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5. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Leider haben all die Medikationen keine Wunder bewirkt und meine Arbeit wurde heute durch ständige Schweißattacken und Schnupfen erheblich gebremst. Daher liege ich nun wieder früh im Bett, mit erhöhter Temperatur, um mich auszukurieren. Da es schon etwas mühsam wird, verdränge ich es einfach und genieße die schönen Fotos, die ich vor mir habe ;o)

Heute konnte ich endlich einmal hinter die Kulissen so eines Zoos blicken. Wie ein Insider schlich ich durch die ‚No enter‘ Zonen, ging in die Kühlkammer, wo bis zu 30 Pferde gelagert werden und wurde darin geschult, die Portionen für die Raubkatzen und andere Fleischfresser herzurichten. Beim Anblick von an die 10 Gerippen, die mit Fleisch überzogen waren, musste ich meine Übelkeit rasch überwinden. Noch nie hatte ich so viele Kadaver auf einmal gesehen, wie sollte man da bei dem Punkt der Anmeldung zu diesem Projekt auch ahnen, dass einem dabei schlecht wird ;o) Aber ich habe das Hirn ausgeschalten, durch den Mund geatmet, um dem Geruch herr zu werden und habe mich dann köstlich dabei amüsiert, die Namen der Tiere auf den Schüsseln zu entziffern. Es waren Metall- und Kunststoffschüsseln in allen Namen, die mit schwarzem Lackstift kaum etwas erahnen ließen. Zum Glück war ein Helfer dabei, der mir die Hieroglyphen verenglischt hat ;o) Ich werde euch die Riesenspareribs noch fotografieren und reinstellen – die sind DER Hammer!

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Hier ein Wüstenfuchs, der sich bei der Fütterung von mir streicheln hat lassen müssen 😉 Was hat er erwartet? Immerhin habe ich mir auch eine Gegenleistung verdient.

Nächste Station war Sand schippern, um das Gehege der weiblichen Geparden zu verschönern. Ich habe mich natürlich vor dem Scheibtruhenschieben gedrückt und nach dem Rechen gegriffen und es war eine angenehme Arbeit. Vor allem in einem lustigen Team, dass immer Scherze auf den Lippen hat, oder von den zynischen Bemerkungen unserer ‚Aufpasser‘ animiert wurde 😉
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Hier sieht man sehr schön, dass Geparden nicht ohne Unterstützung auf Bäume klettern können. D.h. sollte euch mal rein zufällig einer hinterher laufen, dann bleibt euch nur der Baum. Versichert euch aber vorher, dass er nicht so aussieht:
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Ich würde meinen, DIESER Blick sagt schon alles! Ein Leopard kann nämlich perfekt klettern und da hilft nur noch beten!

Dann wurde ich ins Büro des Direktors gebeten, der von meiner Malerei und meinem Blog erfahren hat und als er sie sah, hatte er nun völlig andere Pläne für mich. Marketing, Fotoshooting, Hilfe bei der Aufstellung eines eigenen Blogs, eventuell der Verkauf meiner Bilder auf der Ranch, … es war so viel dabei, dass ich mir dachte ‚okay, schauen wir mal, was nach den drei Wochen noch passiert‘. Aber trotzdem war ich sehr geschmeichelt und interessiert und würde ich freuen, wenn sich da noch etwas ergibt ;o)

Nach dem leckeren Mittagessen, dass die Küche den Volontairen à la carte gezaubert hat, kam dann eine weniger einfache Aufgabe auf uns zu: das Gehege der Pinselohrschweine 15 cm tief ausstechen und dann mit neuem Sand auffüllen. Ich brauche wohl hier nicht erwähnen, welche Geruchswolken sich da aufgetan haben … zum Glück war es heute sehr kühl (ca. 24 Grad). Wenn es wie Montag 40 Grad gehabt hätte, wären wir wohl reihenweise aus den Schuhen gekippt ;-D Da wir aber heute nicht fertig wurden, geht es morgen munter weiter.

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Aber ein leckeres Straußensteak muss auch verdient werden, daher haben alle Helfer fleißig angepackt.

