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Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil IX

Hallo, ihr Lieben!

Folgende Erfahrungen konnte ich mit dem Lektorat bisher machen. Ich lerne hier auch Formatierungshintergründe und stilistische Tipps, die ich künftig gleich beim Schreiben meiner Skripte richtig machen werde. Wie zum Beispiel:

  • Die verlängerten drei Punkte ‚ … ‚ werden nicht als einzelne drei Punkte mit der Tastatur eingetippt, sondern es gibt einen eigenen Befehl auf der Tastatur. Bei meinem Mac ist das ‚ALT + Punkt‘. Warum? Weil somit sichergestellt wird, dass die Punkte je nach Formatierung – egal ob eBook oder Print, egal welche Schrift oder Schriftgröße der spätere Leser elektronisch wählt – niemals getrennt werden. Sie bleiben als Einheit und verschieben sich zusammen 🙂
  • Gedankenstriche: Es gibt auch einen Unterschied zwischen Bindestrich, wie in ‚Input- und Outputprozess‘ – der wohlgemerkt auch für Silbentrennungen genutzt wird – und Gedankenstrichen. Wie setze ich sie richtig ein und welche Tastenkombination ist dafür nötig? Für den Gedankenstrich – der länger ist – nutze ich auf meiner Tastatur ‚ALT + -‚. Bei Bindestrichen nur den ‚-‚
  • Silbentrennung: Es ist wichtig die Silbentrennung im Buch automatisch einzustellen. Sollte man bei der Endkorrektur sehen, dass im Blocksatz größere Lücken entstehen, MUSS man dies mittels ‚CMD + -‚ (beim PC ‚STRG + -‚) darstellen, damit das System bei der Formatierung ebenfalls weiß, dass der Bindestrich verschwindet, wenn es zu Verschiebungen kommt und nicht als ‚Silben-trennung‘ in der nächsten Zeile landet ;o)

Ich hoffe, diese kleinen Hilfestellungen können auch für euch direkt beim Schreiben nützlich sein. Ich versuche sie mir ab sofort anzugewöhnen ;o)

Was merke ich beim Lektorat bis jetzt sonst noch? Es werden meine Spannungskurve und meine Charaktere beäugt, sowie Eigenkreationen so weit zugelassen, sofern sie noch schön zu lesen sind und alle anderen Metaphern und Schlenkerer durch Vorschläge korrigiert. Im Worddokument kann ich mir dann alle Vorschläge durchsehen und jene übernehmen, die ich für gut empfinde und bei den anderen noch mal nachfragen, ob es eine andere Möglichkeit gibt, oder ob ein Auge zugedrückt werden kann, um dem individuellen Stil treu zu bleiben. Wobei ich hier sagen muss, dass meine Lektorin hier nur minimal eingreift und ich so noch immer meinen Stil erkenne ;o)

Tipps & Tricks im Internet

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil VIII

Hallo ihr Lieben ;o)!

Bezüglich dem Print des Buches habe ich mir folgendes überlegt. Da ich ‚Enujaptas Fluch‘ großteils als Taschenbuch verkauft habe und ‚Ich bin … das Ende‘ nur 80.000 Wörter hat, es mit einem Dienstleister versuchen möchte, der das Buch auch in den Buchhandlungen bestellbar macht. Bei meinem nächsten Selfpublishingversuch mit ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ sind es ja 100.000 Wörter, und da würden die Druckkosten womöglich so hoch ausfallen, dass sich kein Leser mehr bereit erklären wird, es zu kaufen. Daher werde ich dieses Buch nur auf Amazon über CreateSpace anbieten.

