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Mehrband vs. Einzelband

Meine Lieben!

In letzter Zeit denke ich etwas über das Thema Bände – Ja/Nein nach. Ich habe als Autorin nun sowohl zusammenhängende Bände als auch Einzelbücher verfasst und kenne für mich nun die Vor- und Nachteile daraus.

Einerseits verkaufen sich Bände offenbar besser, da die Gesellschaft sich – wie die Filmwelt bestätigt – von den Filmen zu den Serien entwickelt. Und sobald Teil 1 ein Knüller ist, werden relativ automatisch auch die anderen Folgen gekauft, selbst wenn sie schwächer sind oder an den 1. Teil nie wieder rankommen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ^^
Im Vergleich dazu sind Einzelbände schwerer zu verkaufen, da die LeserInnen sich längeres Lesevergnügen wünschen, mehr Infos zu den Charakteren und wissen wollen, wie sich alles weiterentwickelt …
Der Nachteil an mehrteiligen Bänden ist wieder, dass von Anfang an der Plot für alle Teile zumindest ansatzweise im Kopf sein muss. Bereits ab Beginn der Serie müssen Hinweise nach und nach vorbereitet und dann die Zusammenhänge offenbart werden. Die Bände müssen sich steigern, den/die LeserIn überraschen, was für den Autor oder die Autorin sehr viel Druck auslöst, um den Ansprüchen gerecht zu werden, den/die LeserIn nicht zu enttäuschen und langfristig zu halten.

Was habt ihr zu diesem Thema zu sagen? Ich wäre wirklich neugierig 😉 Schreibt mir doch ein Kommentar!

Wahrscheinlich kommt mir dieser Gedanke, da im November 2017 Teil 3 meiner ISAY-Saga erscheinen wird und ich nach so langer Pause zu den ersten zwei Teilen große Angst habe, wie er ankommen wird, ob er qualitativ an die ersten rankommt oder sie sogar übertrifft. Diese Spannung ist förmlich in der Luft spürbar, weil man nicht versagen will und den LeserInnen schöne Lesestunden bereiten möchte.

Aber was kann man dagegen tun? In meinem Fall ablenken 😀 Ich habe eine kleine Überraschung mit einer lieben Bloggerin für Weihnachten vorbereitet. Ich weiß, dass ist noch lange hin, aber ihr dürft euch freuen, weil es euch alle betrifft ^^. Des Weiteren werde ich heute die ersten Zeilen meines neuen Romans schreiben, der hoffentlich rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse fertig wird. Drückt mir die Daumen!

Eure Celeste

Große Umfrage!!!

Meine Lieben!

Ich weiß, ihr wundert euch schon, warum ihr von mir in diesem Jahr kaum was hört/lest. Leider gibt es Umstände, die mich in meinem kreativen, frohen Schaffen derzeit sehr einschränken, aber ich gelobe Besserung und bemühe mich, wenn ich schon den Blog nicht regelmäßig führe, zumindest die angekündigten Bücher voranzutreiben 😀

Wo wir auch beim Thema sind. Ich könnte wieder einmal eure Meinung brauchen. Mein Roman „Zum Androiden geboren“ wird Ende April/Anfang Mai erscheinen und ich bastle energisch am Klappentext. Wie ihr wisst, tu ich mir da immer am schwersten. Daher kommt ihr ins Spiel. Welcher der beiden Klappentexte spricht euch mehr an?

 

Version 1:
Stacy kann dem neu aufkommenden Trend, Roboter in jedem Bereich des Lebens einzusetzen, einfach nichts abgewinnen. Die elektronischen Helfer führen dazu, dass soziale Kontakte kaum in der Lage sind Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorzubringen. Dennoch arbeitet sie in dem Unternehmen ihres Vaters, das Freudenroboter herstellt. Als ihr jedoch durch einen ominösen Fremden rätselhafte Daten zugespielt werden, beginnt sie an der Seriosität des Unternehmens zu zweifeln. Hält das Unternehmen die Grenzen des menschlich Vertretbaren ein oder ist es längst in illegale Machenschaften abgerutscht, die ein Verbrechen an der Menschheit darstellen? Zu spät erfährt Stacy wie tief sie persönlich in diesen Ereignissen verstrickt ist.