Ich darf mich ja gar nicht beklagen, denn ich wusste, was auf mich zukommen würde. Doch ich wurde relativ rasch abgezogen, um den letzten Tag mit den weißen Tigerbabys im Garten rumzutollen. 45min Marathonschmusen, Kuscheln, Fotografieren, Schmunzeln, Filmen, Lachen, … bevor sie aus unserem Heim in die Gehege umziehen mussten, wo wir sie dann nicht mehr so oft streicheln können werden. Ich habe ihre kläglichen Versuche zu Brüllen aufgenommen, da es so putzig war und wenn ich in Wien bin, werde ich es in die Soundkloud stecken oder auf Youtube, damit ihr es genießen könnt ;o) Aber wie gesagt, sie sind noch top secret und daher kann ich euch diese Woche noch nicht mit Fotos beglücken 😉

Aber als Trostpflaster, ein großes Exemplar aus der Zucht:
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Übrigens: es handelt sich hier NICHT um Albinoexemplare! Albinos haben IMMER rote Augen! Diese Rasse ist leider im natürlichen Habitat ausgestorben, aber hat wirklich in der Natur gelebt und war keine Laune dieser ;o)

Das tolle an der Arbeit hier ist, dass wir auch immer sehr viel Neues über die Tiere erfahren. Heute hat Nil – einer der permanenten Spezialisten hier – uns seinen neuen Fund präsentiert:

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Dieses 3cm große Skorpiönchen gehört zu den giftigsten Exemplaren der Welt. Nil hat ihn in seinem Kastenzimmer gefunden, als die Katze damit spielte :-O. Er erklärte uns, dass sein Gift so stark ist, da nur ein Stich 100 Ziegen töten könnte – wenn ich richtig verstanden habe. Die Erklärung der Bemessung des Giftes war sehr komplex gestaltet. Fakt ist, dass man bei einem Skorpion an zwei Dingen einschätzen kann, wie gefährlich er tatsächlich ist: 1) die Scherengröße: da er seine Beute so lange halten können muss, bis sie nicht mehr fliehen kann, zeigen große, dicke Scheren, dass er entweder ungiftig oder nur ein leichtes Gift hat (also für den Menschen unbedenklich oder nur unangenehm). Kleine hingegen, dass er hoch giftig ist, da er es nicht nötig hat, zu warten.
2) Die Größe und Dicke des Stachelschweifes: je dicker und größer, desto giftiger. Diese beiden Parameter sind somit voneinander abhängig.

Ich hoffe, mein heutiger Beitrag ist nicht zu lange geraten 😉

Aber natürlich hänge ich hier noch ein tolles Foto von meinen animal encounters an ;o) Enujapta meets:
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Ich sagte doch, die Lemuren haben mir eine neue Frisur verpasst ;o) Hier die Ringschwanzkattas.

Gut, dass wars für heute! Macht bitte Werbung für mich! Ich würde mich auch über Newsletteranmeldungen und weitere Kommentare freuen – ihr seid sehr fleißig bis jetzt! Danke!

Schweizer Grüße

Ich freue mich, dass ich auch in der Schweiz Leser gefunden habe:

Rezension auf ZAP

Einmal Protzen erlaubt?

Platz 1 für die Neuerscheinungen im Genre Science Fiction 2013 auf Lovelybooks!
Ich habe mich wahnsinnig gefreut!

Vielen Dank für euere Unterstützung da draußen!

Anhang 1-6

Sophie R. Nikolay

Ich möchte diesen Beitrag einer ganz tollen Frau widmen, die mich
gefördert und unterstützt hat und … wer weiß, ohne die wohl auch
Enujaptas Fluch nicht beim Verlag und in Taschenbuchformat in
euren Händen gelandet wäre.

Daher vielen, vielen Dank für deine Hilfe und strenge Hand ;o)

Sie hat übrigens auch eine Range an ganz tollen und vor allem
knisternden Romanen. Schaut doch mal bei ihr vorbei:

Sophie R. Nikolay

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In den nächsten Tagen startet sie auch ein tolles Weihnachtsgewinnspiel! Schaut vorbei!

Enujapta auf Japanisch!

Ich musste Grinsen und wollte euch das nicht vorenthalten:

Anhang 1-2

 

DER TRAILER

Endlich ist es soweit! Ihr habt lange warten müssen, aber seid gewiss,
dass niemand so darunter gelitten hat, wie ich selbst ;o)
Anbei darf ich euch den Trailer präsentieren und ich möchte das ihr auch
auf den eigens geschriebenen Soundtrack von Leonhard Helmschrott achtet.

TRAILER ZU ENUJAPTAS FLUCH

Ich möchte mich für das tolle Team und die Zusammenarbeit bedanken

Vor allem an Alexander Baldreich und Wito Rohler!

Würde mich unheimlich über Kommentare dazu freuen.