Als Anbieter für den Druck und den Vertrieb konnte ich folgende ausfindig machen:

  • www.bod.de
  • www.tredition.de
  • www.ruckzuckbuch.de
  • www.epubli.de

Bei all meinen Kalkulationen musste ich feststellen, dass Tredition bei weitem am günstigsten war, daher fällt meine Entscheidung auf diesen Dienstleister. Leider bin ich mit dem Endpreis mit 12,99Euro trotzdem relativ hoch, im Vergleich dafür, dass ‚Enujaptas Fluch‘ nur 11,99 Euro gekostet hat, über 60 Seiten mehr hat und der Gewinn dennoch höher war. Aber ich werde beim Formatieren versuchen recht viele Seiten noch zu reduzieren, damit die Gewinnspanne noch etwas wächst ;o) Eine Sache rutscht dennoch etwas bitter über den Rachen: die Mindestlaufzeit des Vertrages mit Tredition läuft drei Jahre …

Tredition

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil VII

Wieder zurück nach all den Recherchen zum Selfpublishing ;o)

Wenn man sich einmal wirklich mit dem Thema auseinandersetzt, wird einem erst bewusst, wie viel Mühe, Zeit und Knowhow dahintersteckt. Wobei es bei den nächsten Büchern dann immer einfacher werden sollte.

Nun habe ich auf Amazon eine tolle Formatierungenshilfe für das kdp-Programm gefunden:

Hier zur Anleitung

Ich musste auch feststellen, dass manche Regelungen bei meinem Mac etwas anders laufen. Daher habe ich euch noch den Link speziell für Mac-Nutzer angehängt:

eBook Einrichten bei kdp als Mac-User

Ich habe mein Skript als .docx angelegt und muss nun alle Formatierungen wie in der Anleitung beschrieben umsetzen und im Anschluss als .htm (Mac-user) abspeichern.

Die wichtigsten Punkte zur Formatierung für mich waren folgende:

  • Immer ein Texteinzug bei einem neuen Absatz von 0,5cm
  • Inhaltsverzeichnis mit Verweis anlegen
  • Empfohlene Schriftarten wählen und Schriftgröße 11 für den Print.
  • Fett, kursiv und Einzüge sind erlaubt
  • Bei verschiedenen Schriften darauf achten, dass diese unterstützt werden
  • Was ganz wichtig ist: sobald ich die .htm Datei abgespeichert habe, werde ich mir das ganze Buch nochmals durchsehen. Denn wenn es einmal Online ist, wird es sonst peinlich ;o)

Das Hochladen und die gesamte Darstellung des Buches dauert zwischen 24 bis 72 Stunden nach dem Hochladen auf Amazon. D.h. alle Strategien für Preisreduktionen, Modell Select und Co. müssen bereits vorher durchdacht sein.

Regelungen zur Formatierung für den Print stelle ich euch das nächste Mal zur Verfügung ;o)

Achtung – Änderung!

Gute und schlechte Neuigkeit zur LESUNG!

Leider findet die am 8. April fixierte Lesung zu Enujaptas Fluch nicht statt 🙁

ABER! Dafür darf ich euch mitteilen, dass ich den Termin verschoben habe, um euch gleich auch ‚Ich bin … das Ende‘ zu präsentieren! Ich hoffe, die zeitliche Verzögerung ist kein all zu großes Problem, doch leider müssen die Bücher erst gedruckt werden und da ich noch im Lektorat sitze, wird es eindeutig zu knapp ;o)

Es wird der 14. Mai werden, Ort und Uhrzeit bleiben gleich (19:00Uhr im Literaturcafé Lhotzky in 1020 Wien) und wird noch rechtzeitig groß beworben ;o) Es wird vor Ort auch kleine Schmankerl für Interessenten der Bücher geben ;o)

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Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil VI

Hallo ihr Lieben!

Während mein Skript von einer professionellen Lektorin beäugt wird, arbeite ich bereits voraus, und schaue, welche Schritte ich bereits für die Veröffentlichung vorbereiten kann.

Da wären

1) Alles bezüglich die Formatierung des Textes in Erfahrung bringen
2) Infos über mögliche Programme zur Umwandlung in eBook-Formate hervorkramen. Immerhin brauche ich PDF, mobi und ePub da ich ja auch wieder eine Leserunde ins Leben rufen möchte. (Ich habe zwar Calibre vor Monaten runtergeladen aber noch keinen blassen Schimmer, wie das Ding funktioniert ;-))
3) marketingtechnische Tipps für den richtigen Einstieg auf dem Markt in Erfahrung bringen. Ich habe nämlich wo gelesen, dass speziell am zweiten Tag nach der Veröffentlichung so an ein paar Schräubchen gedreht werden kann, um möglichst unter die Top 100 Downloads auf Amazon zu kommen und dies wäre die beste Basis um länger oben bleiben zu können.

