zusammen in einem Bett schliefen. Ich habe alte Fotos davon gesehen. Sie meinte, dass sie von ihrer Hündin mitergzogen wurden und dass sie damals selbst ihr erstes Baby mit der gesamten Meute großgezogen hat. Man baut so eine unheimlich enge Beziehung auf, dass es dann kaum vorstellbar wird, dass noch immer der Jagdinstinkt in ihnen ruht. Sie musste dies am eigenen Leibe erfahren, als sie eines Tages erneut schwanger war und in das Gehege der Geparden ging, die sie persönlich mit dem Fläschchen großzog und ihre verströmenden Hormone diesen Jagdtrieb ausgelöst hatten und gerade noch aus den Fängen des Tieres entwischen konnte. Es war sehr emotional und traumatisierend für sie, sodass nun schwangere Frauen nicht mehr in die Gehege dürfen. Lt. Mrs. ‘E’ vergessen besonders rasch Leoparden, wer ihnen bereits nahe war, wodurch sie sehr unberechenbar bleiben.

Eine weitere nette Geschichte kann ich über einen Pfleger erzählen, der bereits Hyänen großgezogen hat. Er meinte, sie wären die am unberechenbarsten Tiere, die man in Gefangenschaft halten kann, da sie nach einem Jahr geschlechtsreif werden und dann von einer Sekunde auf die andere die Hand beißen, die sie gefüttert hat. Er selbst wurde schwer verwundet, obwohl er ein sehr persönliches Verhältnis zu den wunderschönen Tieren hat. Zumindest ich finde sie sehr hübsch anzusehen 😉 Ein Weibchen hat ihn sogar mal gegen ihre Artgenossen beschützt – ein Verhalten, dass man sonst auch eher nicht beobachtet. Anführer sind immer die Weibchen und selbst das rangunterste Weibchen steht über dem ranghöchsten Männchen. In ein paar Provinzen in Italien sagt man sich ja auch, dass es so zugeht ;-D

Hier habe ich noch ein Leckerli für euch. Wollt ihr wissen, wie die kleinen Tigerbabys brüllen?

White bengal Tigercubs

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Ich dachte mir, ich sollte auch ein paar Foto über die Natur auf der Ranch ergänzen.
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Damit ihr seht, dass es hier auch eine ganze Menge Aktion, ein ganz besonderes Foto: Mein Friseur auf der Flucht!

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Als ich am Samstag nicht mit der gesamten Gruppe schick Abendessen gehen konnte, waren die Hosts (die Ansprechpersonen der Voluntaire) so nett ein kleines Gruppenfoto für mich zu machen:
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Untere Reihe von links: Leoni (D), Nina (D), Thordis (D), Kimberly (BE), Lena (D), Tamblyn (AUS, Host)

Obere Reihe von links: Cloé (F), Nadine (D), Katrin (D), Max (D), Delano (?, Betreuer auf der Ranch), Elin (S), Josi (D), Chris (S)

Ein paar fehlten leider, aber es ist eine sehr lustige, vorwiegend weibliche Truppe 😉

So, dass war’s für heute!

Liebe Anni! Die Tigerbabys sind total verspielt, jedoch mit ihren jetzt sechs Wochen noch total tollpatschig und unkoordiniert. Daher sind sie sehr schnell müde, wenn sie ein bisschen herumtollen. Ich schätze aber, die nächsten Wochen, wird sich das ändern ;o)

Lieber Schatz! Ich habe heute schon mit den Krokos geübt und hatte schon von den zwei Jahre alten großen Respekt, da sie mich irre angefaucht haben. Aber! Aber ich habe es geschafft, wie du siehst:
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Und das Wasser ist sehr klar, also sollte das Foto klappen. Ich werde aber noch meine Erkältung völlig auskurieren, bevor ich mit den großen schwimmen gehe. (Und ja, sie sind wirklich schon zwei Jahre alt und noch so winzig – ich konnte es selbst nicht glauben!)