In diesem Roman werden illegale Machenschaften, Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selbst zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft …

Version 2:
Gefangen in einem fremden Körper, in einer ungewissen Zeit, ist eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Wer ist sie, woher kommt sie und wer hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist? In einer entemotionalisierten Gesellschaft, in der soziale Kontakte kaum noch Freundschaft, Liebe und Verständnis hervorbringen, werden unentwegt elektronische Helfer produziert, um das Leben des Menschen einfacher zu gestalten. Aber wird dieses Ziel auch tatsächlich dadurch erreicht oder entfremden wir uns dadurch nur mehr?

In diesem Roman werden illegale Machenschaften, Verbrechen an der Menschheit aufgedeckt, die sie sich selbst zuzuschreiben hat. Fantasy stößt hier auf kalte Science Fiction, Liebe auf metallene Grenzen. Die Frage nach dem was menschlich ist wird hier auf unkonventionelle, eindringliche und gerade deshalb unterhaltsame Weise aufgeworfen. Tauchen Sie ab in eine mögliche Zukunft …

 

Und hier ist die Abstimmung:

Welchen Klappentext findest du ansprechender?

 

Achtung! Es können noch Fehler sein, da ich die Textentwürfe noch nicht dem Korrektorat übergeben habe, also nicht wundern, falls etwas hineingeschlüpft ist 🙂 Gerne könnt ihr mir auch Vorschläge machen, falls ihr noch das eine oder andere als verbesserungswürdig erachtet.

Wer nun neugierig auf die ersten 11 Kapitel des Romans ist, kann hier einen Blick hineinwerfen, während noch das Lektorat fleißig arbeitet: ZUM ANDROIDEN GEBOREN

Vielen, vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!
lg Eure Celeste

Gewinnspiel: Sag es der Welt!

Meine Lieben!

Anbei möchte ich euch die Textauszüge präsentieren, die bei mir für das Gewinnspiel ‚Sag es der Welt‘ eingereicht wurden:

1) Ich möchte Celeste Ealain von ganzem Herzen danke. Der Grund ist, dass sie mich echt zu Tränen gerührt hat, bei unserer ersten Begegnung. Sie war sehr überrascht, dass ich ihr erster größter Fan bin, aber meinen größten Wunsch hat sie mir erfüllt, ohne zu fragen warum und das fand ich so besonders. Ich freu mich wenn ich sagen kann „Hey, dieses Buch ist von meiner Lieblingsautorin, lest es, es ist ehrlich gut.“ Ich bin froh, sie kennengelernt zu haben.

2) Ich hatte Jahre, um mich auf deinen Tod einzustellen. Und doch riss er mir den Boden unter den Füßen weg. Der Tod ist Nichts, auf das man sich vorbereiten kann. Das verstehe ich jetzt. Vielleicht aber war es das Beste, dass du von uns gegangen bist. Du hättest es nicht verdient, weiterhin so zu leiden.

Du fehlst mir jetzt schon schrecklich und wirst es immer tun. Aber das ist okay, denn ich weiß, dass es dir jetzt gut geht, wo auch immer du jetzt sein magst. Du wirst für immer einen Platz in meinem Herzen einnehmen. Ich liebe dich, Opa.

Dein kleines Mädchen

3) Mein besonderer Dank gilt der jungen Autorin dieses Buches. Celeste gab mir die Möglichkeit, ihre Werke von Beginn an mitzulesen, sie bei ihrer  Arbeit durch konstruktives Feedback zu unterstützen und sie damit in ihrer Leistungsentwicklung vielleicht  ein bisschen anzuspornen. Es machte mir eine besondere Freude, dass ich dadurch all ihre Romane lesen durfte und als kritischer Beta-Leser ihrer Werke  bei ihr mit meinen Rezensionen immer auf äußerst aufmerksame Ohren gestoßen bin. Auch bei Handlungssequenzen, die sich mir nicht sofort positiv erschlossen,  reagierte Celeste immer aufgeschlossen auf meine Kritik.