So – aber wo holt man sich all die Infos gut verpackt in einem gesammelten Konvolut an Wissen – vielleicht sogar von einem Profi?

Da ich in Foren immer wieder auf einen Namen und einen Begriff gestossen bin, habe ich mir nun endlich Matthias Mattings Selfpublishing – Bibel zugelegt, werden nun tief darin versinken und hoffe, viel zu lernen. Die wichtigsten Punkte, die ich bei meiner Umsetzung benötige, werde ich euch natürlich mitteilen. Mehr über das Buch erfahrt ihr aber auch auf der dazugehörigen Homepage:

http://selfpublishingbibel.de

Das elektronische Werk ist übrigens auf Amazon um 4,99Euro zu haben.

SPB

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil V

Hallo ihr Lieben,

Nachdem ich nun auch mein aller erste Autorenabrechnung über den Verlag erhalten habe, kann ich nun meine Optionen für mein Selfpublishing-projekt besser analysieren und mir einen Schlachtplan ausdenken. Mein Verkauf bestand doch tatsächlich aus 92% Taschenbüchern und damit hätte ich nie gerechnet. Das macht den Verkauf über die eBook-Schiene natürlich nicht leichter.

Meine Recherchen haben ergeben, dass ich zu aller erst (egal bei welcher Veröffentlichung) exklusiv das gesamte Skript über Amazon kdp select hochlade. Wow, werdet ihr denken, dass klingt ja kompliziert. Aber mal schauen, genau kann ich es auch noch nicht sagen. Fakt ist, man sollte die englischen Anweisungen zur Formatierung beim hochladen gut verstehen, oder sich Hilfe mittels Foren, Gruppen auf Facebook oder Ratgeber holen.

Was bedeutet das jetzt genau? Ich verpflichte mich somit das eBook ausschließlich bei Amazon zu verkaufen und zwar für 90 Tage. Dafür kann ich sogar eine fünftägige Werbeaktion auf Amazon kostenfrei nutzen. Das ist die beste Gelegenheit neue Leser auf einen aufmerksam zu machen. D.h. aber letztendlich auch, es kann in keinem anderen Onlineshop (Bookrix, Thalia, Weltbild, etc.) vollständig gekauft oder gelesen werden. Nur Taschenbücher und kostenfreie kurze Leseproben sind parallel erlaubt, um nicht vertragsbrüchig zu werden ;o) Puh – hört ihr auch gerade schwere Metallketten scheppern? Naja, egal, die Ehe dauert nur drei Monate und dann folgt Phase zwei für den Verkauf. Von diesem Plan erzähl ich euch ein anderes Mal.

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Ich bin … das Ende – NEUES COVER!!

Da ich mich mit meinem ersten Versuch des Selfpublishing besonders gut am Markt präsentieren will, habe ich mir ein neues Cover von einer Grafikerin machen lassen. Ich kenne mich ja mit der Gestaltung nicht sehr gut aus, ich weiß mittlerweile nur, dass der Titel auch im Kleinformat im Onlineshop gut zu lesen sein soll, die Lizenzrechte des Fotos für das Cover gekauft werden müssen, dass aktuell Gesichter besonders modern sind und man am Cover das Genre erkennen sollte.

Mir war es auch wichtig, dass es Hinweise auf meine Story gibt, was Viktoria Petkau sehr gut umgesetzt hat.

Und? Wie findet ihr es?

