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Meine erste Blogtour!!!

Meine Lieben!

Erstmalig nehme ich an einer Blogtour teil und freue mich unheimlich 😀 Und natĂŒrlich gibt es was zu gewinnen! Ab Mittwoch geht es los und jeden Tag wird bei einem anderen Blog ein Thema zu meiner Reihe SchicksalstrĂ€ger behandelt. Seht doch vorbei und beteiligt euch daran 😉

WĂŒrde mich sehr freuen, die eine oder andere bekannte Seele dort zu erspĂ€hen ^^

lg Eure Celeste

Blogtour

Zum VergrĂ¶ĂŸern bitte anklicken!

PS: Zu meiner neuen Leidenschaft: Ich bin unter die Autotuner gegangen und darf nun ein Auto mit dem Namen ‚Celeste‘ mein nennen, das ich natĂŒrlich dementsprechend anpasse:

Celeste

Was sagt ihr dazu?

Interview :o)

Meine Lieben!

Dank der modernen Technik und der lieben Maren habe ich nun auch das Interview beim SciFi-Dinner in Hamburg zugespielt bekommen ;o)

Ich muss das mit dem Blickwinkel beim Laptop kĂŒnftig noch ĂŒberdenken 😀 aber ich finde es ansonsten einfach nur genial, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe ;o)

Danke! Und viel Spaß dabei!

Interview von Celeste Ealain in Hamburg 13.12.2014

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Gastbeitrag by Fadenvogel

Hallo zusammen! Es ist mir eine Freude und Ehre, dass eine ganz tolle Bloggerin, die eine große Kritikerin und UnterstĂŒtzung fĂŒr mich ist, meiner Einladung gefolgt ist, um mir ihre Sicht zum Thema Lesen mitzuteilen. Da ich euch stĂ€ndig aus Autorensicht meine EindrĂŒcke kundtue, war es mir ein BedĂŒrfnis auch einmal die andere Seite zu betrachten. Genießt es, so wie ich auch 😀

Über das Lesen!

Celeste Ealain hat mich eingeladen, hier auf ihrem Blog einen Gastbeitrag zu verfassen. Ich habe sofort begeistert zugestimmt. Ich bin ein Fan dieser Autorin und habe auf meinem Blog fadenvogel.de schon einige Male ĂŒber sie berichtet und ihre BĂŒcher rezensiert. Wir haben uns auf der BĂŒchermesse das erste Mal live getroffen und Celeste hat diese Einladung ausgesprochen. Das Thema meines Gastbeitrages sollte das Lesen beleuchten.
Verlier dich in meiner Welt, schreibt Celeste auf ihrer Homepage. Doch was ist das Lesen eigentlich? Wie habt ihr das Lesen gelernt?

Es gibt Menschen, die lesen ununterbrochen. Alles. Die Werbekolumne auf der Cornflakes-Packung, Plakate auf der Strasse, Schlagzeilen am Zeitungskiosk, Schilder, Graffiti, Zeitungen die achtlos in einem Bus zurĂŒckgelassen wurden! Ich kann mich an einen Moment in meiner Kindheit erinnern. Ich bin eine Strasse entlang gelaufen, wahrscheinlich an der Hand meiner Mutter. Ich muss ein Kindergartenkind gewesen sein, denn ich konnte noch nicht lesen. Ich habe mir die erwachsenen Menschen, die an uns vorbei gelaufen sind, angesehen und dachte: „Die können alle schon lesen.“ Genau das dachte ich und ich erinnere mich an das GefĂŒhl. Ich habe um mich herum geblickt und alle Buchstaben, die wie eine fremde Welt fĂŒr mich waren, angesehen und gedacht: „Das können sie lesen, und das da drĂŒben und dieses Schild dort.“ Ich war neidisch. Abgrundtief neidisch. Ich konnte es nicht erwarten, lesen zu lernen. Es kam mir vor wie der SchlĂŒssel zu einer eigenen Sprache, einer mir verschlossenen Welt.