Wer nun Feuer und Flamme ist, hier könnt ihr das Buch kaufen:

AAVAA-Verlag
Amazon

Weltbild
Thalia

Und in jedem anderen Online-Bookstore oder Buchhandlung unter:
ISBN: 978-3-8459-0886-1 (Taschenbuchformat)
Es steht als eBook (PDF, ePub, mobi) für 6,99 Euro
und als Taschenbuch (Standard, Großdruck oder beim Verlag
auch als Kleindruck à 4,95 Euro) 11,95 Euro zur Verfügung.

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Interview mit Legimus

Legimus

Es ist mir eine Freude und Ehre, euch auf mein aller erstes Onlineinterview auf der
Bloggerplattform von Legimus aufmerksam zu machen:

Zum Interview

Des Weiteren möchte ich euch zu dem Weihnachtsgewinnspiel von Legimus einladen,
wo es auch mein Buch ‚Enujaptas Fluch‘, sowie Lesezeichen von mir zu gewinnen
geben wird ;o)

Zum Weihnachtsgewinnspiel

 

Geburt eines Trailers XI

So ihr Lieben, ich darf euch mitteilen … das nächste Mal ist es endlich soweit ;o) Der Trailer wird gelüftet ;o) Gemein – ich weiß – aber da müsst ihr nun durch.

Ich dachte mir, ich gebe euch noch einen Einblick, warum es so lange gedauert hat, obwohl wir bereits im Mai gedreht haben.

Leider ist es in einem Team so eine Sache. Nicht jeder sitzt däumchendrehend zu Hause und wartet angestrengt darauf, endlich, endlich einen Trailer drehen zu dürfen. Jeder hat noch parallele Aufgaben, Arbeiten, Reisen und manchmal ist man auch darauf angewiesen, unendlich lange zu warten, bis man Dinge von dem anderen bekommt, damit man weitermachen kann. Oder man hat einfach kurzzeitig schlichtweg keine Lust, daran zu arbeiten – das soll es auch geben …

Des weiteren neigt jeder Typ Mensch dazu anders zu arbeiten. Der eine weiß, was Zeitmanagement ist, der andere tut sich mit diesem Begriff noch schwer, einer kann mit Druck nicht umgehen, der andere blüht erst bei einem Tritt in den Allerwertesten auf. Da ich im Team Menschen hatte, die mir auf freiwilliger Basis meist kostenfrei ihre Freizeit geopfert haben, musste ich mich ungeduldige Person oft selbst ermahnen, niemanden zu vergraulen.

Auch bei Mangel an Kommunikation bleibt viel Zeit hängen … hab ich schon erwähnt, dass ich die ungeduldigste Person auf Erden bin und ich schon verlangt habe, bei dem Wort Platz für ein Foto von mir im Duden frei zu machen? Daher vielen Dank an mein Trailerteam – dass ihr es mit mir und meinen impulsiven Ausbrüchen ausgehalten habt ;o)

Nicht zuletzt ist das Zauberwort –Perfektion. Oft wurden Szenen doppelt, dreifach oder noch öfter überarbeitet und dann abgestimmt. Und dies alles führte dazu, dass das Projekt leider viel länger dauerte, als es sollte … doch es kam noch schlimmer. Und wenn ihr meint, was könnte noch schlimmer sein? Tja, wenn zwei im Team auf keine Lösung kommen und einer sich von einen auf den anderen Tag aus dem Projekt ausklingt und nicht mehr erreichbar ist.

So geschehen beim Sorgenkind Nokimis – dem 3D-Modell Raumschiff für Enujaptas Fluch. Hier kamen Dateiformatdifferenzen, verschiedene Techniken und Programm ins Spiel und wenn zwischen den Teams ein halbes Land liegt, wird es umso schwieriger. Somit musste Ersatz her.

Diese verzweifelte Situation hätte fast das Aus von der Weltraumszene gebracht, wo doch das Grobgerüst des Modells fertig war und nur die maps und die Textur fehlten (was auch immer ;o).