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Nochmals vielen Dank Vicky (Gedankengrün), für die tolle Zusammenarbeit – ich weiß, du hast es nicht immer leicht mit mir ;o)

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil IV

So meine Lieben, 

da mein Entschluss noch immer feststeht, meinen zweiten Roman ‚Ich bin … das Ende‘ als Selfpublisher herauszubringen, muss ich nun zwei Dinge sicherstellen:

  1. Es muss ein neues Cover her, denn es muss optisch den aktuellen Standards entsprechen, Fantasy und Scifi-Ambitionen enthalten und ein Eyecatcher sein, damit Leute daran kleben bleiben (Ich fürchte mich jetzt schon, dass ich da meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde, denn ein professioneller Grafiker, der das schon jahrelang und ausschließlich macht, kostet 400 Euro aufwärts und das ist im Moment nicht drinnen)
  2. Es muss Qualität in das Skript, denn Fehler Nummer eins der meisten Selfpublisher: sie sparen an den falschen Plätzen, denn in den Köpfen vieler Leser steckt noch immer der Glaube – mich eingeschlossen – dass ein selbst herausgebrachtes Werk mehr Fehler beinhalten könnte. Daher muss ein professionelles Lektorat her.

Während ich nach genialen, passenden Fotos auf Plattformen wie bigstockphoto, fotolia und Co. für mein Cover suche, habe ich zumindest meine Wahl für Punkt zwei getroffen.

Aber falls ihr nun fragt: Warum eigentlich ein Lektorat? Du hattest doch schon ein paar Betaleser, arbeitest mit Korrekturprogrammen wie Papyrus Autor etc., das muss doch reichen?
Fakt ist, es gibt einen Unterschied zwischen einem Korrektorat (dass ich quasi zu 93% habe durch oben erwähnte Maßnahmen) und einem Lektorat. Ein Lektor hat diesen Beruf erlernt und neben Grammatik, Tippfehlern ist er für folgende Punkte NOTWENDIG:

  • Stilanalyse, Wortwiederholungen, Sprachschwächen, Orthographie
  • Charakteranalyse der Protagonisten und Antigonisten (Entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte plausibel, verhalten sie sich durchgängig authentisch)
  • Aufdecken offener Enden, offen gelassener Fragen der Leser
  • Logikfehler, Denkfehler
  • Widersprüche
  • Analyse der Spannungskurve
  • Offenlegung unnötiger Passagen
  • Aufdecken schwacher Passagen
  • etc.

Und zumindest lernt man für das nächste Werk unheimlich viel dazu. Daher hoffe ich, meine Wahl war die richtige, denn ich habe nach einer/m LektorIn gesucht mit Verlagserfahrung und Kenntnis im Fantasy/SciFi-Genre. Na dann werd‘ ich ihr/ihm gleich schreiben, dass es los geht – ich bin schon sooooo neugierig über diese Erfahrung und werde euch daran teilhaben lassen 😉

Unbenannt

Projekt Verlag vs. Selfpublishing Teil III

So meine Lieben!

Ich kann euch sagen, mir raucht bereits der Kopf. Je mehr ich mich mit dem Thema Selfpublishing beschäftige, desto mehr wird mir klar, wie viele Punkt wohl bedacht sein müssen und wie komplex die komplette Abdeckung des Buchmarktes auf digitaler und physischer Art ist.

Also nun zu den Vorteilen von Selfpublishing:

  • Tantiem von bis zu 70% (ja, ihr habt richtig gelesen)
  • mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung
  • Man kann sich seine Geschäftspartner selbst aussuchen und bleibt sein eigener Herr
  • Man kann jederzeit (in den meisten Fällen) aussteigen und verliert nicht die Rechte auf das Buch
  • raschere Abwicklung
  • tägliche Übersicht des Verkaufs bzgl. Anzahl und Shop
  • Man kann in den meisten Fällen den Preis für Gewinnspiele senken wann immer man will
  • man kann sehr niedrige Preise im Vergleich zu Verlagsbüchern anbieten (Ausnahme z.T. Taschenbuch)

Aber leider sind die Nachteile auch nicht wegzudenken und hier muss ich zur Entscheidungsfindung noch meine ersten statistischen Auswertungen und Verkaufszahlen von ‚Enujaptas Fluch‘ vom Verlag abwarten.