Vielen Dank für die Zusammenarbeit der letzten Monate!

4) Ich habe über Facebook drei ganz liebe Frauen (wir sagen unter uns Mädels) kennengelernt. Wir führen zusammen eine Fanpage für eine Autorin und ich habe die drei Mädels so in mein Herz geschlossen, dass ich ihnen auf diesem Wege DANKE sagen möchte und ihnen sagen möchte, dass ich sie alle drei liebe und sie so wahnsinnig in mein Herz geschlossen habe.
Also liebe Sina, liebe Carla und liebe Franzi! Ich liebe euch so dolle! Schön, dass es euch gibt und Danke für eure Freundschaft! Luv ya sweethearts! <3

5) Ge“DANKEN“ an die Sterne

Ein jeder sie kennt und oft daran denkt.
Der Blick hinauf ins Firmament.
Für alle leuchten diese Sterne,
für persönlich nimmt man sie gerne.
In der traurigsten Niedergeschlagenheit,
der Stern als Trost, steht stets bereit.
Verstorbene die man sehr geliebt,
ein Plätzchen in den Sternen gibt.
Sterne, die einem so viel geben,
sie verschönern unglaublich jedes Leben.
Inspiriert von Liebe, Treue, Hoffnung und Frieden,
ein Blick in die Sterne und wir sind zufrieden.
Das besondere Leuchten auf all dieser Welt,
so etwas Schönes und das ohne Geld.
Jetzt teile ich meine Gedanken mit all den schönen Sternen, will mich heute bedanken!!
Gewidmet meiner lieben Oma
Marianne Wiener

 

Wir hatten zwar 100 Wörter ausgemacht, ein paar schlagen jedoch um ein ‚Euzerl‘, wie wir hier so schön sagen, drüber und ich werde ausnahmsweise ein Auge zudrücken, weil es im Rahmen ist. Ich hoffe, für alle TeilnehmerInnen ist das in Ordnung ;o).

Ich muss sagen, ich schwöre hoch und heilig, dass ich diese Inhalte nicht mitbeeinflusst habe und ich bin total berührt und auch geplättet, dass ich solch liebe Rückmeldungen auch von Fans und Lesern erhalten habe. Ihr seid alle Spitze da draußen! Dennoch sind mir alle Beiträge gleich wichtig, dass möchte ich betonen und sollten Beiträge zu meiner Person es unter die besten drei schaffen, sollte ich wohl der Fairness halber das Los entscheiden lassen :o) Ich hoffe, das ist in eurem Sinn, denn mit diesen lieben Inhalten hatte ich nicht gerechnet ;o)

Hier nun zur Abfrage, ihr habt bis 30. November Zeit zu voten, welcher Beitrag euch am besten gefällt:

Welcher Beitrag soll bei 'Sag es der Welt' erscheinen?

0,99 Euro Aktionen

Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich wieder einen kleinen Einblick in die Welt des Selfpublishing gewähren. Ich habe ja nun zum zweiten Mal den Versuch gewagt eine 0,99 Euro Aktion über www.xtme.de zu starten, um den Verkauf meiner Bücher zu bewerben. Diesmal eine einwöchige Aktion mit Werbung über 7 Tage und einem eigenen Artikel zu mir.

Nach diesen zwei Anläufen ist mir erneut klar geworden, warum man sich nicht „unter Wert“ verkaufen soll. Das mag nun hochnäsig wirken, aber der Hintergrund ist ein anderer. So wie ich das Kaufverhalten deuten würde – 100%ig sagen kann ich es natürlich nicht 😛 – sind jene Käufer, die über diese Aktion kaufen zumeist eBooksammler, die einfach der Sammelleidenschaft erlegen sind, möglichst viele Schnäppchen ausnutzen und zugreifen, wo es nur geht. Ob sie die Bücher bei der hohen Anzahl an Auswahlmöglichkeiten auf ihrem Readern dann lesen ist fraglich. Des Weiteren, wer sagt, dass sie dann den Stil und das Buch so schätzen, um beim nächsten Werk des Autoren mehr auszugeben? Warum sollten dieser Leser das tun, wenn es ständig weitere 0,99 Euro-Schmöcker zu finden gibt? Ich glaube also, dass die Bindung zum Leser bei dem Konvolut an Käufern durch die Aktion eher gering einzuschätzen ist.

