Archive for » September, 2013 «

Geburt eines Trailers V

So, ich freue mich, dass ihr mich wieder begleitet. Gehen wir gemeinsam die Checkliste durch?

Auf Platz eins stand eindeutig das (technische) Drehbuch ;o)

Da es mein Trailer ist, ließ mir das Team freie Hand und ich legte ihnen gesammelte Clips und Auszüge aus meinem Buch vor. Mir war vor allem die Anfangsszene aus dem Buch wichtig – für all jene, die sie nicht kennen, es wird blutig ;o()

Dann sollten Fluchtszenen im Wald entstehen, eine Verwandlung von Fabienne und auch Eindrücke vom Wald und den Aliens. Nicht zu vergessen die Weltallszene samt Raumschiff ;o) Nachdem ich die Story samt der Dauer der Sequenzen überdacht habe, kamen noch die Banner dazwischen, mit den Texten, wie man sie aus Filmtrailern kennt. Zum Schluss die Werbung, die Sponsoren und das Team. Heute weiß ich, dass hier auch Namen wie Dariusz verewigen werde, da er mein Raumschiff gerettet hat – Danke!

Aus dem Drehbuch von mir, machte der Regisseur ein technisches Drehbuch, welches über Außenaufnahmen, Spezialeffekte und Co. informierte.
Also Drehbuch – abgehakt ;o)

Gut, offen war ebenfalls  der Drehort, also musste ich in Wien und Wien-Umgebung nach Wäldern, tropischen Gärten und Parks Ausschau halten, die meinen Ansprüchen gerecht wurden. Und eines war zu diesem Zeitpunkt zusätzlich ein Problem- es war März ;o) Also kahle Bäume gab es en masse, aber wie zaubert man daraus einen Aliendschungel?

Meine Streifzüge durch die Stadt, in die Gärten und die Auen verlief relativ ernüchternd, bis ich im Hirschstettner Reservegarten gelandet bin. Nach einem netten Gespräch mit der Leitung, bekam ich die Zusage für einen Drehtag samt Begleitung durch eine Mitarbeiterin. Es sollte der Urzeitgarten werden, der exotische Baumfarne hat und eine Nebelanlage hat – perfekt, wenn man etwa kaschieren muss, dass es KEIN Alienwald ist ;o)
Ein Häkchen für den Drehort – geschafft!

Nächste Woche arbeiten wir die Liste gemeinsam weiter ab und hier noch ein kleines Zuckerl: unser Drehort

Dschungel

Forschungsskizze

Ich möchte euch heute einfach noch einmal eine der vielen
schönen Skizzen von M. Giuliani präsentieren: Anbei ein
Ha’thaii aus dem Buch ‚Enujaptas Fluch‘ bei der Jagd:

Alien_3_1

Enujapta meets …

Sandausstellung in Ludwigsburg:

WP_20130824_054_klein

Hier hat jemand ‚Enujaptas Fluch‘ zum Fressen gerne ;o)!

Geburt eines Trailer IV

Willkommen zu meiner Serie Geburt eines Trailers – ich hoffe, die Serie gefällt euch und Feedback ist natürlich jederzeit erwünscht ;o)

Ich hatte eine Checkliste – als Exceljunkie auch nicht anders möglich. Mir fehlte eine Schauspielerin, ein exotischer Drehort, ein technisches Drehbuch, ein Visagist, Utensilien und Kleidung für den Scifi-Dreh, Blut, ein Alarmlicht etc. Noch war alles also am Anfang.
Bei meinen Gesprächen im Team wurde dann letztendlich beschlossen, alle Szenen selbst zu drehen und keine zu kaufen. Ich habe bei diesem Vorschlag einmal schwer geschluckt. Nicht, dass ich ihnen nicht sehr viel zutraute, aber Fabienne aus einem Raumschiff steigen lassen, Augen, die sich auf mystische Weise verfärben, Viren, die durch die Luft fliegen und eingeatmet werden, ein futuristisches Tablett, dass bedient werden soll … und dann noch Kometen und Wurmlöcher? Ich bekam es mit der Angst zu tun, denn sie meinten, sie bekomme das sogar in HD super hin. Und auch die Aliens sollten ihren Platz finden … ich weiß, was ihr nun denkt – wie krass und übergeschnappt ist das?