Ich bin bald darauf in die Schule gekommen und wir haben mit den ersten Buchstaben angefangen. Ich kann mich noch an den allerersten Buchstaben erinnern. Es war das O. Wir haben lauter Os geschrieben, wir haben ein Plakat gemalt und es im Klassenzimmer aufgehĂ€ngt. Ich bin sehr aufgeregt nach Hause gekommen und habe bei der ersten Gelegenheit ein Buch aus dem Regal genommen und dachte, jetzt könne ich es endlich lesen. Im BĂŒcherregel meiner Eltern gab es eine Biographie ĂŒber Cleopatra. Der Einband war golden und es war ein Ă€gyptisches Symbol darauf. Mein Vater hat mir sehr sanft ĂŒber den Kopf gestrichen und gesagt, dass man mit einem einzigen gelernten Buchstaben noch nicht bereits lesen könne und es noch dauern wĂŒrde. Ich könne das Buch aber haben und alle Os lesen, die es darin gĂ€be. Ich war sehr enttĂ€uscht, denn ich habe die erste Seite aufgeschlagen und aus dem Tanz an unbekannten Zeichen erschien nur das O. Ich verstand sonst nichts. Damit hatte ich nicht gerechnet. das es so ein langer Weg sein wĂŒrde, bis man alle Buchstaben zu einem Wort im Kopf formen kann und aus allen gelesenen Worten Bilder entstehen.

Es dauerte tatsĂ€chlich einige Jahre bis ich den SchlĂŒssel schließlich in der Hand hielt und das Lesen gelernt habe. Ich las KinderbĂŒcher. Ich las auch englische Internatsgeschichten, ReihenbĂ€nde. Ich las PferdebĂŒcher, was mich aber nie sonderlich interessierte und ich las MĂ€dchenbĂ€nde. Mit 13 Jahren las ich den ersten Band von Heike und Wolfgang Hohlbein. Fantasy machte mich damals fertig. Ich konnte nicht mehr aufhören, las viele weitere BĂŒcher, manchmal auch heimlich unter der Bettdecke. Ich habe mich in den Jungen in den BĂŒchern ein bisschen verliebt. Und in der Bilderwelt in meinem Kopf war ich mit in den Abenteuern dabei. Das Lesen kann uns nĂ€mlich entfĂŒhren. Es kann eine innere Unruhe auslösen und man kann sich nicht mehr wirklich auf etwas anderes konzentrieren. Man ist zu gespannt, im wahrsten Sinne des Wortes, wie wenn eine innere Saite angespannt wĂ€re kurz vor dem Zerreißen.

In meinem Leben habe ich auch zeitweise wieder aufgehört mit dem pausenlosen Lesen. Plötzlich verebbt es, es hört auf, man empfindet das Buch als Last und legt es zu Seite. Einmal habe ich ein Buch im Bus gelesen, auf dem Weg zu meinem ersten Freund, ich habe schwer geseufzt und fand es langweilig und trĂ€ge. Ich bin aus dem Bus ausgestiegen und habe es in den MĂŒlleimer geworfen. Das ganze große Buch, wie andere Buspassagiere ihre BĂ€ckereitĂŒte zusammengeknĂŒllt in den MĂŒll geworfen haben. Auch daran kann ich mich sehr gut erinnern, an das GefĂŒhl der lesenden Last.

So ist das mit dem Lesen – es kann alles sein. Eine Last und der grĂ¶ĂŸte Kopforgasmus, eine Pflicht und die wahre Liebe. Das Lesen macht uns zu Menschen. Es ist ein GesprĂ€ch zwischen uns und dem Autor ĂŒber alle menschlichen Grenzen hinaus. Ein GesprĂ€ch, dass ĂŒber den Tod, das Leben und die Jahrhunderte hinaus geht. Wir glauben ja sogar, dass Gott selbst uns ein Buch hinterlassen hat, dass wir lesen sollen. Das Spektrum ist unermesslich groß.

Ein Autor schreibt. Ein Leser liest. Doch der Autor schreibt nur seine Worte, der Leser kann jedes GesprĂ€ch aufgreifen, er kann sich abwenden, er kann aber auch seine eigenen GefĂŒhle aus dem Text herausholen und durchlebt sie tatsĂ€chlich. Wahrscheinlich viel mehr, als der Autor selbst es je mit seinem eigenen Text könnte. Verlier dich in meiner Welt, so schreibt die Autorin dieses Blogs. Und das Lesen und nicht das Schreiben ist der SchlĂŒssel.

Sabine Rest

Interview mit Legimus

Legimus

Es ist mir eine Freude und Ehre, euch auf mein aller erstes Onlineinterview auf der
Bloggerplattform von Legimus aufmerksam zu machen:

Zum Interview

Des Weiteren möchte ich euch zu dem Weihnachtsgewinnspiel von Legimus einladen,
wo es auch mein Buch ‚Enujaptas Fluch‘, sowie Lesezeichen von mir zu gewinnen
geben wird ;o)

Zum Weihnachtsgewinnspiel