Nachteile von Selfpublishing:

  • Noch immer herrscht ein schlechter Ruf, durch mangelnde Qualität und eine unsagbar hohen Anzahl an Selfpublishern
  • Man kann nicht den gesamten Markt zu einem wettbewerbsfähigen Preis abdecken
  • Man ist auf sich alleine gestellt beim Umwandeln der Dateien, Werbung, Covergestaltung, etc.
  • In manchen Fällen muss auch selbst die ISBN Nummer gekauft werden die um die 72 Euro kostet
  • Der Vertrieb der Bücher muss entweder selbst gemacht werden, man sucht sich einen Dienstleister und verliert die 70% Gewinnspanne oder man bietet von Vorhinein nur eBooks an.
  • Lektorat muss selbst organisiert und gezahlt werden

So während ich noch total zappelig auf Ende Februar warte, um ‚Ich bin … das Ende‘ ans Lektorat zu übergeben, bin ich schon mal dabei mich am Büchermarkt umzusehen, welche Möglichkeiten sich mir bieten. Was ich da herausarbeiten konnte ist sehr ernüchternd, aber ich werde mein Experiment im Sommer ausweiten, sollte auch ‚Die verschollene Rasse Mensch‘ keinen Verlag finden. Ich würde meinen, dass ich Ende des Jahres um so viel schlauer bin ;o)

Mehr dazu das nächste Mal! Danke fürs Vorbeischauen!

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Projekt Verlag vs. Selfpublishing

So meine Lieben, ich habe die nächsten Monate ein riskantes Projekt am Laufen und dachte mir, ich gebe euch einen Einblick über die Höhen und Tiefen, die Vor- und Nachteile als Selbstverleger ein Buch herauszubringen. Vor allem im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit der Veröffentlichung über einen Verlag.

Wenn sich bis Ende Februar kein Verlag mehr zu meinem Werk ‚Ich bin … das Ende‘ melden sollte, werde ich das Projekt angehen, da ich von meinem Werk überzeugt bin und das ist zweifelsohne Punkt eins, der für ein erfolgreiches Selfpublishing notwendig ist ;o)

Anbei kann ich euch mal meine derzeitigen Erfahrungen und Bedenken aufzeigen:

PLUS für einen Verlag:

  • Er übernimmt die Formatierung des Manuskriptes und wandelt die Texte auch in ePub, mobi und PDF für eBooks um
  • Er kümmert sich um die Ausstellung des ISBN – Codes und die Meldung an jegliche notwendigen Organisationen, wie Hauptbibliotheken etc. (keine Ahnung welche genau, aber das werde ich vielleicht noch in Erfahrung bringen müssen)
  • Er beliefert alle Onlineshops
  • Er beliefert die wichtigsten Shops mit den Taschenbüchern (Amazon, Weltbild, Thalia und Co.)
  • Des Weiteren kann man ohne Probleme in Buchhandlungen das Buch bestellen und erhält es zumeist innerhalb von drei Werktagen.
  • Er druckt das Buch zu einem Spezialpreis für den Autoren
  • Er kümmert sich um die Abrechnung
  • Er hat Übersicht über den Stand des Buches und liefert rechtzeitig nach.
  • Er gibt dem unbekannten Autor mehr Seriosität, da ein Leser annimmt, dass das Skript nur übernommen wird, wenn das Skript Potential hat

Gerade zum letzten Punkt muss aber in der heutigen Zeit noch klargestellt werden, dass dies NICHT MEHR DER FALL IST! Leider ;-( Denn es gibt kleinere Verlage, die ohne Lektorat arbeiten, keine Werbung übernehmen oder noch schlimmer: sie nehmen Geld für ihre Dienstleistung und ihren Namen – sogenannten Druckkostenzuschussverlage. Sie ziehen etliche tausend Euro aus den Taschen des Möchtegernautoren und verdienen auch in erster Linie am Autoren und nicht an dem Verkauf des Buches.

Bei einem großen Verlag kommt noch hinzu:

  • Er übernehmen das Lektorat
  • Er erstellt das Cover
  • Er übernimmt die Vermarktung, Werbung und organisiert auch Lesungen, Messeauftritte etc. für den Autoren
  • Die Homepage des Autors wird bereitgestellt.