Der nächste Effekt: billige Bücher lösen bei einem Großteil der Leser die Empfindung aus: Da muss eine niedrige Qualität dahinter stecken, da ist was faul oder warum hat der Autor das nötig, wenn das Buch wirklich gut ist? Skepsis macht sich breit und man macht einen Bogen um den Autor und das Buch.

Und zuletzt und das ist sicher das Unangenehmste: Was, wenn einer deiner Fans oder regelmäßigen Leser das Buch zu dem Höchstmaß gekauft hat und nun sieht, dass es im Angebot ist? Kommt da nicht Enttäuschung und Ärgernis zustande?

Ich denke mir, diese Aspekte müssen auf jeden Fall beäugt werden, wenn man diese Schiene betritt, denn gewiss sind die Verkäufe enorm hoch (wohlgemerkt mit niedriger Tantieme, also kaum einem Gewinn), man hat mehr Aufmerksamkeit, aber zu welchem Preis? Und ob da neue Leser dazu gewonnen werden, steht in den Sternen.

Wie seht ihr das als Leser oder welche Erfahrungen können andere Autoren hier beitragen? Immer her mit euren Meinungen.

lg C

buchaktion

Coverumfrage!!!!!!

BITTE HELFT MIT!

Meine Lieben!

Was Covers angeht bin ich die falsche Person für Entscheidungen, denn ich scheine zwar ein Gespür zu haben was MIR gefällt, aber nicht, was der Mehrheit da draußen gefällt und welches sie eher kaufen würden ;o)

Daher nun eine Umfrage und ich hoffe, ganz viele machen mit:

Welches Cover für den Roman ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ gefällt euch besser:

1)                                                             2) 

DVRM_kl_BX       DVRM_klein

Welches Cover gefällt euch besser?

 

Urheberrechtsschutz

Hallo ihr Lieben!

Aus gegebenem Anlass wurde ich in letzter Zeit mehrfach gefragt, wie ich meine Werke urheberrechtlich schütze. Immerhin halte ich in meinen Werken sogar einen doppelten Schutz fest. In vielen Foren und Beiträgen auf diversen Blogs und Plattformen gibt es ein Konvolut an Möglichkeiten und ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es gibt Varianten vom offiziellen und auch recht kostspieligen Notar, bis zu einfachen Lösungen und Dienstleistern, die ihren Service anbieten.

Ich habe mich für zwei relativ kostengünstige Versionen entschieden:

1) Ich drucke mir meine Erstversion des Buches (egal wie viele Fehler da noch drinnen sind) unter dem Arbeitstitel aus. Am besten doppelseitig und relativ papiersparend. Dann kuvertiere ich es, gebe als Absender und Adressat meine eigene Person an, gehe zur Post und lasse mir das Päckchen abstempeln und zahle dafür. Und das war es auch schon. Der Clou an der Sache, ihr könnt es gleich wieder nach Hause nehmen und habt für immer einen EINMALIGEN Beweis dafür, dass es euer Werk ist, da der Poststempel mit dem Datum versehen ist und solange der Umschlag nicht geöffnet ist, geht es als Urheberrechtsschutz (angeblich) durch.

2) Upload-Plattformen. Ich habe in Österreich meine Werke auf dem www.creativdepot.at abgespeichert, wo man sogar eine Art Urkunde/Bestätigung erhält. Dort ist das Werk dann offiziell mit Länge, Wortlaut und Datum gespeichert. Dieser Service ist gratis, solange es eine gewisse Häufigkeit und Datenmenge im Jahr nicht überschreitet. Leider ist diese Plattform allerdings nur für österreichische Bürger nutzbar.