Und da erschien ein Ritter auf seinem weißen edlen Pferd. Ein typ Mensch, der alles lernt, was er gerade nicht kann oder noch vertieft, was er mal wusste, um Menschen in Not aus der Klemme zu helfen und das einfach so aus Vergnügen. Und glaubt mir, ich bin noch nicht vielen Menschen, wie seiner Freundin Stephi und ihm begegnet – also wenn ihr so jemanden kennenlernt, dann schätzt euch als reiche Personen ein ;o)

Also kurz gesagt, Dariusz rettete Nokimis und macht noch dazu auch die Homepage für mich – unendlichen Dank!
Aber wenn wir schon dabei sind, möchte ich hier nochmals mein geniales Team vorstellen:
Alexander Baldreich: Regie, Drehbuch, Schnitt, Color Grading
Wito Rohler: Special Effekts, 3D Grafiken
Soundtrack: Leonhard Helmschrott
Visagisting: Alice Retzl
3D Modell Raumschiff: E.B. und Dariusz Scharsig
mit freundlicher Unterstützung der Rosengärten Hirschstetten, Schlachthof Ehm, DJ-Verleih, Acryplex, …

So das wars – die Serie ist zu Ende und der Trailer kann enthüllt werden! – Das nächste Mal ;o)

 

Aber hier der Teaser, viel Spaß:

Ausschnitt zum Trailer zu Enujaptas Fluch

Enujapta meets Manfred Baumann!

Der international tätige Starfotograf Manfred Baumann
aus Wien hat ebenfalls ‚Enujaptas Fluch‘ mit nach Hause genommen!
Was für eine Ehre! Viel Spaß beim Lesen und vielleicht wirft
auch Nelly, seine Frau, einen Blick hinein – würde mich freuen!

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Geburt eines Trailers X

Wahnsinn – Teil 10 bereits! Ihr seid fantastisch, wenn ihr am Ball geblieben seid – tut mir doch einen Gefallen und teilt meinen Bloglink mit euren Freunden, denn bald ist es soweit, und das Geheimnis wird gelüftet. Also drückt mir die Daumen, dass ich nicht zu viel verspreche und nichts (mehr) schief geht ;o)

Gut, der Drehtag war nun fast da, doch zwei Tage davor ereilte mich eine Email vom Drehort:

„Liebe Frau Ealain, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass unsere Nebelanlage defekt ist und wir sie nicht selbstständig wieder in Stand setzten konnten. Wir mussten eine Firma beauftragen, die erst in 10 Tagen kommt. Daher waren wir gezwungen auch die Baumfarne im Park restlost zu beseitigen und in geschützte Palmenhäuser zu stellen.
Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Erfolg mit ihrem Trailerdreh.“

Ich weiß ja nicht, wie es euch bei so einer Nachricht gehen würde, aber bei mir ging eine Bombe hoch, wie in meinem zweiten Buch ‚Ich bin … das Ende“. Ich musste mich sehr darauf konzentrieren auf der Sachebene zu bleiben, während mein inneres Ich schrie, brüllte und beleidigte, was das Zeug hielt, egal welchen Interviewpartner ich an der Strippe hatte.

Plan B musste her:
1) Besorgung einer Nebelmaschine aus dem DJ-Bedarf – ja, ihr habt richtig gelesen

2) Komplexerer Dreh mit mehreren Waldstücken und partieller Einschränkung

3) beten und hoffen, dass wir es hinbekommen

4) hoffen und beten, dass … eh schon wissen

Auch der DJ-Bedarf hatte erbarmen, verrechnete mir nur einen Verleihtag und dann ging es los.

7:15Uhr Schminken, danach Treffen mit dem Filmteam, den Assistenten (meinen Eltern und einer sehr engagierten Mitarbeiterin des Parks) und ab 10:00Uhr der Schaulustigen ;o)

Es war ein sehr lustiger, aber auch anstrengender Drehtag mit mehreren Drehorten, Einstellungen und Fotos. Leider weiß ich bis zu diesem Moment, wo diese Worte von meinen Fingern fließen und vielleicht auch, wenn gerade DU das liest, nicht, ob sich all die Organisation, der Horror, der Einsatz, der Schweiß, der Stress, die innerlichen Ausbrüche … gelohnt haben ;o)

Fabienne in Action:

Final_kl

 

Das Ende rückt näher und bald wird der Trailer präsentiert. Ich würde mich freuen, wenn ihr mit dabei seid ;o).

Geburt eines Trailers IX

Ich stand vor dem eingefrorenen Schweineblut und bekam es bereits mit der Angst zu tun. Würde es stinken, sobald es aufgetaut ist? Würde ich mir das tatsächlich ins Gesicht tropfen lassen? Ich zweifelte im Moment, ob ich bei klarem Verstand war. Doch ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als der Fleischhauer vor meinen Augen den Eimer öffnete. Mein Atem stockte? Aber … was habt ihr denn erwartet? Es war ein roter Eisklumpen, nicht mehr und nicht weniger. Er wendete ihn und der Klotz knallte mit einem Karacho auf die weißen, sterilen, noch sauberen Fliesen. Doch der Aufprall verursachte bereits die neugierige Vorkunde – klitzekleine Eissplitter, die bei Kontakt mit dem Boden zu schmelzen begannen und rote, blutige Schlieren vor mir hinterließen.