Die letzten vier Punkte hatte ich bei meiner Veröffentlichung von ‚Enujaptas Fluch‘ beim AAVAA Verlag leider auch nicht, da es sich um einen kleinen Verlag handelt.

Das nächste Mal kommt das Contra zu den Verlagen, wo wir schon die Vorteile einer Selbstvermarktung erahnen können. Ich hoffe, ihr zittert und fiebert mit mir mit und ihr werdet auch in diesem Projekt an jedem Horrormoment, bei jeder Lachattacke und jedem nervösen Anfall teilhaben 😉

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Manuskripteinreichung!

Kurze Zwischenmeldung, ab jetzt heißt es Daumen drücken! Ich habe 12 Verlagen
mein Exposé und eine Leseprobe von ‚Ich bin … das Ende‘ geschickt. Jetzt kann es
sich nur noch um drei bis sechs Monate Wartezeit handeln, bis ich sicher weiß,
dass es nichts wird – versprochen ist jedoch trotzdem:

ES WIRD IM HANDEL ERSCHEINEN!!! ;o)

Wer es noch nicht kennt – NOCH gibt es eine megalange Leseprobe auf Bookrix

Hier reinschauen

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Geburt einer Geschichte VI

So meine Lieben, für all jene, die ‚Geburt einer Geschichte’ von Anfang an begleitet haben, möchte ich vorab einmal ein großes DANKESCHÖN sagen. Ich war völlig überwältigt, dass mein Blog seither richtig überschüttet wird mit Besuchen.

Und für alle, die die Anfänge meiner Schreibkarriere zum Schmunzeln gebracht haben, sei gesagt, ich habe viel daraus gelernt und weiß, dass der Zenit noch lange nicht erreicht ist. Schließlich lernt man nie aus ;o)

Als Edrian und Silena in mein Leben traten, wusste ich, dass ich es diesmal besser machen wollte. Nicht das ihr denkt, ich wäre nicht stolz auf ‚Enujaptas Fluch’, aber eines kann ich euch als Lehre mitgeben: macht gleich bei der Planung weniger Fehler, denn im nachhinein korrigieren, ist noch viel Zeitkonsumierender und Nervenaufreibender, als wenn man es gleich richtig angeht. Es tat höllisch weh an die 30 Seiten kürzen zu müssen, weil das gesamte Skript zu lang war oder Passagen die Erzählung nicht weiter brachten.

Und seid gewarnt!! Für alle, die zu den kreativen Köpfen gehören, sich zu einem leeren .doc hinsetzen und die Geschichte fließen lassen, ohne zu wissen, wo es hingeht … ihr werdet mit meiner Version, wie ich in sechs Wochen ‚Ich bin … das Ende’ geschrieben habe, nicht glücklich werden. Jene von euch, die bereits ein Feedback von mir zu einem Buch erhalten haben, kennen meine Philosophie: pickt euch von meinen Vorschlägen und Tipps jene heraus, die euch logisch und hilfreich erscheinen und setzt sie um. Falls ihr bei dem einen oder anderen unsicher seid – so what – ausprobieren hat noch niemanden geschadet ;o) Und hilft es nichts, so schad’ es nichts – wie wir in Össi sagen. Trotzdem ist Ealains Weisheit nicht das Gelbe vom Ei ;o)

Da ich ein absolut durchgeknallter Planungsjunkie bin, der (fast) sein gesamtes Leben auf komplexen Excellisten abbildet, musste auch beim Projekt ‚Ich bin … das Ende’ ein neuer Prozess her.

Das Wichtigste?

1)   Die Story in eurem Kopf muss eine sogenannte PRÄMISSE enthalten. Sprich, einen Satz, den es gilt mit der Geschichte zu beweisen. So wie z.B.: ‚Zu viel Eifer führt ins Unglück’ oder ‚Wer die Liebe an der kurzen Leine hält, wird sie letztendlich verlieren’ etc. Diese Idee muss sich durch die gesamte Geschichte durchziehen, wie ein roter Faden. Kein aber!