Aber mir blieb nur eines – absolutes Vertrauen in das Engagement und den Perfektionismus des Regisseurs, des Creative Designers und meiner Wenigkeit. Und man muss erst Dinge versucht haben, um zu sehen, wo die Grenzen liegen.

Daher dachte ich mir lapidar – ich lege noch eines drauf und erspare mir die Schauspielerin, in dem ich selbst ans Werk gehe.

Wahrscheinlich wird man später mal sagen ‚Sie hätte eindeutig beim Schreiben bleiben sollen’ aber andererseits, wie viele Autoren trauen sich diesen Schritt zu? Bei mir war es einerseits die Neugier so etwas einmal selbst zu versuchen und andererseits, um Geld zu sparen.

Also bitte nehmt mich nachher für mein schauspielerisches Talent nicht in die Mangel ;o)

Hier noch ein Auszug: Die Verwandlung von Fabienne:

Auge

Nächste Woche kommen wir zum Thema ‚Drehort suchen’. Und einen außerirdisch wirkenden Dschungel in Wien aufzudecken ist nicht leicht ;o)

Manuskripteinreichung!

Kurze Zwischenmeldung, ab jetzt heißt es Daumen drücken! Ich habe 12 Verlagen
mein Exposé und eine Leseprobe von ‚Ich bin … das Ende‘ geschickt. Jetzt kann es
sich nur noch um drei bis sechs Monate Wartezeit handeln, bis ich sicher weiß,
dass es nichts wird – versprochen ist jedoch trotzdem:

ES WIRD IM HANDEL ERSCHEINEN!!! ;o)

Wer es noch nicht kennt – NOCH gibt es eine megalange Leseprobe auf Bookrix

Hier reinschauen

Cover_2_neu

Geburt eines Trailers III

Ein herzliches Willkommen auf meinem Blog – ich hoffe, ihr seid neugierig wie es weiter ging, bei meinem enthusiastischen Versuch einen Trailer zu bewerkstelligen.

Nach all den Gesprächen musste ich bereits ein paar Anwärter, die mir bei der Realisierung des Buchtrailers helfen wollten, streichen, da sie entweder nicht leistbar, nicht greifbar oder nicht brauchbar waren ;o) Letztendlich war ich aber positiv überrascht, wie engagiert und interessiert alle waren. Und im Vergleich zu einer professionellen Firma, auch preisrealistische Vorschläge brachten oder sogar bereit waren, an dem Projekt kostenfrei teilzunehmen. Sie wollten lernen, brauchten Referenzen oder waren einfach nur Feuer und Flamme von der Grundidee, denn wie oft kommt man im deutschsprachigen Filmbereich dazu mit Science Fiction in Berührung zu kommen? Nicht oft, kann ich euch versichern ;o). Dies liegt aber wohl auch an der Tatsache, dass man nicht so einfach Aliens aus den Fingern zaubern kann und Raumschiffe nicht auf den Bäumen wachsen.

Meine Ausbeute? Ich habe einen tollen deutschen Komponisten für mein Projekt gewonnen, der mittlerweile bereits zwei Soundtracks für mich kreiert hat (also auch für mein zweites Skript ‚Ich bin … das Ende’). Hört doch mal bei dem Showcase in meinem Blog rein. Dann habe ich einen engagierten 3D-Modellbauer gefunden, der mir ein Raumschiff nach meiner Beschreibung gebaut hat.

Für die Spezialeffekte – also jeglichen unwahrscheinlichen Voodoo – habe ich ein ganz junges Küken der Branche zwischen die Finger bekommen, ein junger Mann der hochtalentiert ist und mit absoluter Selbstsicherheit Dinge angeht, die er nie zuvor probiert hat. Und nicht zuletzt einen bereits professionell tätigen Regisseur, der selbst Referenzen suchte und das Projekt als neue Herausforderung sah.