„Einen Liter also?“

Ich nickte nur noch verunsichert. Dann fing er an, mit seinem Beil auf den Blutwürfel einzuschlagen und meterweit sprühte es roten Eisregen. Ich ertappte mich, wie ich Zentimeter für Zentimeter immer mehr in Richtung Wand auswich und die Flocken mich immer nur um Haaresbreite verfehlten. Nah Mahlzeit, ihr Lieben! Die Prozedur wollte und wollte einfach kein Ende nehmen. Als nur noch ein ca. 30cm langer, 10cm breiter Klumpen übrig war, gab er diesen samt ein paar halbaufgetauten, gelartigen Slimys in den weißen Kunststoffeimer und übergab ihn mir, als ob dies nichts wäre. Ich muss wohl nicht erwähnen, wie verdammt flau mir im Magen war. Die Hand konnten wir uns leider nicht mehr geben … leider. Trotzdem war ich total dankbar, denn dieser Schlachthof war meine letzte Möglichkeit an Blut für den Trailer zu gelangen und immerhin war der Herr dazu bereit, sich auch Zeit für mich zu nehmen und sich blutig – ähm – schmutzig zu machen.

Auf meine Anfrage, was ich schuldig sei, meinte er, kein Problem, geht aufs Haus ;o)

So meine Lieben – danach selbst mit dem Auto zu fahren, war mit sehr starker Konzentration verbunden. Einerseits war mir – sorry – ‚klotzübel’ und andererseits bestand die einzige Sorge in diesem Moment: Was ist, wenn mich die Polizei aufhält und den Kofferraum öffnet, wo sich ein riesiger blutiger Eimer befindet?

„Ach, dass ist nur etwas Blut für Dreharbeiten, Herr Polizist?“ Grins?

Ist zum Glück nicht passiert und ich darf euch auch mitteilen: Blunzenblut ist vorbehandelt und bleibt flüssig. Noch dazu fängt es nicht zu stinken an. Das weiß ich, weil meine Mutter es in eine Sprühflasche mit einem Suppenlöffel eingefüllt hat, als ob es für sie Marmelade wäre – so, dann war mir wieder schlecht …

Hier noch ein Shot der Laufszene von Fabienne:

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So, nächste Mal wird es wieder etwas bekömmlicher, versprochen ;o)

Enujapta meets Rom!

Ein wunderschöner Schnappschuss vor dem Trevibrunnen ;o)

Vielen Dank Stephi!

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Geburt eines Trailers VIII

Der Mann machte klar, dass er nicht wusste, was ich meinte: „Was? … wollen Sie?“ Tja, und ich überselbstbewusste, freche, aufmüpfige Blondine sag lapidar – leicht gestottert wohlgemerkt – „Etwas Blut? Sie haben doch gesagt, ich solle vorbei kommen?“ Lästig wie damals mein linkes Knie zu zucken begann, aber solange es nicht die Augenbraue ist, komm ich damit klar – Flucht war ohnehin aussichtslos ^^

Der werte Herr drehte sich zur Tür und schrie: „Da is’ wer, der wegen Blut kommt! Weißt du was davon?!“ Von der Antwort drang nichts zu mir durch, doch er widmete sich wieder meiner Person: „Das tut mir jetzt leid, wir haben es verschwitzt und das Blunzenblut bereits eingefroren. Warten Sie einen Augenblick.“

Eine gefühlte halbe Stunde später in dem gemütlichen Heim, brachte er einen (schätzungsweise) 20l Eimer in weiß mit und stellte ihn vor mir ab.

„So, viel Spaß damit“, kam ein leicht schelmisches Grinsen. Noch bevor er wieder verschwand, lenkte ich sofort leicht überfordert ein: „Das kann nicht ihr Ernst sein – ich kann doch nicht den ganzen Kübel mitnehmen – ich brauch ja nur ca. ½ bis 1 Liter. Was mache ich mit dem Rest?“

„Kein Problem, das geht schon auch als Dünger durch oder sie schütten es weg.“ Horrorbilder erschienen in meinem Kopf, blutverschmierte triefende Wiesen, eine vollgesaute Toilette, Blutspuren über dem Parkett —– AAAAAHHHHHHHH!