2)   Die Charaktere müssen lebenig und sehr detailhaft beschrieben sein. Der Leser muss sich in sie hineinversetzen können. Und beschreibt sie nicht plump oder macht es euch mit einer Spiegelszene einfach: Ich bin 19 Jahre, blond, 1,68m groß und habe leuchtend grüne Augen. Ich trage am liebsten Jeans bla bla bla – gähn – langweilig! Tut mir leid, aber das Talent eines Schreiberlings ist es, diese Informationen geschickt in die Geschichte einzuweben und dann nicht alles auf einmal sondern immer zwischendurch, dezent aber einprägsam: Edrian strich sich durch sein schwarz glänzendes Haar. Sein Stirnrunzeln deutete an, dass ihm die gesamte Situation gegen den Strich ging. Selbst die Narbe, die an seiner Schläfe begann und sich bis zu seiner Nase zog, fügte sich dieser Bewegung – okay, ihr habt recht, dass geht besser. Aber ihr wisst nun, was ich meine.

3)   Alle Charaktere müssen sich in der Geschichte weiter entwickeln. Auch Ereignisse müssen voranschreiten, sodass es nie nie niemals möglich ist, Kapitel zu vertauschen, da eines zum nächsten führt. Alles andere kann getrost gestrichen werden.

4)   Beschreibt nicht sondern lasst den Leser sehen, riechen, schmecken und fühlen. Vergesst niemals, dass es eure Geschichte ist und ihr immer mehr seht als der Leser. Natürlich sollt ihr etwas Spielraum für die Fantasie lassen, aber je mehr der Leser durch eure Augen sieht, desto mehr identifiziert er sich mit der Story und wird gefesselt.

Wie gesagt, ich bin ja selbst noch am Anfang und experimentiere herum, aber diese Punkte glaube ich, sind nicht zu unterschätzen.

So, wenn ihr das habt, geht es an den Einsatz von Werkzeugen: Recherche, Storyboard (oder Stufendiagramm), Personenakte, Kapitelübersicht, Spannungskurve.

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Wenn euch das ein wenig weiter geholfen hat, dann schaut nächste Woche wieder einmal rein. Dann werde ich euch kurz noch erklären, wie ihr es schafft, die Spannung bis zum Schluss zu halten und das Skript nicht zu lange werden zu lassen. Zumindest, wie ich es bewerkstellige ;o) Denn für alle, die es gerne einmal bei einem Verlag probieren wollen: ab 90.000 Wörter kann es schon haarig werden …

Und ihr dürft euch freuen. Nach Abschluss von ‚Geburt einer Geschichte’ erscheint mein neues Thema ‚Geburt eines Trailers’ und es wird wieder viel Gänsehaut und Gelächter geben ;o) Ich freu mich auf euch!

Coveradaption

Dank Seliiia aus der Bookrix Gemeinde habe ich ja ein neues Cover.
Da sie sehr engagiert und ehrgeizig ist, hat sie noch ein paar
Highlights eingebaut – nochmals vielen, vielen Dank!

Cover_2_neu

Mehr zu ihr auf:
Jülida Y. A.

 

Neues Cover!

Nachdem mein kläglicher Versuch mit Photoshop ein Provisorium fürs
Cover ‚Ich bin … das Ende‘ zu gestalten, mehrmals kritisiert wurde, habe
ich es einer tollen Autorin und Coverdesignerin bei Bookrix zu verdanken,
dass ihr nun auf ein passenderes Bild blicken könnt ;o)

Nochmals vielen Dank Seliiia!

Cover_2

Soundtrack!

Hallo zusammen!

Da ich so positives Feedback zu meinem Soundtrack für mein erstes Buch
erhalten habe, dachte ich mir, ich möchte auch mein zweites Werk
musikalisch unterstreichen. Ob dieser Song ebenfalls als Basis für einen
Buchtrailer dienen wird, steht noch in den Sternen, aber ich würde mich
sehr über ein Feedback zu dem Track freuen ;o)

lg Celeste

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