Eigentlich sah es jetzt schon recht gut aus. Noch sollte ich nicht wissen, was noch für Hindernisse und dunkle Passagen auf mich warten sollten …

Und glaubt mir, wenn man meint, es könne nicht mehr schlimmer kommen, dann passiert es doch ;o)

3569-DSC00443

Enujapta meets …

Carmen Stamboli!

Miss Austria 2011, Organisatorin der Miss-Vienna Wahl und Fitnessguru
meets Enujaptas Fluch:

Carmen

„Eigentlich komme ich durch meine beruflichen Aktivitäten kaum zum Lesen,
doch schon die ersten Seiten haben mich davon überzeugt, dass ich ‚Enujaptas
Fluch‘ fertig lesen muss. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Science Fiction-
Buch fesseln könnte, aber dieses tut es. Ich würde jederzeit wieder ein Buch von
Celeste Ealain kaufen.“

Geburt eines Trailers II

Hallo ihr Lieben!

Nachdem der Fantrailer erstmal gestorben war, machte ich mich auf die Suche nach Alternativen. Ich habe mir im Internet Seiten angesehen, wo es fertige Clips zu kaufen gibt. Folgende Seiten kann ich euch empfehlen:

1)   http://www.istockphoto.com

2)   http://footage.shutterstock.com/?language=de

Es gibt noch etliche mehr, aber hier habt ihr eindeutig die größte Auswahl.

Da ich auf diesen Seiten schon ein paar brauchbare Clips entdecken konnte, habe ich fein säuberlich eine Kostenaufstellung gemacht. Und da kam nun der Knackpunkt, denn wenn man bessere Qualität heranzieht und an die 8-10 Szenen kauft, kann es schon dazu kommen, dass man bis zu  800Euro hinblättert. Dann hat man noch keinen Schnitt, keine Banner und keinen Sound. Und noch dazu musste ich mich noch mit meiner Software Flash auseinander setzen …

Bei der Betrachtung von Flash wurde mir schon beim Öffnen mulmig – also an diesem Punkt sei gesagt, ich bin nicht wirklich ein Computergenie ;o) Noch dazu hatte ich schon eine fixe Idee, wie der Trailer aussehen sollte und ein paar Szenen konnte ich auch bei meinen tollen Recherchen nicht ausfindig machen. Da habe sofort beschlossen mir Hilfe zu holen.

Eine gute Adresse um Spezialisten und Hobbybastler in der Filmbranche ausfindig zu machen ist das Amateurfilmforum (http://www.amateurfilm-forum.de) und lokale Filmschulen. Ich habe Werbung auf einem A4 Zettel mit abreisbaren Kontaktdaten gedruckt und dort auf dem schwarzen Brett verewigt.

Und ich darf euch Freudiges berichten! Es hatte geklappt ;o) Ich hatte sofort Leute an der Strippe – sogar jemanden, der gerade in Los Angeles ein Praktikum macht – war voll interessant, aber dann doch ein klitzekleines bisschen weit vom Schuss.
Mit allen Interessenten habe ich mich entweder per Email kurzgeschlossen oder wenn Sie in Wien lebten, persönlich zusammengesetzt und über meine Vision gesprochen. Denn noch war es nicht mehr als eine Vision ;o) Aber auch der Beginn eines atemberaubenden Projekts, wo ich sogar auf den Schlachthof gefahren bin um Blut zu besorgen, futuristische Tabletts bauen ließ und auf Drehortsuche ging. Lasst ich euch erneut von mir entführen, wenn es nächste Woche heißt – Geburt eines Trailers ;o)

Hier noch ein kleines Highlight, das Raumschiff Nokimis von vorne aus dem Roman Enujaptas Fluch:

Nokimis

Leserunde auf Lovelybooks

Hallo zusammen!