Nun wurde ich professioneller: „Bitte, bitte, bitte! Ich brauch wirklich nur einen Liter.“ Und der verzweifelte Hundeblick schien Wirkung zu zeigen.
Doch noch war mir nicht bewusst, was nun auf mich zukommen sollte …

Blut

Wollt ihr es wirklich wissen? Dann schaut in den nächsten Tagen wieder bei mir rein, wenn es heißt ‚Geburt eines Trailers IX’

Geburt eines Trailers VII

Gut, liebe Blog-LeserInnen ;o) Haltet euch fest, der heutige Beitrag ist nichts für schwache Nerven. Könnt ihr Blut sehen? Seid ihr sicher? Habt ihr gerade gegessen? Dann schaut doch bitte in ein paar Stunden wieder vorbei, denn es wäre schade um das Handy/den Laptop/PC/ die Tastatur ;o)

Der Drehtag kam schnellen Schrittes näher und ich überlegte mir, wie ich für die Bluthustszene und die Schreiszene zu Beginn Blut her bekomme. Das Kunstblut beim Faschingsbedarf fiel durch, da ich das schon zu Hause hatte und einfach zu hell war. Dann eine Eigenfabrikation mit Zimt, Vaseline und Co.? Ohne mich. Und was tun richtig faule Menschen, wenn sie etwas nicht selbst machen wollen? Ja, sie kaufen es. So machte ich mich auf die Suche nach Schlachthöfen, das konnte ja nicht so schwer sein – dachte ich mir zumindest.
Weit gefehlt! Es wird nämlich kaum noch überall geschlachtet oder das Blut aufgehoben. Es hat viele Telefonate gekostet und als ich dann den Drehtag am Sonntag hatte und am Samstag den Termin für das Blut bekam, war ich wieder am Zittern, ob sich das bloß ausginge.

Es war der Samstag, als ich mich recht früh auf den über einstündigen Weg machte, um echtes Schweineblut zu besorgen. Ein Samstag, der mir ewig in Erinnerung bleiben wird. Ich kam im vorerst verlassen wirkenden Schlachthof an und schritt vorsichtig in den Innenhof. Keine Menschenseele. Wo findet man einen Schlächter – ähm – Fleischhauer, wenn man ihn sucht? Richtig – in der Schlachthalle. Sie war gleich zur rechten Seite, daher ging ich vorsichtig in diesen übergroßen Raum, der vollends mit weißen Fliesen verkleidet war. Es war sauber, roch aber nach Blut und Vieh. Mir lief eine Gänsehaut über den Rücken, da nur Teile des Raumes beleuchtet waren. Ich rief vorsichtig: „Hallo? Ist da jemand? Ich komme wegen dem Blut.“ Und schon als ich es ausgesprochen hatte, wurde mir mulmig und die Worte hallten noch immer im Raum nach. Keine Antwort. Es war so still, dass ich sogar meinen Atem hörte. Dann öffnete sich am anderen Ende der Halle eine Tür – ausgerechnet im Dunklen, wo ich nur eine Silhouette erkennen konnte. Ein Mann mit Schürze und in seiner rechten Hand … ein Beil …

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Tja, da müsst ihr jetzt durch, in den nächsten Tagen geht es weiter ;o)

Meet and Greet auf der FBM 2013

Liebe Freunde, Interessenten und Fans ;o)!

Ich möchte euch darüber informieren, dass ich am Samstag, dem 12. Oktober
extra von Österreich nach Frankfurt zur Buchmesse komme.
Im Gepäck werde ich eine Ladung Bücher und Lesezeichen mitbringen,
bewaffnet mit eindeutigen T-Shirts mit dem Cover von ‚Enujaptas Fluch‘
werdet ihr mich also erkennen und könnt bei Interesse auch ein
signiertes und gewidmetes Exemplar von ‚Enujaptas Fluch‘ mit nach
Hause nehmen. Gratis Lesezeichen passend dazu inklusive ;o)

Daher, falls ihr gerne ein persönliches Gespräch wünscht, oder mich
verrückte Frohnatur einmal live erleben wollt, dann würde ich mich freuen,
wenn ihr euch bei mir meldet, dann können wir uns etwas ausmachen:

celeste@celeste-ealain.com

Ich bin aber auch beim Meet & Greet, dass Astrid und Annette organisiert haben:

Ich werde auch zu Astrid und Annette (ebenfalls Autorinnen auf Bookrix)
im mittleren Innenhofeingang der Halle 3 um 13:30 Uhr dazu stoßen ;o)

Treffpunkt/Infos

lg Celeste

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