Ich hoffe, ich konnte euch eine kleine Idee zu diesem Thema geben ;o)

lg C

CR

 

10. Tag ‚TEAIA‘

Tagebuch einer Autorin in Afrika!

Es ist schon bemerkenswert, wie Tiere es spüren, wenn man traurig oder krank ist. In dem Haus wo ich wohne leben auch zwei Katzen und zwei Hunde. Und obwohl ich mich mit den Katzen noch nicht viel beschäftigt habe, ist eine heute zu mir ins Zimmer geschlichen und scheint auch nicht gehen zu wollen. Es hat mich gerührt, als sie sich zu mir ins Bett gelegt hat und sich streicheln ließ. Ich hab noch nie so ein weiches Fell gestreichelt, nicht einmal als Stofftier 😉 Es gibt mir zumindest etwas Trost, wenn ich heute schon nicht die großen Katzen streicheln kann.
Schatz, erzähl Vanilla bloß nichts! Das Schlafzimmer ist weiterhin Tabu!

10.Tag_4

Da ich heute noch flach liege und morgen erst wieder auf die Ranch darf, hatte ich wieder etwas Zeit ein Video für euch hochzuladen. Es dauerte geschlagene 45 Minuten! Es handelt sich um eine verwackelte Aufnahme, als wir den Tigerbrüdern ihre mit Heu gefüllten Kartons fürs Enrichment (Beschäftigung) brachten. Das Heu haben wir aus dem Schafstall von Lenny entwendet 😉

Video Enrichment Tigers

Das Videodrehen werde ich noch etwas bei diesem Aufenthalt üben – versprochen!

Noch ein interessanter Fakt: Schon an Tag drei habe ich begonnen englisch zu denken und zu träumen- schon irgendwie irre, wie schnell das geht. Mal schauen, wie lange ich brauche zu Hause die Leute nicht englisch anzusprechen ;o)

Ich habe auch über die Käfigfotos nachgedacht. Ich bin mir sicher, euch, wie auch mir selbst, huscht hin und wieder der Gedanke durch den Kopf ’solch prächtigen Tiere gehören nicht in Gefangenschaft gehalten, sollten dort hin, wo sie hingehören: in die Freiheit.‘ Aber durch meinen Aufenthalt und der Arbeit auf der Ranch gewinne ich nun auch eine andere Sichtweise hinzu. Wo sie hingehören … die Farmer haben hier fast den gesamten Landstrich für sich gewonnen, in Südafrika ist es noch dazu legal Tiere zu jagen und zu erschießen. Die Bauer nutzen dies regelmäßig um ihre Schafe und Ziegen zu schützen. So werden die Servale, Wüstenfüchse und Luchse immer mehr dezimiert ;-( Natürlich auch die Trophäensammler freuen sich über dieses Recht. Des Weiteren sind die natürlichen Fleckchen Erde so klein, dass die Vermischung der Blutlinien nicht gewährleistet ist. Es gibt keine weißen Tiger mehr in freier Wildbahn. Die Geparden hätten sich bereits dreimal durch Inzucht fast selbst ausgelöscht – natürlich nur durch die Menschen, die ihnen den Lebensraum einschränken. Daher verstehe ich die Bemühungen der Betreuer und den Grundgedanken des Besitzers der Ranch eine gesunde Blutlinie zu fördern und sicher zu stellen, falls es irgendwann ein Umdenken der Regierung geben sollte, dass diese Tiere mehr Raum benötigen und wieder ausgewildert werden sollen. Doch Afrika scheint keinen Frieden zu finden und das System der Demokratie auch schwer umsetzen zu können. Die Hausmädchen hier sagen noch immer ‚Master‘ zu Mr. E, obwohl ich ihn immer wieder erlebe, dass er ihnen sagt, sie sollen es nicht tun. Immerhin leben sie schon über 20 Jahre hier und er hat ihnen sogar ein Haus gekauft. Doch sie sind es gewöhnt und ich habe furchtbare Geschichten zur Apartheid hier gehört, die sich noch vor 10 Jahren hier abgespielt haben. Es braucht also noch lange, bis sich hier etwas endert und ein Umdenken bewirkt werden kann.