Könnte eure Unterstützung brauchen ;o)

Wer will sich für eine Leserunde mit ‚Enujaptas Fluch‘ und meiner Wenigkeit anmelden?
Es gibt 10 eBooks zu gewinnen – also WEITERSAGEN!

Hier geht’s zur Leserunde

Cover_v10_4 Kopie

Geburt eines Trailers

Willkommen bei meiner neuen Serie. Also, für alle, die mich und meinen Blog schon etwas länger begleiten oder bereits nachträglich alle Monate durchforstet haben, auf der Suche nach brauchbarem Material: Ja, für Enujaptas Fluch ist ein Trailer in Bearbeitung.

Aber nicht irgendein Trailer – sondern DER Trailer. Hoffe ich zumindest ;o)

Und wie kam es dazu? In dieser Serie möchte ich euch einweihen. Alle mühsamen Augenblick, bitteren Erkenntnisse, Horrorstorys, Momente zum Lachen und die harte Arbeit in einem ganz speziellem Team. Ich bin mir sicher, niemand, einschließlich meiner eigenen Person, hätte gedacht, was es tatsächlich bedeutet einen Trailer selbst zu produzieren. Seid gespannt ;o)

Zunächst einmal kam die Erkenntnis: bei so vielen kreativen Schreiberlingen heutzutage, muss man schon spezielle Werbung machen, um aufzufallen. Auffallen war noch nie mein Problem … aber wie macht man es richtig? Dann bin ich auf Fantrailer gestoßen. Diese waren liebevoll aus verschiedensten Filmtrailern aus der Hollywoodmachinerie herausgesucht und zusammengestoppelt worden. Teilweise passten sie natürlich nicht optimal zur Story und noch dazu war die Qualität oft verbesserungswürdig. Aber die Idee schlechthin habe ich einfach total genial gefunden. Aber wie bekommt man einen Fantrailer? Ich kann doch nicht einfach jeden, der einmal ein Herz für mein Buch oder gar ein Kommentar hinterlassen hat anbetteln, mir doch schnell mal einen Trailer zu machen – so einfach in ein paar Minuten ;o)

Kleine Hörnchen haben sich dann aus meinen Haupt erhoben und ein böses Lächeln spielte bei meinen Mundwinkeln. Ich könnte doch so tun, als ob ich selbst der Fan wäre und mich dann für jemand anderen ausgeben … nicht lachen! Das war mein bitterer Ernst ;o) Ich machte mich auf die Suche nach Filmtrailern auf youtube und konnte aber nicht wirklich etwas Passendes finden. Noch wollte ich aber nicht aufgeben und habe vorsorglich mit Firmen über das Copyright und die Kosten gesprochen … den Fakt ist:

Ein Trailer aus Filmschnipsel ist nur erlaubt, wenn es sich um eine Fanproduktion handelt und nicht zu Werbezwecken genutzt wird.

Da ich aber doch irgendwie mit den Gedanken spielte den Trailer ganz stolz zu präsentieren und damals noch den Traum hegte, mein erstes Buch ‚Enujaptas Fluch’ einmal in den Händen zu halten, war es doch zu riskant es ohne dem Copyright zu tun. Wer hätte auch gedacht, dass ich die Papierfassung eines Tages in meinen Händen halten sollte – ist noch immer surreal für mich ;o)

Gut, ich darf auch mitteilen: solange euer Nachname nicht Mateschitz lautet, ihr eine kleine Erbschaft gemacht habt oder sehr gute Beziehungen, ist für einen Ottonormalverbraucher kaum eine Lizenz leistbar. Und da war er dahin, der Traum vom ‚Fantrailer’.

Aber aufgeben tut man Briefe, daher erfahrt ihr nächste Woche, wie Plan B aussah und wo es gute Links für Footages gibt ;o)

Hier noch ein Vorgeschmack zum Trailer. Ein Foto, wo Fabienne aus dem Raumschiff steigt:

1078361_676451902382354_66261451_n