Hier ein Foto, wie ich die Otter beim Ottertraining gefüttert habe. Sie lernen täglich Kommandos durchzuführen und es macht sehr viel Spaß die süßen Racker zu beobachten:
9.Tag_2
Was ich an dem Park sehr mag, ist der Indianer Jones Touch und dass man die Raubkatzen von einem Steg aus beobachten kann. So kann man tolle Fotos ohne Zaun machen.

 9.Tag_1

Diese Wallabys soll ich während meines Aufenthalts noch versuchen handzahm zu bekommen. Das wäre natürlich ein Traum ;o) Drückt mir die Daumen!

8.Tag_10

Und da nun die Tigerbabys endlich offiziell sind, hier auch ein paar liebe Fotos! Ein Video mit ihrem Brüllversuch lade ich für morgen bereits hoch ;o)
Sind sie nicht total putzig? Sie sind hier gerade einmal fünf Wochen alt!

12.Tag_2
12.Tag_4
Ich kann nicht beschreiben wie glücklich ich bin!!!
Schade, dass mein Schatz diese Erfahrungen nicht mit mir teilen kann *snief*.

Hier das dritte Baby, dass von der Mutter großgezogen wird. Es ist nicht so happy über Besuch:
14.Tag_1

Ich werde das furchterregende Pfauchen dieses wehrsamen Kerlchens auch noch auf Band verewigen, falls ich nochmal die Chance dazu bekomme ;o)

So, dann hört ihr morgen wieder etwas später von mir, denn ich habe fest vor morgen wieder den Pinsel zu schwingen, denn ich soll das Mambagehege neu dekorieren und streichen und freue mich schon tierisch darauf!

PS:
Liebe Grüße an Moritz! Ich freu mich, dass du meinen Blog täglich besuchst. Falls du mal eine Frage auf der Zunge hast, einfach nur her damit 😉

Lieber Herbert! Ich schätze, du bekommst mehr Souvenirs mit, als du Platz hast ;o) Also mach dich auf etwas gefasst, was du wo anders nicht so schnell bekommen würdest.

Lieber Schatz! Würde mich schon auf so ein Schnurren einstellen ;o) Hätte nichts dagegen! Die Flughunde habe ich mit Obst- Gemüse-Brei gefüttert und anstatt zur Schüssel hinzufliegen, sind sie mühsam heruntergeklettert. Bemerkenswert sind die kleinen Hacken, anstatten den Fingern. Kann man das auf dem Foto erkennen?
Und ich werde in einem Käfig mit den Krokos schwimmen gehen und auf meine Hände aufpassen. Werde versuchen, ob ich ein paar Unterwasserfotos dabei hinbekomme ;o)

Liebe Anni! Danke für deine tolle Werbung ;o) Ich werde auch nach einem Armband für dich Ausschau halten. Jetzt weiß ich ja, was dir so gefällt ;o) Die Flughunde sind recht groß. Ich würde sie um die 35cm schätzen, aber vielleicht bekomm ich noch ein Foto hin, wo ich sie neben mir habe, dann kannst du ihre Größe besser einschätzen ;o)

Lieber Michael! Ja, die Raubkatzen haben es mir angetan. Die Gepardin Malaika und den Tiger Ronny möchte ich unbedingt nochmal streicheln und ein persönliches Foto mit ihnen. Dann muss ich noch einen Schnappschuß mit dem streifenlosen, weißen Bengal hinbekommen. Dann fehlt mir noch das an der Leine führen mit den Gepardenjungs, das Training mit dem Serval und das Füttern der Babykrokos, auf das ich mich auch schon total freue ;o) Welche Fotos wirst du rauskramen?

Lieber Richard! Nun ist es doch passiert. Krankenstand im Urlaub. Was muss ich nun mitbringen? Bekomm ich einen Urlaubstag gut geschrieben? 😉